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Der Blog-im-Blog KW 7/2020

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Wenn Du wissen möchtest, um was es hier geht, lies bitte den zugehörige Blogbeitrag und schau öfter mal rein, weil ich in der Regel an jedem Wochentag, was schreibe – manchmal erst abends.

16.2.2020

Zuerst 105 Minuten Vätternrundan-Traininsfahrt auf Zwift … mit Kaffee … dann Fitnessstudio mit Luisa.

Danach nur noch Extrem-Couching. :-)

15.2.2020

Mallorca-Feeling! Sonne und Wind, wie man es von der Insel kennt. Nach 18 Kilometern kam ich in Dreieich-Offenthal am Minigolfplatz bzw. dem dazu gehörenden Freiluftcafé vorbei.

Vergangenen Sommer hatte ich den Wirtsleuten vorgeschlagen, mallorquinischen Mandelkuchen auf die Speisekarte zu nehmen und per Link mein Rezept da gelassen. Die fanden das gut, weil der Kuchen nicht nur schmeckt, sondern auch glutenfrei ist.

Da ich kurz danach meinen schweren Fahrradunfall hatte, wusste ich nicht, ob aus der Geschichte mit dem Mandelkuchen was geworden war.

Beim Vorbeifahren fragte ich heute, ob Mandelkuchen da sei, was man nicht nur bejahte. Er sei mittlerweile eine Art Bestseller. So konnte ich nicht nein sagen.

Statt wie in meinem Rezept mit acht Eiern, wird hier mit sechs gebacken. Trotzdem schmeckt er super! Nun kann ich öfter Mallorca-Feeling bekommen. Weit habe ich ja nicht. :-)

14.2.2020

Dieser Formulierung ist nichts hinzu zu fügen.

Die StVO-Novelle ist vom Bundestag verabschiedet. Leider habe ich noch nicht alle Details zu den Änderungsvorschlägen des Bundesrates. Die sind wohl nur zum Teil durchgewunken worden, habe ich verstanden.

Die im Zuge der StVO-Novelle vom Umweltausschuss des Bundesrats eingebrachte Tempo-130-Regelung keine Mehrheit fand. Das hätte mich aber auch gewundert.

Zu allem anderen später mehr.

13.2.2020

Morgen Bundesrat. Ich erhoffe mir nichts, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Hier ein wirklich guter Artikel eines Blogger-Kollegen zum Thema.

Ansonsten hoffe ich, ihr habt Blumen besorgt oder besorgt sie noch. Ist ja jedes Jahr dasselbe und immer gleich blöd. Lebt man mit seiner Frau/Partnerin unter einem Dach, kauft man die Blumen entweder schon am 13. Februar und versteckt sie, damit man bloß morgens nicht ohne was da steht, oder – und so mache ich das – schenkt den Strauß schon am Vorabend. Dann riskiert man nicht, dass der Strauß über Nacht leidet. Sonst steht man am nächsten Morgen mit dummem Gesicht da. Wer will das schon?

Ob der Blumen am 13. macht Luisa immer ihre Witze. Ihre These: Schenkt er Blumen am 13., bist Du “die andere”. Bekommst Du Blumen am 15., ist er arm. Bekommst Du gar keine, bist Du verheiratet. Vielleicht sollte ich mir das zueigen machen? Dann wäre es auch nicht recht. ;-)

12.2.2020

Am kommenden Freitag, 14.2.2020 ist internationale Winter-Fahrradpendler-Tag bzw. Winter Bike To Work Day und Winter Bike To School Day.

Mitfahren kann jeder, registrieren kann man sich hier.

Winter Bike to Work Day

Warum registrieren? Keine Ahnung. Aber wenn man dokukmentiert, wie viele Leute mit dem Rad pendeln, kann man damit Politik machen.

Auf die Entscheidung des Bundesrats zur StVO-Novelle, die am Freitag zeitgleich läuft, wird der Winter Bike To Work Day keine Auswirkung mehr haben. Hoffen wir trotzdem, dass die stimmberechtigten Vertreter der Landesregierungen nicht pauschal die Änderungsvorschläge abnicken, die irgendwelche Petrolheads bzw. “Experten” in den Ausschüssen erarbeitet haben.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp an meine männlichen Leser: Vergesst vor lauter Radfahren am Freitag den Valentinstag nicht! Sonst ist die Partnerin sauer gefahren. Wer will das schon?

Die Damen meiner Leserschaft sollten sich hier weniger Sorgen machen. Männer sind in der Regel nicht ganz so nachtragend, was einen vergessenen Valentinstag betrifft. Aber das kommt sowieso nicht vor. Ihr Frauen würdet den Valentinstag niemals vergessen. Womit wir dann wieder beim Tipp für die Männer sind. Obacht also. ;-)

11.2.2020

Weil wir es gestern vom Parken auf Radwegen hatten, fällt mir ein, dass ich im Dezember meine Premiere mit der Wegeheld-App hatte.

Ein Gespann parkte auf einem kombinierten Rad-/Fußweg. Der Halter machte im Wald Holz, das er mit dem Anhänger nachause fahren wollte.

Statt in den Waldweg rein zu fahren, was er mit Genehmigung der Forstbehörde gedurft hätte, befuhr er den Radweg auf einigen hundert Metern entlang der Landesstraße und parkte dort. Vorteil: Sein Auto blieb sauber und der Weg vom Waldstück zum Anhänger war kürzer.

Obwohl ich mit dem Rad am Gespann vorbei kam, sprach ich den Herrn an. Der kam mir gleich blöd und meinte dann lapidar, ich könne ihn ja anzeigen. Schließlich hätte er einen guten Anwalt.

So ging die Anzeige raus und das zuständige Ordnungsamt reagierte.

Woher ich das weiß? Weil der Falschparker Einspruch einlegte, worauf hin die Behörde mich um Stellungnahme bat.

Anzeige parken Radweg

Der Herr hatte im Einspruch dargestellt, dass der Revierförster das Parken auf dem Radweg genehmigt hätte.

Dass ein Revierförster nicht einfach das Befahren von bzw. Parken auf Radwegen erlauben darf, hätte der Ordnungsbehörde eigentlich selbt wissen müssen. Tortzdem bat man mich um Stellungnahme.

Ich kümmerte mich und telefonierte mit dem Leiter der Forstbehörde. Der bestätigte, dass ein Förster sowas nicht darf. Fun Fact am Rande: Der benannte Revierförster ist dort nicht einmal zuständig. So vermute ich, dass er vom Parksünder nicht einmal gefragt worden war. Aber das ist unerheblich. Hauptsache die die Ordnungswidrigkeit wird geahndet.

Was lerne ich daraus? Anzeigen über die Wegeheld-App werden bearbeitet, zumindest in Dreieich.

Werde ich es wieder tun? Ja, aber nur bei dreisten Verstößen oder wenn mir ein Autofahrer dumm kommt.

10.2.2020

Es tut sich was!

2015 bis 2018 waren wir häufig auf Heimspielen der Fraport Skyliners, die in der FRAPORT-Arena (ehemals Ballsporthalle) stattfinden.

Was mich bei jedem Besuch furchtbar ärgerte, war die Parkregelung rund um die Halle.

Bei allen Veranstaltungen war es Usus, dass das Parken auf den Radwegen offiziell erlaubt war (hier L3016 Hunsrückstraße). Diese Regelung zeigte das Primat des motorisierten Verkehrs, wie es besser gar nicht sein kann.

2019 besuchten wir keines der Spiele (u.a. weil der ehemalige Bachelor dort einen Vertrag erhalten hatte). Gestern waren wir aber wieder bei einem Heimspiel und ich konnte meinen Augen kaum trauen: Nichts mehr mit Parken auf dem Radweg. Der ist nun baulich von der Straße getrennt und das Parken nicht nur verboten, sondern sogar unmöglich. Gut so!

Parken auf dem Radweg
Parkverbot auf dem Radweg 2020

Übrigens kann man für 3 EUR direkt links hinter der Halle parken. So gehört sich das. Parkraum darf nicht immer unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden, schon gar nicht auf Kosten der Radfahrer.

In Frankfurt tut sich also was in Punkto Verkehrswende. Bravo.

Was sich bei den Skyliners (noch) nicht geändert hat, sind die Cheerleader. Wie beim Parken auf Radwegen an der Halle sollte man m.E. beim Cheerleading mit der Zeit gehen und die knapp bekleideten Damen abschaffen.

Mit dem Hintern wackelnde weibliche Pausenclowns braucht es 2020 beim Basketball nicht mehr. Hut ab, dass Alba Berlin seit dieser Saison ohne Tanzbegleitung auskommt. Wenn ein Verein auf Cheerleder in knapper Kleidung nicht verzichten möchte, weil es traditionell dazu gehört, ist das sexistisch. Mancher Mann denkt anders. Der darf gerne beim nächsten Basketballspiel einer Damenmannschaft in Boxershorts und Goldpuscheln auftreten. Ich bin gespannt.
Genauso denke ich über Podiumdamen beim Radsport oder Nummerngirls beim Boxen oder Gridgirls beim Autorennen. Isso!


Etappe 12 ist da!

Vize-Weltmeister Marcus Baranski (Der Baranski) hat im Podcast nicht nur ein paar nette Anekdoten auf Lager, sondern auch Tipps, die dich schneller machen.
Etappe 12 findest Du hier.


1 Kommentar
  1. Ela sagte:

    Danke für Dein Statement bzgl. Cheerleading. Viele Frauen werden Deine Meinung teilen, Männer erfahrungsgemäß umso weniger. “Isso!” , wenn ich mit Deinen Worten sprechen darf.

    Antworten

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