Die Hausstrecke meines Bruders

Heute, am Heiligabend, war ich zum zweiten Mal mit meinem Bruder auf dem Rennrad unterwegs. Olli, der dicke Mann auf dünnen Reifen, wie ich ihn nenne, ist erst seit April auf dem Rennrad unterwegs, hat aber schon fleißig Kilometer gesammelt. 5.000 um genau zu sein. Entsprechend ist aus dem fetten Olli der fitte Olli geworden. Jedenfalls war ich heute ziemlich beeindruckt, was Olli schon in den Beinen hat.

Gestern nachmittag, nach der Guilty76-Weihnachtsfeier am Vorabend, noch reichlich derangiert, packte ich in aller Eile meine Sachen, weil wir abends in mein Heimatdorf Langenlonsheim gefahren sind.

Vergessen hatte ich zum Glück fast nichts. Lediglich der Pulsgurt fehlte. Dafür hatte ich meine neuen GripGrab RaceThermo Hi-Vis Überschuhe zum Ausprobieren eingepackt. Der oben am Bein eng sitzende Überschuh, der ohne Reißverschluss auskommt, trägt sich sehr angenehm. Gewöhnungsbedürftig ist lediglich, dass man ihn zuerst an- und dann von oben über den Schuh zieht.

Mal davon ab, dass man mit gelben Füßen und Händen besser gesehen wird, werde ich diese Überschuhe 2018 mit zur Vätternrundan nehmen. Ich bin mir sicher, dass von oben kaum Regen rein laufen wird.

So, nun genug mit Werbung ;-).

Kleinbahnradweg

Ollis Hausstrecke, ist etwa 56 km lang, hat 444 hm und geht landschaftlich schön von Langenlonsheim aus in den Hunsrück. Ollis Aufzeichnung auf Komoot findest Du hier.

Ich, der den furchtbaren Autoverkehr in Rhein-Main gewöhnt ist, war begeistert von den schönen, verkehrsarmen Nebenstrecken, die mein Bruder heute gezeigt hat.

Die Strecke ist so schön, dass wir uns überlegen, im kommenden Jahr dort einen Social Ride zu veranstalten. Melde Dich, wenn Du aus der Gegend bist und ggf. mitfahren möchtest.

Neben einem kleinen Eisenbahnmuseum hat die Strecke unter anderm ein Kneipp-Becken zu bieten, das im Sommer zum Kneipp-Zwischenstopp einlädt. Heute war uns das Kneippen aber doch zu kalt. Aber für ein Fotoshooting mit der Kleinbahn hatten wir genügend Zeit.

2,5 Stunden waren wir unterwegs. Zwar war es nur ein 22er Schnitt, aber einige Kalorien wurde trotzdem abgestrampelt.

Zuhause gab es dann mit meiner Mutter noch Stollen-Blindverkostung.  Nr. eins war der Original-CyclingClaude-Stollen für Ausdauersportler. Der belegte leider nur den vierten Platz, weil er etwas zu lange im Ofen und deshalb zu trocken war. Platz drei erreichte der vegane Stollen mit Banane statt Ei und Platz zwei belegte der CyclingClaude Stollen mit Alsan-s statt Butter. Meiner Mutter schmeckte die Nummer drei am besten. Somit stand die Nummer drei als Sieger der Blindverkostung fest: der vegane Stollen mit Agaven-Dicksaft, No-Egg Eiersatz, Hafermilch und Alsan-s. Wer hätte das gedacht? Meine Mutter bestimmt nicht.

Frohe Weihnachten!

Euch allen wünsche ich eine schöne Bescherung am heutigen Heiligabend und ein frohes Weihnachtsfest mit Euren Lieben.

 

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