Me myself and I CyclingClaude Der Blog im Blog

Wenn Du wissen möchtest, um was es hier geht, lies bitte den zugehörige Blogbeitrag und schau öfter mal rein, weil ich in der Regel an jedem Wochentag, was schreibe – manchmal erst abends.

11.8.2019

Heute war ich böse. Nicht auf den Zahnarzt gehört! Eine Woche Sportverbot? Nein, ich musste einfach aufs Rad. Aber ich habe “piano” gemacht. Nur 25 km und langsam. Viel mehr wäre auch nicht gegangen, weil mich das Antibiotika wirklich fertig macht.

So bin ich heute zum zweiten mal den relativ neuen Dietzenbach-Rundweg “Rudi” gefahren. Der soll angeblich familienfreundlich sein. Dafür hat er für mein Empfinde zu viele schlechte Wege, kurze Passagen, die fast schon Single Trail sind und unschöne Ecken und Straßenquerungen. Das hätte man besser machen können. Auch die Beschilderung ist optimierungsbedürftig. Lieber ein grelles Schild ohne Grafik mit einem großen Pfeil statt irgend was in grün, was man mitten im Wald kaum wahrnimmt.

Wenn ich Zeit habe, werde ich Rudi optimieren und online stellen. Mal gespannt, was die Stadt sagt.

10.8.2019

Hm. Radfahren geht noch nicht richtig. Ich habe es heute versucht, obwohl der Zahnarzt eine Woche Sportverbot ausgesprochen hatte. Durch das Penicillin bin ich total platt. Das habe ich gemerkt. Aber so ein wenig um den Block cruisen hat trotzdem Spaß gemacht – zumal ich neue Reifen aufgezogen habe.

Schon länger war ich scharf auf Reifen mit braunen Flanken. Das sieht so schön old-school aus. Die WTB byway hatte ich mir auf dem Flare Bycicle Festival im Juni angeschaut. Außen Stollen, innen glatt. Eigentlich ein idealer Allroad-Reifen. Vom Volumen her ist der Reifen schön fett und auf einer 650b (27,5″) Felge vom Durchmesser mit einem 28″ Reifen in 30er Breite vergleichbar.

Mit Tubolitos und 2,4 bar laufen die Räder unheimlich “smooth”. Ich freue mich auf die nächsten Allroad-Ritte auf und abseits der Straße.

WTB byway

9.8.2019

Beyond Meat habe ich noch nicht probieren können. Wohl aber die neuen Produkte von Aldi Süd und LIDL.

Aldi nennt seine Veggie-Burger “The Wonder Burger”. Der von Lidl heißt “Next Level Burger”.

Aussehen und Geruch sprechen nach dem Auspacken für das LIDL-Produkt.

Aldi LIDL vegane Burger

Der LIDL Next Level Burger bräunt besser und sieht einem echten Bürger ähnlich. Auch in Sachen Geschmack und Konsistenz ist er dem Aldi-Burger überlegen.

Aldi Lidl Burger

Fleisch ist sicher gesünder als diese beiden Produkte, wobei mir das LIDL-Produkt, das auf Champions als Hauptinhalt baut, besser zu sein als The Wonder Burger von Aldi Süd.

Beide Produkte sind in Deutschland hergestellt und haben einen kürzeren Transportweg als der Beyond Burger aus den USA.

Den LIDL Next Level Burger werde ich mir ab jetzt wohl öfter gönnen – nicht nur wegen des Klimas.

8.8.2019

Eine Woche soll ich keinen Sport machen und drei Tage auf Kaffee, Tee, Milchprodukte, Sprudelwasser und Alkohol verzichten. Was davon wird mir am schwersten fallen? Radfahren natürlich. Danach Kaffee, Quark, wegen des Gewürzquarks, Bierchen aber auch. Eigentlich ist das Hardcore. Aber da muss ich durch, wobei ich vielleicht dann doch am Sonntag schon wieder ein Ründchen mit dem Cherohala drehen kann? Warten wir mal ab. Die OP, das Antibiotikum und der Kaffeeverzicht haben mich heute ziemlich müde gemacht. Mal schauen wie es morgen ist.

7.8.2019

Grmpf. Heute hätte ich noch mal mit dem Rad zur Arbeit gekonnt. In der Früh hat es zwar leicht geregnet, aber danach blieb es trocken. Auf die Wetter-App ist auch kein Verlass mehr.

Nun bleibt das Rad erst einmal im Stall, weil es morgen zur Zahn-OP geht. Ein Implantat ist angesagt. Ob ich Sonntag schon wieder im Sattel sitzen kann?

So habe ich aber Zeit, noch den ein oder anderen Artikel zu schreiben, den ich im Backlog habe.

Hast Du eigentlich schon Folge 5 des Podcasts gehört? Ich hab’ zu oft das G-Wort benutzt. Aber na, ja.

6.8.2019

Fiona wer? Fiona Kolbinger! Diese Hammerfrau hat heute das ultra harte Intercontinental Race 2019 gewonnen. 10 Tage, 2 Stunden und 48 Minuten war sie unterwegs, und zwar von der Schwarzmeerküste bis an den Atlantik bzw. von Burgas in Bulgarien bis nach Brest in Frankreich. Dabei ging es u.a. über das Timmelsjoch und Alpe d’Huez. Zwischendrin spielte Nr. 66 Klavier und hatte auf den meisten Fotos ein Lächeln für die Kamera übrig.

Auf der 5. Etappe unseres Podcasts “Die Rennrad-WG” wird uns Roman ein wenig mehr zum Transcontinental erzählen.

Gestern zickte die Technik im Hause CyclingClaude etwas aber heute sollte es flutschen, damit Ihr alsbald wieder was auf die Ohren bekommt.

Rennrad-WG

5.8.2019

Gestern Abend durfte ich dem zweiten Podcast von Martin Moschek, BikeTourGlobal, lauschen. Wie schon die erste Folge ist auch die neue Episode hörenswert und spannend bis zum Schluss … falls man sich für Themen wie Radreise, Bikepacking etc. interessiert.

In der Folge geht es um “das richtige Rad für die Tour”, das es ja eigentlich nicht gibt. Schließlich sind die Anforderungen individuell und absolut typenabhängig. Martin unterscheidet aus dem Bauch heraus zwischen den Typen Genussradler, Radtourer, Reiseradler, Bikepacker und Langstreckenfan.

Allerdings entwickelt man sich als Radfahrer oft schneller als man denkt. Ist man heute noch Genussradler geht es ggf. schnell Richtung Bikepacking oder irgendwas dazwischen.

Zum Einstieg muss es weder ein Titanrad sein noch etwas super teures. Es gibt auch Räder für kleines Geld, die durchaus interessant sind.

In jedem Fall würde ich zum “Dropbar”, also Rennlenker raten – gerne mit “Flare”, also ausgestellten Lenkerenden.

Was das Preis-Leistungsverhältnis betrifft, macht z.B. das Triban RC 520 Gravel ltd 1×11 aus dem Decathlon eine sehr gute Figur. Für schlanke 999,99 EUR scheint es einiges zu bieten, falls einem eine 1x11er Schaltung zusagt. Testen würde ich das Rad gerne mal. Ich glaube, es kann mit Rädern mithalten, die gerne 50% mehr kosten.

Triban RC 520 Gravel ltd 1×11
Triban RC 520 Gravel ltd 1×11 aus dem Decathlon für 999,99 EUR

Will man eine Preisklasse höher schauen, führt bei der Schaltung m.E. momentan nichts an der neuen Shimano-GRX-Familie vorbei, die speziell für Gravelanforderungen entwickelt wurde – und damit natürlich auch für Bikepacking, Radreise etc.

Müsste ich mir ein neues Rad für Radreise/Bikepacking aussuchen, würde ich sicher bei Litespeed fündig. Das Litespeed Gravel ist ideal dafür. Den größten Vorteil bei Titan sehe ich beim blanken Metall. Kein Lack. Nichts was sich abscheuern kann.

Litespeed Gravel
Litespeed Gravel (ehemals T5 Gravel)

Allerdings hätte ich gerne mal wieder Farbe am Rad. Und da bin ich schnell bei Cucuma aus Darmstadt. Decals und Rahmenfarbe sind individuell wählbar. Mein Bruder, der mit seinem Cucuma Casca sehr zufrieden ist, wollte unbedingt einen roten Rahmen mit weißen Decals. Mein Favorit wäre “racing green” mit Decals in goldmetallic.

Cucuma Casca
Cucuma Casca

Man stelle sich hier 650er Laufräder, einen besseren Sitzbereich, Lenker mit “Flare” und einen negativ verbauten Vorbau vor. Das Rad wäre super geil und absolut tauglich für Bikepacking- und Radreise.

Übrigens reden wir hier von einem Alu-Rahmen.


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