Me myself and I CyclingClaude Der Blog im Blog

Wenn Du wissen möchtest, um was es hier geht, lies bitte den zugehörige Blogbeitrag und schau öfter mal rein, weil ich in der Regel an jedem Wochentag, was schreibe – manchmal erst abends.

28.7.2019

Regentag. Die Natur braucht es. Aber ich habe es doch für ne kleine Runde aufs Rad geschafft. Mit Marin Gravel-Bike in Luisas Citigo ging es nach Neu-Isenburg. Der kleine Skoda braucht nämlich ne HU, die ich die Woche machen lassen will. Also habe ich den Citigo in der Firma abgestellt und bin mit dem Marin zurück … leider nicht komplett trocken. Hat trotzdem Spaß gemacht. :-)

27.7.2019

Samstag mit Abkühlung. Endlich ist es nicht mehr 39 Grad heiß. Nur noch 25 – prima zum Rad fahren. Um 10 Uhr wollte ich raus. Da mein Litespeed Cherohala Allroad-/Gravel-Bike gerade nicht einsatzfähig ist, hatte ich gestern Abend das Litespeed T5 fertig gemacht. Statt mit den Swiss Side Hadron 625 Ultimate, die ich als Testlaufradsatz zuhause habe, sollten endlich die Swiss Side Hadron 485 Classic zum Zuge kommen. Die Laufräder hatte ich mir selbst zum Geburtstag geschenkt, aber bisher gar nicht gefahren, weil die 625 Ultimate so rattenscharf und schnell sind.

Übrigens bremsen die Swiss Side Carbon-Laufräder auch fantastisch. Die Testlaufräder bin ich auch schon im Nassen gefahren. Klar besteht ein Unterschied zur Alu-Bremsflanke, aber gar nicht mal so extrem. Außerdem quietscht und ruckelt nichts.

30 Minuten vor der Ausfahrt fing es zu schütten an. Also nichts mit Rennrad. Zunächst. Bin halt Schönwetterfahrer.

Am späten Nachmittag hatte sich das Wetter in unserer Gegend einigermaßen beruhigt. Also ab aufs Rad.

Was soll ich sagen. Die 485 Classic fahren sich ebenfalls geil. Tubeless, hinten 5, vorne 4,5 bar auf den 25 mm Schwalbe Pro One Evolution; ein Gedicht.

Swiss Side Hadron Classic 425

Außerdem teste ich gerade die innen mit Titan beschichteten Trinkflaschen von Keego, die trotz Titan quetschbar sind. Saubere Sache! Kein Plastikgeschmack im Getränk und keine ungesunden Sachen wie BPA, Phthalate oder Weichmacher. 59 EUR ist ein strammer Preis, aber die Flaschen scheinen sehr langlebig zu sein; bei richtiger Pflege. Nach mehr als vier Wochen Benutzung sehen meine beiden wie neu aus und das Wasser schmeckt wirklich nach Wasser. Zu blöd, dass ich die vergangenen Zehn Jahre aus Billigplastik getrunken habe. Wer weiß, was man davon auf lange Sicht bekommen kann. Besonders die Tacx-Flaschen färben m.E. geschmacklich ab. Außer Keego kenne ich keine quetschbare Flasche, die geschmacksneutral ist.

Was ich außerdem gerade teste: Das Rücklicht Cateye Rapid X2G Kinetic – mit Bremslichtfunktion. Bei Amazon meckern zwar vereinzelt Kunden, dass das Bremslicht nicht nur durch Verzögerung, sondern auch bei Straßenbelagsunebenheiten hell aufleuchten würde, aber das kann ich bisher nicht bestätigen. Vielleicht, wenn man über einen Bordstein fährt. Aber da bremst man vorher ggf. ab oder springt drüber. In beiden Fällen schaltet der Verzögerungssensor das Bremslicht zu. Das ist klar.

26.7.2019

“36 Grad und es wird noch heißer, mach den Beat nie wieder leiser …”

Frei nach 2raumwohnnung bin ich gestern früh von meiner 2radwohnung auf die Arbeit gefahren. Kurz-kurz, ohne Weste oder sonst irgendwas. Herrlich. Der Rückweg in meine 2radwohnung war dann weniger angenehm. 39 Grad ist mir echt zu warm. Im Wald hatten wir 36 Grad, was gerade noch o.k. war.

Da ich mein Litespeed wegen der abgerissenen Schraube des Bremssattels nicht fahren konnte, vermisste ich Corky. Hätte nicht gedacht, das ich mich so schnell an das Teilchen gewöhnen würde. So ein Ding sollte ich wirklich an jedem Rennlenker haben.

39 Grad

Heute musste ich das Auto ins Büro nehmen. Aufs Rad hätte ich mehr Bock gehabt, aber ich habe einige neue Testprodukte nach hause zu transportieren. Die lasse ich mir nämlich immer an die Firmenadresse schicken, weil unsere Poststelle immer besetzt ist. Toller Service meiner Kollegen!

Jetzt um Viertel vor Bier noch einen Schluck mit Kollegen und dann ab ins Wochenende.

Viertel vor Bier
Viertel vor Bier!

25.7.2019

Nach fest kommt ab! Das weiß jedes Kind. Trotzdem habe ich es gestern mal wieder geschafft – mit Drehmomentschlüssel!

Aber der Reihe nach. Vor einigen Tagen begann die Scheibenbremse des Cherohala-Vorderrads zu quietschten. Nicht immer, aber manchmal beim Bremsen, manchmal in Kurven. Also wollte ich gestern den Bremskörper der Scheibenbremse nachjustieren. Schrauben an der Gabel gelöst, nachjustiert … Half aber nichts, weil die Scheibe leicht verzogen war. So schraubte ich schnell eine andere auf, die ich von einem anderen Laufrad nahm. Perfekt! Kein Schleifen mehr.
Nun noch schnell die Schrauben festgezogen. 8 bis 10 NM. Ich entschied mich für 9 NM, was einer der Schrauben zu viel war.

Dank Leserfeedback auf Facebook weiß ich nun, dass einen Linksausdreher braucht, um das Ding heraus zu bekommen. So was traue ich mir selbst nicht zu. Mal schauen, welcher Metallbauer das kann.

Zum Glück habe ich ein zweites Gravel-Allroad-Rad, mit dem ich heute ins Büro fahren konnte. Stahl statt Titan ist ja eine gute Alternative.

24.7.2019

Gestern Abend war ich zum ersten mal seit längerer Zeit wieder Downtown Frankfurt; mit dem Rad. Wahnsinn, wie viele Dumm-Dumm-Geschosse auf E-Scootern unterwegs waren. Auf der Straße, auf dem Bürgersteig, teilweise zu zweit auf einem Bock. Immer lässig, immer cool … natürlich alle ohne Helm. Das kann nicht lange gut gehen.
Warum war es Herrn Scheuer mit dem Gesetz so dringend? Klar, die Lobby war hinter ihm her. Würde man zunächst einmal Infrastruktur schaffen, sich über Regeln Gedanken machen …
Langsam bin ich auch für die Helmpflicht, zumindest bei E-Scootern. Das würde deren Nutzung bremsen.
Schaut man sich aber in Frankfurt um, wie wenige Erwachsene, und damit meine ich nicht einmal nur die jungen Erwachsenen, ohne Helm auf dem Rad durch die Stadt donnern … full spead ahead … Da fällt mir halt auch nichts mehr ein.

Na ja, ich hatte wenigstens meinen Burger, bin 45 km Rad gefahren, und habe neue Erkenntnisse gewonnen.

23.7.2019

Das Trikot der Vätternrundan 2019 steht mir gut, wie ich finde. Tolles Design, auch wenn ich eigentlich bei Trikots keine blauen Farben mag. Aber warum schaue ich im Aufzug so unglücklich?

Vielleicht weil die klanglich hervorragenden Beats Powerbeats Pro beim Radfahren zu viele Windgeräusche machen? Die neue Episode des Besenwagen-Podcasts konnte ich so kaum verstehen. Das liegt aber auch daran, dass der Aufnahmepegel des Podcasts “moderat” ist. Vielleicht könnten die Jungs beim Nachbearbeiten der Folgen am Level-Regler drehen? Wie auch immer, für auf dem Rad sind die teuren Dinger nichts. Wohl aber für zuhause und im Büro. Testbericht folgt.

22.7.2019

12 Stunden Hohler Buckel ist rum. Ich bin zwar nicht gefahren, war aber 12 Stunden an der Strecke und habe “Team-Entertainment” gemacht. Das war spaßig.

Vielen Dank an das Team, bestehend aus Norbert, CyclingOlli, Thomas, Jenny und Jens. @J&J: warum habe ich keine Fotos von Euch gemacht? Habt Ihr welche?

Einen Artikel über die Veranstaltung schreibe ich noch, sobald mir Details zu den Höhenmetern und der Gesamtspendensumme vorliegen.

A propos Spende. Mit dem Barspenden, die das Team CyclingClaude vor Ort gesammelt hat, sind knapp 300 EUR für die Besi & Friends-Stiftung zusammen gekommen.

Geht da noch was?

Paypal Spende 12 Stunden Hohler Buckel Charity Besi & Friends-Stiftung

Über Deine Spende freuen wir uns sehr, egal wie hoch sie ist. Spenden kannst Du noch bis Ende Juli 2019. Vielen Dank.

Anderes Thema:

Ein sportliches Ziel habe ich dieses Jahr nicht mehr. Das ist schade. Ohne Ziel sinkt die Motivation und die wöchentliche Kilometerleistung wird sich bald wieder auf den Arbeitsweg beschränken. Kann das sein? Irgendwas müsste spontan noch zu machen sein. Aber was? Momentan habe ich keine Idee für die nächsten sechs Wochen bzw. bis zur Eurobike.

Vielleicht noch zwei- bis dreimal “Mini-Bikepacking-Overnighter”? Von Freitag bis Sonntag? Urlaub habe ich jedenfalls keinen mehr übrig.

Oder wie wäre es mit Eroica Germania in Eltville? Das ist Ende August. Aber ich habe kein Vintage-Rennrad, mit dem ich die Hügel und Schotterpisten der Rheingau-Weinberge befahren könnte. Moderne Rennräder sind bei der Eroica jedenfalls nicht erlaubt.

Im Elsass hatte ich ein Peugeot Galibier mit Shimano 600 aus 1986 oder 1987 entdeckt. Ungefahren! Aber ich habe die Telefonnummer des ehemaligen Ladeninhabers noch nicht ermitteln können.

Was könnte so ein ungefahrenes Rennrad heute Wert sein? Der letzte Verkaufspreis des Händlers lag bei 599 EUR, als er sein Geschäft aufgab. Dafür könnte ich es heute sicher auch bekommen, falls der ehemalige Geschäftsinhaber auffindbar ist.

Aber würde ich das Rad dann überhaupt fahren wollen? Oder wäre es besser als Wohnzimmer- Wandschmuck geeignet? Was meinst Du?

Aus Transparenzgründen der Hinweis: Amazon-Links sind bei CyclingClaude immer so genannte “Affiliate-Links”. Kaufst Du bei Amazon, nachdem Du auf den Link geklickt hast, erhält CyclingClaude eine kleine Provision, die dabei hilft, die Kosten des Blogs zu decken. Für Dich ändert sich nichts – auch nicht der Preis. Danke für Dein Vertrauen und Deinen indirekten Beitrag zur Deckung der Kosten dieses in meiner Freizeit betriebenen Blogs. Gleiches gilt für Produktlinks zu anderen Partnerseiten wie bspw. Boxbike.


2 Kommentare
  1. Christian sagte:

    Hey CC.

    Mir geht es auch so. Habe auch fast 50 Tage Freizeit und Urlaub in diesem Jahr zur Verfügung und es reicht noch nicht (-:

    Cooler Bikeladen, den Du da aufgetan hast. Weißt Du die Adresse im Elsass.
    Ich suche ein Peugeot Ventoux für eine Radreise an meinen Berg der Berge.

    Gruß Christian

    Antworten
    • Claude sagte:

      Hi Christian,

      klar kenne ich die Adresse im Elsass. Das nützt aber nichts, weil der Laden permanent geschlossen ist. Im Schaufenster hängt ein Schild mit Telefonnummer, die man anrufen soll, wenn man noch was kaufen will. Die funktioniert aber nicht mehr.
      Ich recherchiere gerade weiter. Sobald ich Kontakt habe, plane ich einen Artikel, in dem ich die Restbestände vorstelle.

      Antworten

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