Me myself and I CyclingClaude Der Blog im Blog

Wenn Du wissen möchtest, um was es hier geht, lies bitte den zugehörige Blogbeitrag und schau öfter mal rein, weil ich in der Regel an jedem Wochentag, was schreibe – manchmal erst abends.

30.6.2019

Fängt doch gerade am ersten Urlaubstag ein Backenzahn an zu zicken. Blöderweise hängt an dem auch noch ne Brücke. Das ist wenig spaßig. Wenn es schlimmer wird, muss ich morgen in Amsterdam wohl zum Zahnarzt. IBU 600 helfen übrigens nicht.

Trotzdem wollte ich heute früh auf meine Gaasperlas-Runde gehen. Die ist knapp 25 km lang und die einzige, die ich auf dem Wahoo habe.

Leider lief gerade ein Triathlon und die Radstrecke nahm meinen Weg. Durchfahrt verboten. Dabei wäre ich vom Tempo her sicher mit gekommen. Die Tria-Jedermänner fuhren überraschend langsam.

Da ich mich nicht auskannte, war ich nach 11 km wieder am Campingplatz.

So ging es erst einmal mit der Familie in die Stadt.

Zurück kam ich mit einer neuen Badewannenente, für 30 EUR. Gut, hätte ich nicht gebraucht, aber …

Um 17:30 Uhr versuchte ich mein Glück wieder auf dem Rad. Schließlich war der Triathlon vorbei.

29.6.2019

Unspektakulären Tag auf der Autobahn. Nur ein Stau bei Köln, ansonsten flutschte es durch bis Amsterdam.

Allerdings machten wir einen Abstecher zu Obelink, dem Schlaraffenland für Camper, gleich hinter der Grenze.

Das ist nicht allzu weit von Bocholt entfernt. Um bei Rose rein zu schauen, reichte die Zeit leider nicht.

Morgen früh werde ich eine Stunde um den Campingplatz fegen, bevor es mit der Familie in die Stadt geht.

28.6.2019

Nachdem ich gestern etwas zu tief ins Äppler-Glas geschaut hatte …

Äppler

… übermannte mich der Wunsch, mit dem Rad auf Bikepacking-Tour zu gehen. “Overnighter” so zu sagen. Ins Elsass soll es gehen, für vielleicht vier Nächte, spätestens übernächste Woche.

Ob ich das mit meinen drei Bikepacking-Taschen schaffe, oder noch Packtaschen mitnehme, muss ich sehen. Zunächst einmal fehlte mir bis vorhin ein Zelt. So wurde bis tief in die Nacht online recherchiert. Gute, leichte und robuste Zelte mit kleinem Packmaß sind teuer. Das war mir vorher klar. Aber 600 EUR aufwärts? Das wollte ich nicht ausgeben.

Ich hatte mich schon auf das 2 kg schwere Decathlon Quickhicker Ultralight 2 eingeschossen. Für wenige Tage sollte das taugen, dachte ich mir, zumal es beim Decathlon Dreieich verfügbar war. Ich also in der Mittagspause nach Dreieich, wo das Zelt zwar im Regal lag, aber nicht aufgebaut war.

Stattdessen stand da ein Forclaz Trek 900 Ultralight mit 1,6 kg Gewicht und noch kleinerem Packmaß. Online ist es derzeit nicht lieferbar. Viele Filialen haben es aber im Bestand. Das Zelt ist ein reines 1-Mann-Zelt. Was man für 119 EUR erwarten darf, weiß ich nicht. Ich lasse es aber darauf ankommen und werde berichten.

Morgen geht es nun erst einmal mit Familie und Wohnwagen nach Amsterdam. Da werde ich die Hundehütte testweise aufbauen.

27.6.2019

Was hatte ich Anfang der Woche geschrieben? Ich sei auf gutem Weg für die 10k-Jahreskilometer … falls ich nicht faul werden würde? Nun, Montag war ich mit dem E-Bike auf der Arbeit und das war’s. Gestern Abend war mir einfach zu warm für eine Rennradrunde und heute nahm ich das Auto für den Arbeitsweg, weil ich abends einen Physio-Termin habe. Da kann ich unmöglich durchgeschwitzt im Radtrikot antanzen.

Geschwitzt habe ich gestern Abend aber auch ohne Radtraining. Samstag wollen wir für ein paar Tage nach Amsterdam. Für Sohnemann Philippe nehmen wir mein Marin Four Corners Elite mit. Er hat nämlich mittlerweile meine Schrittlänge. Das Rad hängt schon länger in seinem Zimmer, aber lediglich als Wandschmuck. Gefahren ist er es noch keinen Meter. Im Winter hatte ich neue Vittoria Tereno Zero aufgezogen, tubeless mit Finish Line Dichtmilch. Danach war ich das Rad ein paar mal problemlos gefahren.

Nun zeigte sich aber, dass am Ventil des Hinterrads Luft entweicht. Pumpte ich gestern über 4 bar, hörte man es zischen. Ab 3 bar nicht mehr. Trotzdem entwich die Luft schleichend. Nachfüllen von Dichtmilch brachte leider keine Verbesserung.

Also legte ich Hand an und wechselte von Milch zu Tubolito-Schläuchen. Das hatte ich ja sowieso vor. Aber es war schon eine schöne Sauerei, Reifen und Felge von der Milch zu befreien.

Tubolitos fahre ich nun also auf dem Marin Four Corners Elite und den 650B-Laufrädern meines Litespeed Cherohala. Die Swiss Side Laufräder des Rennrads bleiben aber erst einmal tubeless. Erstens laufen die Schwalbe Pro One Evolution einmalig ohne Schlauch und zweitens ist die Tubeless-Montage sowie das Aufpumpen der Reifen in der Kombination Swiss-Side-Felge und Schwalbe-Reifen absolut unproblematisch.

26.6.2019

Im Homeoffice ist es heute wider Erwarten kühler als erwartet. Ob draußen gerade die Hitzerekorde gebrochen werden, kann ich nicht sagen, weil ich noch nicht draußen war.

Das Eis, das ich mir gestern Abend vorsorglich besorgte, schmeckt aber auch so. :-)

Eis

Das Körbchen hatte ich nur am Tern Vektron E-Faltrad, weil ich für meinen Artikel zu diesem tollen Commuter-Bike noch Fotos brauchte. Neben Sattel- und Gepäckträgertaschen ist die Klickfix-Nase (Luggage Truss) einzigartig. Schnell ist vom Körbchen auf eine Tasche gewechselt, ganz wie man es braucht. Das Geniale dabei: die Nase ist am Steuerrohr befestigt, nicht am Lenker. Das Gepäck ist demnach immer geradeaus ausgerichtet, was das Kurvenfahren verbessert.

In jedem Fall ist das Tern Vektron S10 ein hammergeiles E-Bike. Ausgewachsen und schnell an die Sitzhöhe jedes einzelnen Familienmitglieds angepasst. Mehr Infos zum Rad findest Du hier. Natürlich gibt es auch günstigere Varianten mit anderen Motoren und Schaltgruppen. Wesentlich günstiger ist bspw. das Vektron D7i mit 7-Gang-Nabenschaltung und Bafang-Motor. Das täte es für den CyclingClaude-Haushalt auch.

25.6.2019

E-Bikes machen Spaß, da kann man sagen was man will. Und dabei muss es nicht einmal ein stollenbereiftes “E-Sportgerät” oder ein elektrifiziertes Rennrad sein. Am Falt-E-Bike Tern Vektron habe ich seit der Eurobike 2017 einen Narren gefressen, nachdem mir Tern-Gründer Josh Hon einen Prototypen vorgestellt und mich damit hatte fahren lassen. Jetzt wohnte das Vektron mehrere Wochen bei uns zuhause und Luisa und ich sind traurig, dass es morgen auf die Rückreise geht. Warum wir das Rad so gut finden, erzähle ich demnächst hier im Blog.

24.6.2019

Kalenderwoche 26. Heißt, das erste Halbjahr ist so gut wie rum und die Hälfte der Radsaison genauso.

Wie ist es bei Dir bisher so gelaufen?

Bis Ende der Woche werde ich etwas mehr als 6.000 km auf der Uhr haben und bin damit ganz gut auf Kurs für 10.000 Jahreskilometer. Aber nur, falls ich im Sommer nicht faul werde.

Eigentlich kann ich also mit meiner Halbjahresbilanz zufrieden sein. Schaut man sich aber meinen Trainingskalender genauer an, sieht man, dass nur der März richtig gut gelaufen ist. Im April und Mai habe ich eindeutig zu wenig trainiert. Umso mehr wundert mich die hervorragende Zeit bei der Vätternrundan.

Halbzeitbilanz

Ab jetzt fahre ich nur noch aus Spaß. So wie gestern, als ich mit dem Rad in Heidelberg war. Hätte ich mehr gegessen, wäre mir der Nachhauseweg leichter gefallen. Aber Spaß hat der Trip trotzdem gemacht. Schade übrigens, dass ich den kleinen Flachmann von Portus nicht aus Heidelberg mitnehmen konnte.

Portus Cycles Flachmann

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