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GCA #8 Schnelligkeits- und Schnellkrafttraining

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Letzte Woche war wieder Bergtraining und ich war nicht dabei. Diesmal war ich Out Of Order. Ich hasse diese Sprüche mit Männergrippe. Sogar Kerle verwenden das Wort inzwischen, obwohl sie genau wissen, dass eine Erkältung bei Jungs schnell zur Nahtoderfahrung wird. Knapp überlebt und wieder einigermaßen auf dem Damm hab ich mir fürs heutige Training neue Laufräder von Zipp gegönnt.

Heute steht in der Erklärung zum Workout:
“Schnelligkeits- und Schnellkrafttraining … Sei konzentriert, die Starts kommen überraschend und verlangen dir auch Reaktionsschnelligkeit ab”

Schnellkrafttraining? Das klingt nach einem Kurs für Kampfsportler. Heute ist Flo als Trainer dabei und erklärt den Radfahrern etwa 86 Mal wie es abläuft. Auch ich habs irgendwann verstanden.

Obligatorisch pünktlich um 18:45 Uhr, 10 Minuten einrollen, 2x 1 Min im gelben FTP Bereich, vier Minuten Erholung und dann drei Einheiten. Das bedeutet diesmal hohe Trittfrquenz. Einige denken “Überraschend kommt da nix, weil links auf dem Bildschirm sind die Teiles des Workout ja zu sehen.” Erinnerung an die einleitenden Worte vom Flo: Der Sprint soll nämlich erst starten, wenn GoGoGo am Bildschirm steht. Das ist mal nach 5, mal nach 3 und mal nach 7 Sekunden passiert. Eine Minute Pause dazwischen. Insgesamt fünf Mal. Nach dem Block sind fünf Minuten Wellnesspause. Ich trockene mein Gesicht und trinke; die anderen 160 sicher auch. Ich mache ein paar Fotos und frage mich, warum manche Zwift-Kollegen breite Schultern und fetten Bizeps haben und mein Avatar wie ein Lauch aussieht.

Lange nachdenken kann ich darüber nicht, die zweite Einheit beginnt gleich. Der Headwind dröhnt, der Schweiß rinnt. Am Horizont ist der Startbogen. Gleiches Spiel, aber drei Gänge höher. Die Kadenz sinkt. Einige sind unzufrieden, weil das Go erst kurz vor Zielbogen kommt. Die müssten halt näher beim Flo bleiben. Letzte Pause und letzte Einheit. Jetzt allerdings nur im höchsten Gang, 60 U/min.

Die Zeit verging wieder schnell, was auch an den Kommentaren aus dem Peloton liegt. Die werden im Verlauf eines Workouts leider immer einsilbiger. Ende und 11:23 Minuten Cool Down. Ich bin ein Frechdachs und ignoriere das, mache die 11:30 voll. Das Training lad ich mir auf jeden Fall für zwischendurch mal runter. 

Morgen stehen die Nadeln im Heuhaufen wieder beim Talent-Race am Start. Knapp 57 Kilometer in London mit Sprintankunft ist angesagt. In der kommenden Woche sind Claude und ich wieder am Dienstag dabei. Da ist nämlich Quiz-Race. Während des Warm Up beantworten die Coaches Fragen zum bisherigen GCA-Training. Danach kommen 10 Fragen mit jeweils 4 möglichen Antworten. Für jede falsche Antwort gibt’s 10 Sekunden Sprint. Das macht im schlimmsten Fall 30 Sprints. Mal sehen ob es ein Zeitlimit für die Antwort gibt oder ob Recovery Time rausgeholt werden kann. 


Etappe 12 ist da!

Vize-Weltmeister Marcus Baranski (Der Baranski) hat im Podcast nicht nur ein paar nette Anekdoten auf Lager, sondern auch Tipps, die dich schneller machen.
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