Sa Portassa Can Fressa Alaró

Für heute hatte ich auf Komoot eine kurze Runde zusammen geklickt. 100 km. Mehr durften es nicht werden, weil ich beim Holländer das letzte Drittel von Mailand-San-Remo auf Eurosport sehen wollte. Schließlich hatte Dege eine Chance und bei seinem letzten Sieg schaute ich das Rennen ebenfalls bei Frank.

Ein Zwischenziel war aber gesetzt: Alaró. Als ich vor zwei Tagen dort die Can Fressa besichtigte, die ab Herbst auf Radsportler ausgerichtet ist, beeindruckte mich u.a. der Weinkeller des Hauses, der normalerweise den Gästen vorbehalten ist. Samstags, dem Markttag in Alaró, öffnet sich das Außentor des Kellers, der Sa Portassa getauft ist, für Besucher. Da Sa Portazza bezüglich seiner Weinauswahl einen guten Ruf hat, war klar, dass CyclingClaude dorthin muss. :-)

Da ich mit etwas Aufenthaltszeit in Alaró rechnete, 100 km als Ziel hatte, und trotzdem früh wieder an der Playa de Palma sein wollte, fuhr ich entsprechend früh los. Es war noch frisch, v.a. im Gegenwind, aber die Sonne versprach einen schönen Tag.

In Alaró angekommen machte ich eine kurze Runde über den Markt, bevor ich 20 Meter weiter von den Eigentümern der Can Fressa, Heidi und José Luis, begrüßt wurde.

Schnell war ein guter mallorquinischer Rotwein im Glas. Ein Spitzenwein. Ich war erfreut. Auch der Käse, den Heidi mir aufgeschnitten hatte, war hervorragend – und genau richtig nach 30 km auf dem Rennrad. ;-)

Später probierte ich noch einen Weißwein aus Valencia, den eigentlich ein deutsches Paar aus München bestellt hatte, die extra aus Alcudia zum Wein probieren gekommen waren. Ein dortiger Restaurantbetreiber hatte denen Sa Portassa empfohlen.

Der Wein war der Knaller. Ein 2017er Blanc de Trilogía. Der Weißwein ist eine Komposition aus drei Rebsorten, Sauvignon Blanc, Muscat und Verdil. Die leichte Muskatnote war bemerkenswert.

Was die Flasche in Sa Portassa kostet, habe ich nicht gefragt, schließlich hatte der Urlauber aus München bestellt. Aber online findet man den Wein auch. Spontan, eben beim Schreiben dieses Artikels, habe ich 12 Flaschen zum Preis von je 9 EUR bestellt. Yolo, der Sommer kann kommen!

Als ausgetrunken war, machte ich einen kurzen Abstecher ins berühmte Radsport-Café Cycling Planet, wo ich nicht nur den Mandelkuchen porbierte – sehr lecker! – sonder auch pinkfarbenes Kettenwax mitnahm. 7 EUR das Döschen. Aber sieht es nicht geil aus?

Danach genoss ich einfach die mallorquinische Landschaft und das super Wetter.

Gegen 15 Uhr war ich zurück an der Playa, wo ich Manuel und Stefan, meine Begleiter von gestern traf. Zusammen schauten wir den Radsportklassiker und zuckten zusammen, als Dege einen technischen Defekt erlitt. Fährt er nicht die neue SRAM RED eTAP AXS? Technischer Defekt? Unglaublich, wenn es an der neuen Superschaltung gelegen haben soll. Aber das wissen wir nicht. Trek Segafredo spricht offenbar nicht darüber. Will man den Sponsor nicht verärgern? Kleine Info am Rande: Trek Segafredo ist erst nach der Saison 2018 von Shimano zu SRAM gewechselt.

Aber Gratulation an den Sieger Alaphilippe. Alles richtig gemacht.

Fahren konnte ich hinterher noch. Jedenfalls die paar Meter bis ins Hotel.


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