Eschborn-Frankfurt 2019

1. Mai – es ist angerichtet

Erstelle eine Druckansicht

Eschborn-Frankfurt 2019

Für morgen ist geiles Radwetter angesagt. 16 Grad, leicht bedeckt, so gut wie kein Wind … das freut nicht nur die über 6500 Jedermänner und -frauen (Teilnehmerrekord), die morgens in Eschborn beim Radklassiker an den Start gehen werden. Auch die Profis sind heiß auf die 187,5 Kilometer lange Route mit 3.222 Höhenmetern von Eschborn-Frankfurt.

An den Trucks der Profiteams gab es heute einiges zu sehen und es machte Spaß, im Vorbeilaufen in den ein oder anderen Wagen zu schauen und mit den Mechanikern zu quatschen.

Kurz nachdem mir der Trek-Segafredo-Mechaniker verraten hatte, dass Dege mit zwei Kettenblättern ins Rennen geht, kam unser Lokalmatador und Mitfavorit von seiner Mammolshainer-Runde zurück.

Später sah man John Degenkolb bestens gelaunt bei der Pressekonferenz, zusammen mit dem viermaligen Seriensieger von Eschborn-Frankfurt, Alexander Kristoff (UAE Team Emirates), dem Vorjahreszweiten Michael Matthews (Sunweb), dem Deutschen Meister Pascal Ackermann (Bora hansgrohe) und, last but not least, Nils Politt, dem diesjährigen 2. von Paris-Roubaix, der für Katusha Alpecin fährt.

Michael Matthews, nach seinem Schulterbruch bei Omloop wieder zurück auf dem Rad, mag noch nicht wieder bei 100% sein. Dafür ist er aber ausgeruht, im Gegenteil zu Nils Politt, der zum Ende seiner starken Klassikersaison am Wochenende Lüttich-Bastogne-Lüttich gefahren ist und bei Kälte und Regen als 81. ins Ziel kam. Ob er drei Tage später schon wieder voll regeneriert sein kann?

Dege hingegen, der nach seinem Paris-Roubaix-Desaster, das wohl wieder technisch bedingt war, kein Rennen gefahren ist, sollte voll im Saft stehen. Entsprechend locker und entspannt gab er sich auf der Pressekonferenz. Nach dem Rennen, so erzählte er, habe er alle Teamkollegen zu sich nachhause eingeladen. Auf den Abend zuhause mit dem Team freue er sich ganz besonders, egal wie das Rennen ausgeht, meinte er.

Pascal Ackermann war ebenfalls locker drauf, was für das Rennen kein schlechtes Zeichen ist.

Das Rennen wird übrigens live ab 12 Uhr vom HR übertragen. Ab 14:45 schaltet sich die ARD live zu. Das gab es seit 2007 nicht mehr!

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.