Go Bike Service schließt die Lücke!

Go Bike Service – dieses Logo sollte man sich merken!

Warum? In Zeiten von „Industrie 4.0“ werden immer mehr herkömmliche Geschäftsmodelle durch Digitalisierung hinweg gefegt. Das können wir nicht verhindern, und die Erneuerungszyklen werden immer kürzer werden. Darüber klagen hilft nicht.

Zwar lese ich in Social Media immer wieder Durchhalteparolen à la „support your local bike shop“, andererseits bestellt derselbe Mensch alles online, also digital, sobald der Preis sein schlechtes Gewissen beruhigt. Dabei ist es egal ob es sich um Fahrradzubehör, Bekleidung oder Kompletträder handelt.

Aber es ist nicht nur der Preis, der Menschen zum digitalen Einkauf treibt. Meist ist es die Angebotsvielfalt, die kein stationärer Handel bieten kann, es sei denn, der Laden ist stationärer Vertriebsarm eines großen Online-Händlers.

Außerdem gibt es große Onlinehändler, die mit Ihrer Eigenmarke im Komplettradbereich seit Jahren erfolgreich sind. V.a. Rose und Canyon hatten die Zeichen der Zeit früh erkannt und Ihre Chance genutzt. Durch Ausschalten des stationären Fahrradhändlers werden Margen gespart, die zum Teil an den Endkunden weiter gegeben werden. Das Geschäftsmodell ist so erfolgreich, dass andere Marken (bspw. Giant), die früher nur über den Einzelhandel verfügbar waren, nun aber auf Online-Direktvertrieb setzten.

Die Problematik beim Online-Radkauf

Viele von uns haben fahren Räder von Rose und/oder Canyon und kennen die Probleme beim Online-Komplettradkauf.

Passt das Rad?

Online kann man alle Infos zu den Radgeometrien, Farben, Ausstattungsoptionen usw. recherchieren und sieht, welche Modelle und Rahmengrößen zu welchem Zeitpunkt lieferbar sind.

Aber welche Rahmengröße passt? Schließlich sind Rahmen mit unterschiedlichen Geometrien schwer miteinander zu vergleichen. Einfach nach der Oberrohrlänge zu schauen, verursachte schon manchen Fehlkauf, der dann durch Experimente mit Vorbaulängen und unterschiedlichen Kröpfungen der Sattelstütze ausgeglichen werden musste. Ich weiß, wovon ich rede ;-).

Wer das aber jetzt als Argument für den stationären Handel ins Feld führen will; lass‘ es mal stecken. Schließlich verkauft der stationäre Handel genau das, was er im Laden hat, aber nicht unbedingt das, was der Kunde braucht. Was nicht passt, wird eben passend gemacht. Hauptsache das tote Kapital in Form des schlecht passenden Rads verlässt mitsamt dem schlecht beratenen Kunden den Laden. Bitte nicht falsch verstehen. So arbeitet nicht jeder Radladen. Es gibt ne Menge gute Händler, aber ich habe es selbst erlebt.

Übrigens bekomme ich über den Blog immer wieder Anfragen zu Rädern, die ich getestet habe, etwa wie „Meine Beinlänge beträgt 83 cm, soll ich lieber einen 54er oder einen 56er Rahmen nehmen?“. Ernsthaft? Wie soll ich in Ferndiagnose valide darauf antworten können? Manchmal komme ich mir vor, wie Dr. Sommer bei der Bravo. Trotzdem versuche ich zu helfen, und wenn ich nur die Frage an das Produktmanagement des jeweiligen Online-Händlers weiter gebe. Meist gibt es dann die passende Antwort.

Kann ich es selbst montieren?

Zugegebener Maßen versenden die Großen der Branche ihre Räder so, dass selbst Gerds Oma bei der Montage wenig falsch machen kann. Aber nur, wenn Gerds Oma keine zwei linken Hände hat, sich ein wenig auskennt und ggf. noch einen Drehmomentschlüssel zur Hand hat.

Kann Gerds Oma auch Sattelposition, Sitzlänge etc. richtig einstellen? Vielleicht.

Aber es gibt Leute, die unbedarft ein Rad im Onlinehandel erwerben, samstags vor der großen Kiste stehen und CyclingClaude nachmittags eine Mail mit Fotos und Fragen schicken. Ernsthaft?

Ernsthaft! Nicht, dass ich für meine Leser alles tue, aber ich war schon abends um zehn bei einem Leser in Frankfurt um ein Votec zu montieren.

Was ist mit Wartung/Inspektion/Service?

Lange waren Fahrer von Versandrädern ein geächtetes Völkchen. Wie oft bekam ich mit meinem Rose-Rad zu hören „Nicht bei mir gekauft? Raus!“ oder „Im Frühjahr bekommen nur meine eigenen Kunden Inspektionstermine!“. Zum Glück sind nicht alle Radwerkstätten so. Andere lernen dazu.

Mein Votec-fahrender Leser hatte kurz nach dem Kauf ein Problem mit der Scheibenbremse. Zwei Frankfurter Radläden wimmelten ihn ab. Also kontaktierte er mich. Ich konnte ihm wenigstens sagen, in welcher Werkstatt er mit seinem Votec Rad willkommen ist.

Mit Go Bike Service wird alles anders

Go Bike Service springt in die Servicelücke

Egal ob beim Neukauf eines Rads vom Direktversender oder bei Wartung/Inspektion – mit Go Bike Service hast Du die Wahl:
Wunschtermin beim ausgewählten Händler (Go Bike Partner) vor Ort, komfortabler mobiler Service vor der eigenen Haustür bzw. dem Büro, oder gar die Lieferung Deines fertig montierten Rades vom Direktversender inkl. Bike Fitting.

Go-Bike-Geschäftsführer Ward Grootjans, erzählte mir kürzlich, dass bei Go Bike Service Kundenservice an erster Stelle steht.

Wir wollen allen Radbegeisterten endlich das vielfältige Service-Angebot liefern, nach dem sie heutzutage verlangen. Unsere Kunden wählen wann, wo und welche Art von Service sie brauchen, stets als Wunschtermin an ihre Bedürfnisse angepasst und buchen einfach über unsere hochmoderne Software oder reservieren per Telefon.

Am Samstag, den 21.04.18 startet Go Bike Service mit dem mobilen Service im Rhein-Main Gebiet als erste Region Europas und stellt sich am gleichen Tag beim Canyon Pure Cycling Festival in Koblenz erstmals der Öffentlichkeit vor.

Zur weiteren Expansion sucht Go Bike Service ab sofort Geschäftspartner.  Man sucht sowohl existierende Fachhändler mit hoher Service-Orientierung als auch potentielle Franchise-Nehmer für den regionalen mobilen Service.

Go Bike Service für Fahrradhersteller

Zusätzlich zum Endkundengeschäft richtet sich Go Bike Service an alle Fahrradhersteller, die die Servicelücke im digitalen Geschäft schließen wollen.

Canyon ist dabei „First Mover“. Aber Go Bike Service ist nicht nur für große Hersteller interessant. Gerade die kleineren Fahrradhersteller können sich mit Go Bike Service auf Augenhöhe mit den Großen messen.

Alle Service-Partner können über Go Bike Service auf ein professionelles Netzwerk zurückgreifen, das umfassende Unterstützung in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Kundenservice und IT bietet.

Von Rhein-Main nach Europa

Das Rhein-Main Gebiet und Deutschland werden Startpunkt einer europaweiten Expansion sein.

Wir möchten unser Angebot schnell ausweiten und freuen uns auf Partner aus ganz Deutschland, die Teil des Go Bike Service Teams werden wollen,

meint Jan Henning, der Country Manager Deutschland.

Auf www.gobikeservice.com finden interessierte Service-Partner und Endkunden weitere Informationen.

Potentielle Geschäftspartner können sich bei Interesse über info@gobikeservice.com direkt an Country Manager Jan Henning wenden.

Servicepreise

Über die Preise für Endkunden wollte ich mich am Wochenende in Koblenz schlau machen. Leider schaffe ich es zeitlich nicht. Die Infos liefere ich schnellstens nach.

 

 

 

 

 

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