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GCA #6 Lead-out Workout – Kopfsache

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Heute kam ich zu spät zum Training, aber noch im Warm-up und damit vor den ersten kurzen 150-%-Intervallen, vier Mal 15 Sekunden. Haha.

Das Haha war nach 25 Minuten zu ende. In fünf Minuten steigern auf 150 Prozent FTP, steht da. Das ist am Anfang locker, wird dann aber anstrengender. Die Zeit verrinnt mit jedem zusätzlichem Watt Widerstand langsamer. Mein Schweiß rinnt dafür schneller.

Ich hab den Headwind in der Eile nicht eingeschaltet. Noch eine Minute bis zum Sprint.
Tim erklärte in den ersten Minuten worum es heute geht: Führungsgruppe, Tempo wird angezogen, Sprint, bring deinen Sprinter auf dem letzten Kilometern vor dem Ziel nach vorne.

Bei mir reichts maximal als Anfahrer beim Ortsschildsprint.

Zurück zur letzten Minute. Die Beine fangen an zu nörgeln. Die Zeit vergeht so langsam, wie einen Schachparty mit Kasparov. Zehn Sekunden bis zum 30sekunden Freie-Fahrt-Finish. Was ist das, der Zielbogen ist da, der Counter auf 0 und die Beine hören auf zu treten. Sind meine Beinmuskeln mit einer Zeitschaltuhr gekoppelt, die bei null Uhr den Strom abstellt? Reine Kopfsache. Es hätten ja auch noch 5, 10 oder 20 Sekunden sein können, dann wäre ja auch noch Power da. Aber jetzt ist der Ticker auf 0 und die Trittfrequenz auch.

Ich rolle die 30 Sekunden aus, anstatt den Reservetank aufzudrehen. Fünf Minuten Pause. Dann das gleiche Spiel nochmal, diesmal mache ich kein Haha am Anfang. Wieder die letzte Minute. 30 Sekunden bevor es zum Endspurt geht, mache ich die Augen zu, es kann ja nichts passieren. Ping. Ich trete weiter. Vermutlich nicht mit den 150 %, aber eben auch nicht wieder Fall-out statt Lead-out. Kopfsache. Ping. Ende des zweiten Blocks, einer kommt noch. Der geht auch mit offenen Augen. Hirn weiß, danach kommt ja nichts mehr. Kopfsache.


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