Alaró Can Fressa

Nachdem Radu Rossetti, der Chef des gleichnamigen “Social Riding Club” vor einigen Tagen erzählte, dass er ab Herbst 2019 in Alaró ein mallorqinisches Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert für Radsportler bewirtschaften wird, war ich gespannt, die Can Fressa zu besichtigen. Die Website spricht von 7 Appartements. Derzeit wird aber kräftig renoviert und ausgebaut, sodass bald 20 oder mehr Personen in den individuell eingerichteten Appartements Platz finden können.

Alaró liegt ideal gelegen, am Fuße der Berge, sodass man als Radsportler direkt steil fahren kann. Genauso gut lässt es sich aber auch flach fahren, bspw. Richtung Sineu, Petra etc.

Heute war es dann so weit. Es war nämlich kräftiger Wind aus Nord-Ost angesagt, weshalb ich entschied, zunächst gegen den Wind über Santa María nach Alaró zu fahren, bevor ich dann in großem Bogen über Sencelles, Algaida, Prorerres und Llucmajor zurück an die Playa wollte.

Der Wind war heftig und die Anstiege bis Alaró taten ihr Übriges. Ich war ziemlich am schnaufen.

Zum Luft holen, kamen Fotopausen gelegen. ;-)

Alaró

Auf dem Marktplatz in Alaró angekommen, fand ich die “Verkleidung” der Bäume interessant.

Direkt um die Ecke des Marktplatz liegt das Can Fressa.

Can Fressa Alaró

Mein Rad durfte natürlich mit hinein und fand einen guten Platz neben der Rezeption. Daran sollte sich die Drogerie Müller in Llucmajor eine Scheibe abschneiden, die jedes Jahr Aufzüge machen, wenn ich mein Rad in dem Laden schiebe um auf dem Rückweg von der Ausfahrt Kleinigkeiten zu kaufen (heute Sonnencreme). Die Verkäuferinnen bekommen dort Schnappatmung und ich darf mein Rad maximal, und unter Protest, bei der Kasse ans Regal lehnen. Aber das nur am Rande.

Drinnen ist die Can Fressa echt nett. Eingangshalle, Garten und Weinkeller beeindrucken.

Hier noch ein schöner Blick aus einem der Appartements im zweiten Stock, unter dem Dach. Stark!

Can Fressa Alaró

Ich bin gespannt, wie es im Herbst sein wird, wenn Radu übernimmt.

Alaró liegt übrigens dort, wo meine Tour auf der Karte den nördlichsten Punkt hat.

Von Aláro ging es dann im Zickzack, immer den Wind kreuzend, über Algaida nach Prorreres. Auf dem Weg traf ich Michael aus Österreich, den ich, nebst seinem Vater, in der Regel bei Frank zum Kwaremont treffe.

Michael, sein Vater Gerhard und ich teilen ein Interesse: Litespeed Titan-Räder!

Darüber fachsimpeln wir dann immer, wenn wir beim Bier sitzen. Auch heute nach der Fahrt traf ich die beiden beim Frank wieder.

Bier gab es dann auch noch zum Abendessen – aber nur als Nachtisch – und es war auch kein richtiges Bier.

Gefahren war ich heute übrigens knapp 109 km und trotz Wind war es noch ein 24er Schnitt. Für einen Alleinfahrer ist das ganz o.k.

Alaró Runde
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