Eschborn-Frankfurt 2019

Radsportfest am 1. Mai!

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T-Shirt-Wetter, wenige Wolken, kaum Wind, so einen 1. Mai hat man nicht alle Tage. Aber nicht nur das Wetter stimmte heute bei Eschborn-Frankfurt.

Schon morgens durften 6.500 Jedermänner und -frauen auf die abgesperrten Straßen. Die so genannte Skoda-Velotour des Radklassikers war ausverkauft. Das zeigt eindrucksvoll, dass der vor zwei Jahren vollzogene Wechsel, weg von Racing à la German Cycling Cup, hin zu einem tollen Event für wirklich Jedermann der Rennrad fährt, absolut richtig war.

17 Rennen standen insgesamt auf dem Eventkalender. Hauptakteure waren natürlich die Profis. Aber das Rennprogramm umfasste Nachwuchsrennen für jedes Alter. U11, U13, U15 und U17 im Rahmen des Süwag Energie Nachwuchs-Cup, U19 Bundesliga und U23. Dazu kamen “Rad-Rennen” für die Kleinen und “Laufrad-Rennen” für die ganz Kleinen im Rahmen der “kinder+Sport mini tour”, die liebevoll von Jens Shut Up Legs Voigt durchgeführt wurde. Auch gab es wieder ein Inklussionsrennen, an dem behinderte Menschen mit Betreuer teilhaben konnten. Top! Die Arbeit der A.S.O., um ihren Deutschland-Chef Claude Rach, bringt dem Radklassiker neuen Schub.

Claude Rach ist seit heute übrigens auch ein CyclingClaude :-).

CyclingClaude Claude Rach

Bei den Profis führte der starke Bora-hansgrohe-Zug (Foto links bei der Durchfahrt zur letzen Runde) Pascal Ackermann zum Sieg. Der Deutsche Meister konnte sich nach 4:23:26 Stunden Fahrzeit im Sprint gegen John Degenkolb und den Sieger der letzten vier Jahre, Alexander Kristoff durchsetzen. Nils Politt kam übrigens als 30. ins Ziel. Der Vorjahreszweite Michael Matthews hatte DNF, genau wie André Greipel und Roger Kluge. Die Ergebnisliste der Profis findest Du hier.

Pascal Ackermann vor John Degenkolb und Alexander Kristoff

Auch wenn Dege sein Heimrennen nach 2011 gerne erneut gewonnen hätte, gönnte er Pascal den Sieg und war auf dem Siegertreppchen gut drauf. Das merkten auch die kleinsten Fans.

Bei der abschließenden Pressekonferenz hatten die Deutschen gut lachen. Alex Kristoff, der deutschen Sprache nicht mächtig, saß verloren dazwischen. Ähnlich war es gestern Abend, als Alex Kristoff und Michael Matthews 80% der Zeit teilnahmslos dabei saßen, während Dege, Pascal und Nils Politt auf Deutsch interviewt wurden. Respektvoll wäre, für solche Fälle einen englisch-deutschen Simultanübersetzer vor Ort zu haben. Die Protagonisten hätten das verdient. Viel kosten würde es nicht.

Enden möchte ich mit dem U19-Rennen. Ich bin Fan des Teams Dr. Joseph Billigmann p/b Christian Knees. Dort fährt der 16jährige Jan-Marc Temmen seine erste U19-Saison auf seinem Marcello-Rad. Heute wurde er 12., wenn ich es richtig mit bekommen habe. Gratulation!

Es war ein geiler Tag! Danke an die A.S.O., an Luisa für Fotos und Videos und Mr. Pinko, (den Mann mit der pinken Cap unten im rechten Foto ganz links) einen der besten Radsportfotografen.

So geht Radsport :-)

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