Me myself and I CyclingClaude Der Blog im Blog

Wenn Du wissen möchtest, um was es hier geht, lies bitte den zugehörige Blogbeitrag und schau öfter mal rein, weil ich in der Regel an jedem Wochentag, was schreibe – manchmal erst abends.


10.2.2019

Was macht ein Fahrrad-Blogger am Sonntag? Videos bearbeiten und bei Youtube hoch laden. Die ersten drei Videos zum Di2-Upgrade sind geschnitten. Nur das zur e-tube-Software braucht noch etwas länger, weil noch nicht alle Screens gefilmt sind.

Youtube Di2 Videos

Außerdem ärgere ich mich, dass ich nicht so einen netten CyclingClaude-Schriftzug auf den Oberrohren meiner Räder habe. Ob Cucuma mir welche bestellt?

9.2.2019

Heute war ich wieder bei Cucuma in Darmstadt. Warum, wird CyclingOlli erzählen :-).

Jedenfalls interessant, wenn man hinter die Kulissen schauen kann. Danke, Dirk.

Außerdem kann ich bei immer spielen :-).

8.2.2019

Heute noch mal ein Nachtrag zur neuen SRAM RED eTap ATX. Der UVP ist ja ziemlich happig und deshalb ein Kritikpunkt, der im Netz diskutiert wird. Etwas mehr als 3.600 EUR für die Komplettgruppe mit hydraulischen Bremsen, ohne Powermeter? Das ist stramm! Ich bin gespannt, mit welchem Preis die vergleichbare FORCE in den Markt gehen wird und wie sich danach die Online-Preise beider Gruppen verhalten werden.

Vergleicht man die SRAM-Preise mit Shimano, deren UVPs ich nicht kenne, ist das schon ein gewaltiger Unterschied … jedenfalls zum Online-Preis. Für die aktuelle Dura Ace Di2 Komplettgruppe mit hydr. Bremsen legt man incl. Wireless-Modul und Verkabelung zur Zeit etwa 2.500 EUR auf den virtuellen Ladentisch. Die leicht schwerer Di2 bekommt man für ungefähr 1.500 EUR, ebenfalls komplett mit allem drum und dran. Selbst wenn die neuen SRAM eTap AXS-Modelle schneller schalten können, was noch zu beweisen ist, können sie von der Programmierung und Individualisierung nicht mehr als Shimano. Das ist Fakt. Ich selbst würde deshalb derzeit zu Shimano greifen – was ich ja gerade getan habe.

Die ersten Probefahrten mit der Ultegra Di2 zeigen mir übrigens gerade auf, was mir bei meiner alten eTap auf dem anderen Rad fehlt. Sicher kann man ohne Syncro-Shift prima leben. Mit lebt es sich aber besser :-). Und die Hoheit über die Schalterbelegung ist heutzutage ein Muss!

So. Nun zu meinem neunen Lenker: Ritchey WCS Venture Max. Für ein Gravel-Reise-Allroad-Rad ideal. Sehr kleiner Drop und Reach. Auch wenn er gewöhnungsbedürftig aussieht. Ein tolles Griffgefühl!

Die belgischen Bierkorken sind als Lenkerendkappen übrigens auch wieder drin. Nur habe ich den Draht weg gelassen. Der drückt manchmal auf der Hand, wenn man unten greift. Die Korken halten aber auch so prima und gehen nicht verloren. Ggl. könnte ich sie noch schwarz färben.

Das Lenkerband ist übrigens von Lizard Skins. Deren Lenkerband hielt früher bei mir nie lang, weil ich es falsch wickelte. Auf der Eurobike 2017 zeigte mir ein Lizard Skins Mitarbeiter, wie es geht. Das Lenkerband, das ich seither auf dem anderen Litespeed habe, und auf der Rolle oft durchgeschwitzt wird, ist immer noch 1a. Da ist also was dran. Wie man Lizard Skins richtig wickelt, erzähle ich demnächst noch mal in einem Blogartikel.

Lenker Gravel Ritchey

Ansonsten gibt es zu berichten, dass mein Rennrad-Gemälde aus Paris endlich hängt. Hat gedauert, ich weiß. ;-)

Rennrad Kunst

7.2.2019

Gestern hörte ich von einer “Blogger-Challenge”. Man muss im Februar täglich einen Blogpost schreiben. Nun, ich schreibe seit Mitte Dezember 2017 täglich. Also werde ich auch den Februar 2019 durchhalten.

Heute gibt es meinen Gedanken zur neuen eTap AXS, die gestern vorgestellt wurde. Ich fahre schon lange die erste Version der SRAM RED eTap und bin eigentlich ziemlich zufrieden mit der Gruppe. Eigentlich störten mich bisher nur zwei Dinge. Erstens, dass man die Schaltknöpfe nicht individuell programmieren kann und zweitens, dass die Nasen der Akkus leicht brechen, ohne dass man was dazu tut. Materialermüdung? Zwei sind mir bisher über den Jordan gegangen, einer weit weg von zuhause. Heim kam ich natürlich dennoch, weil die beiden Akkus untereinander austauschbar sind. Ärgerlich ist es trotzdem.

Obwohl bei der Entwicklung der neuen eTap AXS eigentlich kein Stein auf dem andern geblieben ist … der Akku ist der alte. Blöd.

Dafür kann man jetzt alles schick programmieren und die Schaltlogik ändern wie man will. Endlich! Auch automatische Schaltvorgänge kann man wählen. Prima! Nur kann das die Di2 schon lange und wohl auch genauso gut.

Als Kunde hätte ich mich gefreut, wenn man dies der ersten RED eTap auch hätte beibringen können. Gerne hätte ich dafür ein paar Komponenten meiner Schaltung ersetzt. Das hätte SRAM auch Geld in die Taschen gespült. Hätte, hätte, Fahrradkette. So aber muss die alte eTap komplett runter und gegen eine neue AXS getauscht werden. Wer macht das bei den gestern veröffentlichen Preisen? Die sind nämlich Schwindel erregend.

Gut, es wird Leute geben, die das machen. Andere werden sich dann freuen, Komponenten der ersten eTap billig auf Ebay-Kleinanzeigen erstehen zu können.

So würde ich es vielleicht auch machen. Aber mein Bedarf ist zum Glück gedeckt und ich freue mich, auf meinem Litespeed Cherohala mit der Ultegra Di2 von Shimano zu schalten. Die kann von der Elektronik nämlich all das, was die neue eTap AXS kann, würde ich mal sagen. Sie ist lediglich nicht drahtlos. Aber das interessiert nicht, wenn die Kabel erst einmal verlegt sind. Für den Preisunterschied kann man sich jedenfalls massig Mechanikerstunden einkaufen, um Kabel verlegen zu lassen.

Übrigens ist eine Schaltung immer noch ein Gebrauchsgegenstand. Je teurer sie ist, umso mehr ärgert man sich über Kratzer. Mein neues Di2-Schaltwerk hat schon den ersten. Das Schalten macht damit aber noch genauso viel Spaß.

Di2 Schaltwerk  Ultegra r8000

6.2.2019

Den gestrigen “Tag des Schlafdefizits” habe ich ganz gut rum bekommen. Im Büro war ich sehr produktiv und konnte die Gedanken, die mich in der Nacht wach gehalten hatten, gut auf die Schiene bekommen. Am Abend war ich dann aber ziemlich platt und schaffte es nicht, auf den Wahoo KICKR zu steigen. Heißt, Montag UND Dienstag ohne Radtraining.

Stattdessen schaute ich mir die “radspezifische Yoga-Dehn-Core-Trainingsplattform” DYNAMIC CYCLIST etwas genauer an und abonnierte eine kostenlose Testwoche.

Die Videos sind ansprechend und wer Englisch kann ist damit vielleicht gut bedient. Jedenfalls scheint es eine riesige Menge an Video-Trainings zu geben. Knapp 10 EUR kostet das Monatsabo. Ich glaube, das ist ein gutes Invest für ein, zwei Monate. Dann sollte man die Übungen auswendig kennen – solange man dran bleibt. Ich werde berichten!


5.2.2019

Seit 4:30 Uhr sitze ich im Wohnzimmer. Wach bin ich seit 3:30 Uhr. Ideen, Hypothesen die zu verifizieren sind … es rattert im Kopf und lässt mich nicht mehr einschlafen. Leider sind Arbeitslaptop und iPad gestern im Büro geblieben. Sonst könnte ich den frühen morgen produktiv nutzen. Trainieren möchte ich aber auch nicht. Auch wenn der Wahoo KICKR noch so leise ist … das Klackern der Radschuhe beim Laufen, das Einklicken der Pedale, Kettenlauf und Schaltgeräusche … Luisa würde sich bedanken.

So versuche ich für den Blog ein Thema zu recherchieren, das die nächsten Tage für Gesprächsstoff in der Rennrad-Community sorgen dürfte, falls der Produktlaunch so zeitnah erfolgt, wie man das in Insiderkreisen munkelt. Das wird spannend.

Außerdem habe ich gerade einen neuen Lenker für mein Litespeed Cherohala bestellt. Das hat nach der Umrüstung auf die aktuelle Ultegra Di2 immer noch kein Lenkerband und so ist Gelegenheit, das Lenkermodell zu wechseln.

Ich habe mich für einen Lenker entschieden, dessen untere Enden nach außen verlaufen, der aber wenig Drop und Reach hat.

So ein Lenkermodell fahre ich schon auf meinem Marin Four Corners Elite.

Meine spontane Entscheidung, heute um 4:30 Uhr, fiel auf den Ritchey WCS Venture Max Lenker mit einem Drop von gerade mal 102 mm und Reach von lediglich 76 mm. Die Enden sind um 24° nach außen positioniert. Außerdem ist im Unterlenker-Griffbereich eine ergonomische Biegung eingearbeitet. Das sieht zwar gewöhnungsbedürftig aus, dürfte aber auf langen Strecken einen angenehmen Griff bieten. Deshalb der Ritchey. Sonst hätte ich wohl zu Salsa gegriffen.

4.2.2019

Das Jahr ist erst fünf Wochen alt und ich bin, vermutlich dank Zwift, schon eine Ecke fitter als in den Jahren zuvor. Jedenfalls fühlt es sich so an.

Tour de Zwift 2018 Stage 8 London

Betrachtet man meine Strava-Fitness-Kurve, scheint das zu stimmen.

Strava Fitness-Kurve

54 auf der nach oben offenen Fitness-Skala, Anfang Februar. Um die 50 lag ich die Jahre davor immer kurz vor dem Malle-Trainingslager im März. Bis dahin sind es noch 5,5 Wochen. Wenn ich die fünf Wochen auf Zwift durchziehe und gleichzeitig wieder etwas mehr draußen fahre, bin ich zuversichtlich für 2019. 2018 hingegen war ich laufend krank. V.a. die chronische Paradontitis machte mir schwer zu schaffen. Gepaart mit einer starken und langen Erkältung im April war meine Fitness am 1. Mai 2018 sogar wieder im Keller – bei 50 trotz Trainingslager im März!

Zu gutem Training gehört auch ausreichend Schlaf. Aber damit habe ich derzeit ein Problem. Abends kann ich schlecht runter fahren und nachts „arbeite ich durch“. Heißt, es rattert in meinem Kopf und ich spreche im Schlaf.

Am Wochenende, wenn ich mal ausschlafen könnte, quält mich die senile Bettflucht. Gestern war ich schon um sieben Uhr wach. Obwohl ich bis neun im Bett blieb, schaffte ich es nicht mehr einzuschlafen. Das ist nicht gut für die Fitness-Kurve!

Hat jemand einen Tipp was man da tun kann? Vielleicht sollte ich einfach aufstehen, wenn ich früh wach werde? Andererseits müsste ich dann früher ins Bett. Bringt aber auch nichts, wenn man dann nicht zügig einschläft. Und wie höre ich auf, im Schlaf durchzuarbeiten?


5 Kommentare
  1. Mark Brunck sagte:

    Hallo Claude,

    was den Schriftzug für das Oberrohr anbelangt:
    Ich habe hier einen Schneidplotter und entsprechende UV-beständige Vinylfolie. Ich könnte dir anbieten, einen solchen Schriftzug zu schneiden und zukommen zu lassen. Ich bin nicht allzu weit weg ansässig. Farbe ist wählbar (muss schauen was ich noch an Farben da habe, aber schwarz habe ich auf jeden Fall da.

    Viele Grüße,
    Mark

    Antworten
  2. Jörg L. sagte:

    Hallo Claude, irgendwo habe ich es gelesen, aber könntest Du mir bitte den Hersteller/Modell Deines Gepäckträgers nennen?

    Danke!

    Jörg

    Antworten
  3. Michael Rasche sagte:

    Hallo Claude,
    manchmal hilft es innerlich herunterzukommen. Weniger Training am Abend auch. Man braucht nicht die Fitness eines Leistungssportlers, der im übrigen nichts anderes tut als eben Sport, um Vätternrunden etc. gut zu schaffen. Ich fahre eventuell Meck-Pom und habe noch keine Sekunde auf dem Rennrad gesessen. Allerdings fahre ich auch nichts so schnell wie Du. Viele Grüße Michael

    Antworten
    • Claude sagte:

      Hallo Michael,
      das Training am Abend hilft mir eigentlich um runter zu kommen. Aber ich trainiere sowieso in der Regel max. bis 21 Uhr. Vor 23:30 Uhr gehe ich nicht schlafen.
      Baden hat oft beim Entspannen geholfen. Aber seit meinem Kollaps vor drei Wochen … :-(

      Antworten

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