Bioracer Urban Hoody

Im Segment “Team-Bekleidung” ist die belgische Firma BIORACER eine feste Größe. Mit hoher Qualität, guter Passform und vernünftigen Preisen hat man sich in der Branche einen Ruf erarbeitet.Nicht nur deshalb fahren die deutschen Radsport-Nationalmannschaften in BIORACER-Bekleidung. Tony Martin hat seine vielen Titel wohl zum Teil dem Windkanal von Bioracer zu verdanken

Endkunden, die keinem Verein angehören, kamen bisher v.a. über Bekleidungslinien von Guilty76, fahrrad.de oder bruegelmann.de in den Genuss der BIORACER-Qualität. Ich bin Fan, seit ich bemerkt habe wie marathontauglich das Hosenpolster von BIORACER ist.

Neue Endkundenlinie

Auf der Eurobike 2018 stellte BIORACER eine Kollektion neuer Trikots vor, die direkt für den Endkundenmarkt gedacht sind und vom Design gefallen.

Urban Tech Hoody von Bioracer

Gleich neben den Trikots hing damals auch eine Softshell-Jacke die für Commuter bzw. urbane Nutzung ausgelegt ist. An der hatte ich damals einen Narren gefressen.

Bioracer nennt die Jacke “Hoody”, vermutlich wegen der Kapuze, die es bei renntauglichen Rad-Jacken eigentlich nicht gibt.

Bioracer Urban Tech Hoody

So hat es mich gefreut, dass mir BIORACER die Jacke Anfang 2019 als Testmodell zur Verfügung stellte. Seither trage ich sie fast täglich auf dem Weg ins Büro genau wie am Wochenende -selbst wenn ich nicht auf dem Rad sitze.

Mein Testeindruck

Als “Freizeitjacke” ist der Urban Hoody nicht allzu eng geschnitten. Das ist gut. So passt mir Größe M mit 68 kg Körpergewicht genau so gut wie zu der Zeit, als ich noch schwerer war.

Außen ist das Material glatt, wind- und wasserabweisend – BIORACER spricht von “wasserdicht”. Trotzdem atmet die Jacke. Staunässe entsteht nicht. Im “fetten” Regen habe ich sie noch nicht getragen, aber normaler Regen macht ihr nichts aus.

Innen ist das Material in “Roubaix-Manier” aufgeraut. So hält die Jacke selbst bei winterlichen Temperaturen angenehm warm, natürlich in Abhängigkeit von der Kleidung darunter.

Der Reißverschluss führt hoch bis über den Hals und verschließt den hohen Kragen so, dass von oben kein Wind eindringen kann. Innen ist der Kragen ebenfalls aufgeraut. Das gefällt Frostbeulen wie mir.

Die hintere Rückenpartie des Hoody ist durch einen Spritzschutz verlängert, der normalerweise nach innen geklappt bleibt, solange man nicht im Regen Fahrrad fährt. Der Spritzschutz wird dabei durch einen kleinen Magneten gehalten. So bleibt er in Position und kann nicht nach unten heraus rutschen.

Die schwarze Jacke verfügt an den Oberarmen und am Spritzschutz über größere Bereiche, die mit reflektierenden Pixeln beschichtet sind. Px nennt BIORACER das. Bei normalen Lichtverhältnissen sieht man die Beschichtung kaum. Die Farbe erscheint dunkelgrau. Einfallendes Scheinwerfer- oder Blitzlicht verwandelt den Bereich in reflektierendes Weiß. Ein tolles Sicherheitsfeature!

Der BIORACER Urban Hoody verfügt über zwei seitliche und eine Rückentasche. Alle Taschen sind mit gedichteten Reißverschlüssen vesehen. Die hintere Tasche hat innen eine Öffnung für ein Kopfhörerkabel. Das Smartphone wird hinten verstaut und durch die “innenliegende Kabelführung” stört nichts. Das ist bei einer Jacke genauso gut, wie bei einer Di2, und geschickt für die Leute, die immer noch ohne Bluetooth-Kopfhörer auskommen.

Bleibt zu erwähnen, dass die Ärmelbündchen eng abschließen und somit keine Zugluft an die Arme lassen. Was will man mehr?

Zwei Kritikpunkte muss ich für die tolle Jacke dennoch aufführen. Erstens roch das Kleidungsstück beim Auspacken stark nach Chemie. BIORACER weist darauf hin, die Jacke vor dem ersten Tragen zu waschen, was unbedingt notwendig ist. Danach war der Geruch verschwunden. Übrigens rät BIORACER auch dazu, den Hoody “inside-out” zu waschen. So werden die reflektierenden Bereiche nicht abgescheuert. Außerdem steht Handwäsche auf dem Etikett. Ich kann aber beruhigen. Bei 30 Grad und Feinwäsche passiert in der Maschine nichts.

Zweiter (kleiner) Kritikpunkt: Die Oberfläche der Jacke raschelt etwas, wenn man sich bewegt. Das macht mir nichts aus, ich nehme es nicht einmal wahr. Aber ich wurde schon darauf hin gewiesen. Die Jacke ist deshalb ggf. nichts für Leute, die sich anschleichen wollen. Für den “Urban Commuter” ist das Kleidungsstück aber ein echter Gewinn.

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