Diesmal war Tacx mit zwei Neuigkeiten am Start – dem Tacx Flux 2 Smart und dem Tacx Neo Bike Smart.

Tacx Flux 2 Smart

Der nach der Markteinführung problembelastete Tacx Flux Smarttrainer bekommt mit dem Flux 2 Smart einen Nachfolger, der im Detail verbessert ist.

Zu erwähnen ist v.a. die beim Flux 2 breitere Kompatibilität. War der erste Flux bspw. nicht für Räder mit langem Schaltwerk geeignet, sind lange Käfige für den Flux 2 kein Problem. Es können Räder mit folgenden Achsen gefahren werden: Rennrad mit 130 mm, Mountainbike mit 135 mm, 142×12 mm und 148×12 mm Steckachsen. Der Trainer kann max. 2.000 Watt ans Pedal bringen und bis zu 15% Steigung simulieren. Wichtig dabei ist, dass die Steigung – so der Entwickungsleiter von Tacx CyclingClaude gegenüber im Interview – auch bei langsamer Geschwindigkeit von 10 km/h gefahren werden kann. Das war beim alten Flux anders.

Der Tacx Flux 2 Smart war leider nur auf einem drehenden Podest zu sehen, aber noch nicht zu fahren.

Er soll +/- 3% genauen Widerstand leisten, was für die meisten von uns reichen wird.

Vom Betriebsgeräusch, wird er auf Vorgänger-Niveau liegen. Der Neo ist natürlich leiser, genau wie die neuen KICKR 2018 und KICKR CORE.

Übrigens kommt der Flux 2 Smart, genau wie der Wahoo KICKR CORE, ohne Kassette zu Dir nachhause.

Preislich wird der Neue bei 899 EUR liegen, sobald er im Herbst im Handel ist.

Tacx Neo Bike Smart

Auf der Eurobike 2017 stellte Tacx das erste “Mock-Up” eines Smart Bike vor, das auf dem Tacx Neo basiert. Mehr als mit dem Gerät zu posen, war damals nicht drin. Nicht nur die Schaltgriffe waren fake.

Seither hat Tacx ganze Arbeit geleistet. Auf der Eurobike 2018 sah das nämlich so aus:

Das gezeigte Vorserienmodell war 100% fahrbar und soll in den nächsten Wochen für 2.599 EUR auf den Markt kommen.

Sicherlich wird das Smart-Bike bald in Fitnessstudios zu sehen sein. Primär ist es aber für den Endkunden bestimmt.

Technisch basiert das Neo Bike auf dem Neo Smart. 2.200 Watt können ans Pedal geliefert werden, bei einer Genauigkeit von +/- 1%.

Interessant ist, dass das Smart Bike ohne externe Stromquelle betrieben wird. Die beim Training erzeugte Energie reicht sogar aus, um um einen internen Akku zu laden und zwei USB-Schnittstellen mit Strom zu versorgen. So kannst Du bspw. das iPad laden, während Du auf Zwift Wattopia unsicher machst.

Die Schaltgriffe besitzen je zwei Schaltknöpfe. Satt schalten die Gänge und es fühlt sich an, als säße man auf einem richtigen Rad. Lediglich das Kettengeräusch fehlt.

Das Fahren hat irgendwie richtig Spaß gemacht. Allerdings finde ich die Lüfter relativ häßlich.

Der Trainer richtet sich an alle, die auch im Winter draußen fahren und kein zusätzliches Rad besitzen, das immer sauber geputzt und geölt auf dem Smarttrainer steht.

 

 

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