Ruhetag

Aktive Regeneration 😉

Gestern, am Ruhetag, habe ich eine veritable Kilometerleistung hin gelegt.

Mit dem Rad zum Holländer und zurück. La Primavera, Mailand-San-Remo anschauen. Vier Kilometer werden es gewesen sein.

Dass ich mich auf der Hinfahrt fast gemault hätte, soll eigentlich unerwähnt bleiben. Ich wollte mit dem Rad elegant über ein Loch springen, hob dabei ab, mein Rad aber nicht. Schließlich hatte ich Turnschuhe ohne Cleats an den Füßen. Den Rest könnt Ihr Euch denken. Mühsam hielt ich mich auf dem Rad. 

Kurz nachdem ich beim Holländer aufgeschlagen war, kamen „meine schnelle Kollegin“ Nico nebst Trainer Ingo auf ein Bier vorbei.

Nico erzählte begeistert von den Powertap P1 Wattmesspedalen, die ich ihr zum Testen besorgt hatte. Die will sie unbedingt behalten. Einfache Installation, normale Batterie, gutes Aussehen – besser als Stages, meint Nico.

Später gesellte sich Simon von der Rennrad-FFM-Gruppe zu mir. Simon hatte gestern Anreisetag und meinte nur „jetzt weiß ich, was Du die Tage mit Wind gemeint hast“. Teilweise heftige Böen hatten wir gestern auch, allerdings nicht so schlimm wie Anfang der Woche.

Übrigens kam beim Holländer zum ersten Mal das texlock-Schloss zum Einsatz (im Raiko-Radkeller muss man nichts abschließen). Ich wurde mehrfach drauf angesprochen und es wanderte von Hand zu Hand, weil jeder Gewicht und das Material begutachten wollte.

Morgens war ich bei Wolly im Bike-Keller zu Gange. Vorgestern war mir im Vorderrad der Latexschlauch um die Ohren geflogen. Sicherheitshalber habe ich den hinteren getauscht.

Latex ist ein sensibles Material und sollte mit doppelter Lage Felgenband gefahren werden, bzw. mit Felgenband, wenn die Felge eigentlich keines braucht, weil das Felgenbett keine Bohrungen hat.

Zuhause kommt Felgenband rein und dann fahre ich Latex. Das Fahrgefühl hat mich überzeugt.

Während ich das Rad flott machte, lief die Waschmaschine und solange die Sportler draußen waren, missbrauchte ich die Wandhaken als Wäscheleine.

In der Mittagspause drehte ich ein Video zu meinem Balance Board, weil ich dachte, im Radkeller ungestört zu sein. Pustekuchen. Gefühlte 20 Mal musste ich neu anfangen, weil immer wieder jemand rein platzte.

Um 19 Uhr kam Dimi mit seiner mobilen Massagebank aufs Zimmer. Der Mann mit den magischen Händen hat mich eine Stunde lang geknetet und die Oberschenkelverhärtungen gelöst.

Danach gab es einen Drink in der Bar … bzw. für mich ein paar mehr. Deshalb konnte ich gestern Abend nichts mehr schreiben.

Heute soll es nach Petra gehen. Ob es trocken bleibt?

Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.

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