Garmin Edge 1030 Testankündigung

Garmin Edge 1030 im Test

Lange erwartet ist vergangenen Woche endlich das Testmodell des neuen Gamin Edge 1030 eingetroffen.

Vor drei Jahren fand Garmins Spitzenmodell Edge 1000 seinen Weg an mein altes Centurion Professional aus leichtem Stahl mit viel Chrom.

Durchaus ambitioniert begleitete mich das Gerät durch eine Saison. Als dann der Edge 820 mit seinen kleinen Abmessungen erschien, wagte ich den Umstieg. Einige Male wünschte ich mir zwar das größere Display zurück, entsprechende Bedürfnisse wurden aber durch die längere Akkulaufzeit des Kleinen ruckzuck relativiert. So entwickelte sich eine intensive Bedarfsgemeinschaft, die weitere zwei Saisons halten sollte.

Schafft es der 1030 zur Saison 2018 meinen Edge 820 vom Lenker zu verdrängen?

Auf den ersten Blick

… fällt beim Auspacken die Neugestaltung des Gehäuses auf. Ein hochwertiger Kunststoffrahmen in weiß umgibt den schwarzen Kern. Der Handschmeichler wirkt hochwertig und gar nicht verspielt.

Die Bedienknöpfe wanderten von oben nach vorne wie beim 820er. Ähnlich aufgeräumt wirkt der On/off-Schalter an der linken Gehäuseseite, der nicht mehr von nachgebendem Silikon eingefasst, sondern frei liegend gut zugänglich ist.

Auf der Rückseite stechen die fünf goldenen Pins am Garmin-Mount ins Auge, die als Kontaktstelle zum brandneuen Garmin ChargeAkkuPack fungieren, der zum Test noch nachgeliefert wird.

Unter dem Drehdeckel befindet sich der Steckplatz für die zusätzliche MicroSD-Speicherkarte. Integriert stellt Garmin dem Edge 1030 bereits 16GB zur Verfügung.

Die Ladebuchse, das ist top, liegt nun zwischen den beiden Bedienknöpfen, sodass ein Ladekabel ungehindert eingeführt werden kann.

Das Display im Kunstlicht

Das Display hat sich im Vergleich zum Edge 1000 stark verändert. Aus dem glänzenden 3″ Glasdisplay wurde ein mattes 3,5′ Kunststoffdisplay bei identischen Gehäuseabmessungen, das seine Stärken aber erst im Tages- oder Abendlicht auszuspielen weiß.

Im Kunstlicht daheim ereilte mich ein kurzer Schockmoment, weil die Darstellung arg blass herüber kam. Draußen aber, soviel kann ich schon jetzt verraten, ist es ein Genuss, die Daten abzulesen – egal ob mit oder ohne Beleuchtung.




Ich bin gespannt … auf das Gerät … und was Du wissen möchtest

Die ersten Testfahrten konnte ich am Wochenende schon unternehmen und bin vom ersten Eindruck zufrieden. Aber lange habe ich noch nicht alles getestet.

Bist Du so gespannt wie ich? Was möchtest Du gerne wissen? Schreib es einfach unten in die Kommentare. Was beantwortet werden kann, beantworte ich gerne, solange ich es mit meiner Ausstattung testen kann.

Harry Hirse

Zum Rennrad kam Harry als Freund klassischer Stahlräder, als er sein Cannondale M900 verkaufte und sich ein AA Gazelle in leichtem 531C Reynoldsstahl mit 8fach Dura Ace aufbaute. Die ersten km endeten abrupt an einer Ampel, weil die Klickpedale den Ausstieg verhinderten. Schnell wurde dann aus Stahl Carbon, aus Rennrad Cyclocrosser und wieder zurück zum RR. Heue fährt Harry ein Canyon Endurance CF SL Disc mit Ultegra Di2, Hed Ardennes LT+ mit Schwalbe Pro One tubeless, Rotor Powermeter beidseitig ... und Garmin Edge 820. Vorher hatte er den Edge 1000 und zwischenzeitlich den Wahoo ELEMT Bolt.

6 Antworten

  1. Mario sagt:

    Hallo,

    interessant wäre zu wissen wie bei dir die Navigation, Strecken, RoundTrip-Routing Funktioniert?
    bei mir schickt er mich meist auch mit über Feldwege obwohl Rennrad im Routing-Modus eingestellt ist.

    MfG Mario

  2. Pat sagt:

    Hallo,

    Wie ist den die Routing Funktionalität. Wie gut sind die Routen die ja über die heatmap erstellt werden.
    Wie gut sind die Routen Vorschläge?

    Weiterhin wäre es interessant zu wissen wie lange der Akku hält.

    Oder welche neuartigen Funktionen es gibt.

    Hast du einen Leistungmesser? Wie gut sind die trainingsfunktionen?

  3. Jürgen sagt:

    Hallo Harry, ich bin begeisterter Nutzer des Garmin Variante Radar. Ist die Umsetzung der Darstellung im 1030 vergleichbar mit dem 1000er?

  4. Luna sagt:

    Cool. Da bin ich gespannt. Mich würde interessieren, ob das Einrichten der Trainingsseiten immer noch so umständlich ist, oder ab das bspw. über sie App einfacher gelöst ist

    • Claude sagt:

      Hallo Harry, in dem Zusammenhang interessiert mich, ob die Datenfelder bei der Einrichtung endlich alphabetisch sortiert sind, wenn man Deutsch als Sprache gewählt hat. Beim 820 behalten sie ja die Sortierung, die sie im Englischen haben.

    • Harry Hirse sagt:

      So sehr ich mir gewünscht habe, auf Euch beide positiv reagieren zu können, bleiben nur zwei Neins. Das Einrichten der Trainingsseiten geht runter auf die siebente Ebene. Wie beim 820er. Bei Garmin Connect gibt es noch keine Einrichtungsmöglichkeit.
      Die Datenfelder bleiben nach der Konfiguration auf Deutsch in der englischen Reihenfolge. Schade.

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