Regeneration mit Christian


Was des einen Regeneration, ist des anderen Training.

Anfang der Woche funkte Christian mich über den Facebook-Messenger an, weil er Donnerstag – also heute – mit mir fahren wollte.

„60 km mit Einkehrschwung“ war sein Vorschlag, denn Christian brauchte Regeneration. Ich war eigentlich gut regeneriert, lässt man die epische Fahrt mit Luisa außer acht.

So einigten wir uns, dass wir zusammen bis zum Einkehrschwung fahren und ich danach noch ein paar Kilometer dran hänge.

Los ging es der Autobahn entlang, bis Llucmajor und von da nach Alagida, über den Gartenweg, nicht über die Hauptstraße.

Christians Regenrationstempo bzw. -leistung, so stellte ich schnell fest, liegt ungefähr da, wo bei mir gutes Training anfängt. Ich konnte mich zwar gut und viel mit ihm unterhalten, ohne außer Puste zu kommen, aber viel mehr hätte es nicht sein dürfen.

Dummerweise hat der Garmin Edge 820 heute früh meinen Pulsgurt nicht erkannt, sodass ich nicht auf meinen Puls achten konnte. Aber die Wattzahl war schon o.k., sodass ich mich nicht unterfordert gefühlt habe.

Kuchen in Proreres

In Proreres, nach 40 km,  machten wir Kuchenpause auf dem recht hübschen Marktplatz an der Kirche. Proreres war bis heute für mich nur ein Ort zum Vorbeifahren. Dass es dort einen Marktplatz gibt, wo man schön sitzen kann, wusste ich nicht.

Natürlich mussten Christian und ich Mandelkuchen probieren. Die Sahne hätten sie weg lassen können, aber der Kuchen an sich war lecker. Verbackene Orangenschalenstückchen gaben dem Gato ein dezentes Orangenaroma.

Den Kuchen bei 28 Grad in der Sonne zu genießen, das hat was, v.a. wenn man weiß, dass das Osterwetter in Deutschland nicht so toll ist.

Im Weggehen habe ich dann noch schnell das Café fotografiert. Leider gibt es an der Hauswand keinen Namen. Aber das Foto hilft vielleicht zum Auffinden.

116 km

Nachdem Christian und ich uns getrennt hatten, bin ich in einer großen Runde über Petra zurück an die Playa de Palma gefahren. 116 km standen zum Schluss auf der Uhr.

Dann bin ich zum Sonnen an den Pool. Das ein oder andere Getränk durfte natürlich nicht fehlen. Das Leben ist schön!

 


Über Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.

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