Der Blog im Blog – KW 5/2018

Der Blog im Blog für die Kalenderwoche 05/2018

Wenn Du wissen möchtest, um was es hier geht, lies bitte den zugehörige Blogbeitrag.

4.2.2018

Das Wochenende steht unter dem Moto „Ernährung“. Gestern Abend war ich mit Luisa in unserem Lieblings-Sushi-Laden.

Abends gibt es zwei Optionen zum Festpreis, falls man keine einzelnen Teller bezahlen möchte. Acht oder Zwölf Teller. Zu meinen besten Zeiten konnte ich mich mit 12 Tellern überfressen. Gestern, nach 34 Tagen #bauchfettchallenge, bekam ich die acht Teller fast nicht gegessen. Fünf hätten auch gereicht. Aber die Option „Fünf+Miso-Suppe und Tee“ gibt es nur zum Mittagstisch.

Danach waren wir schnell, kurz vor 22 Uhr, beim Rewe und haben Zutaten für Kochexperimente gekauft, die wir in Anlehnung an das „Grand Tour Kochbuch“ ausprobieren wollen.

Gestern Abend ging es gleich los mit Reiskuchen, wozu es nachher einen Artikel geben wird. Aber auch die Kurkumapaste, deren Rezept ich im Internet gefunden habe, ist erwähnenswert.

Bleibt zu erwähnen, dass ich zum ersten Mal 100%-Schokolade gekostet habe. Interessant, aber null süß. Leider scheinen die Ernährungswerte auf der Packung nicht zu stimmen. Bei 100 Gramm müsste man ja automatisch auf 100% kommen. Das passt aber nicht.

 

3.2.2018

Vorgestern musste ich gerüchteweise hören, dass mein favorisierter Fahrradladen, mit einem Inhaber, der wirklich was von Radsport und vom Schrauben versteht, schließen wird.

Heute war ich da. Es stimmt! Das macht mich ziemlich traurig. Dass es ab heute Räumungsverkauf gibt, hat sich in der Szene offenbar schnell rum gesprochen, obwohl Radsport360 es weder auf Facebook, noch auf der eigenen Seite erwähnt. Die Schlange an der Kasse war enorm, was nicht wundert, wenn es auf Bikes bis zu 50% Rabatt gibt und auf ausgewählte Teile sogar bis 70%.

Ich hoffe, Inhaber Andreas bleibt der Radindustrie irgendwie erhalten.

Nun weiß ich leider nicht, wo ich in Zukunft an meinen Rädern schrauben lassen kann, wenn ich selbst nicht weiter komme. Fahrrad-Holzmann in Neu-Isenburg macht Preise nach geschätztem Wert des Fahrrads und hatte mich vor einem halben Jahr beim „Notzentrieren“ eines Laufrads preislich kräftig übers Ohr gehauen. Rad- und Triathlon Dietzenbach (ehem. Neu-Isenburg), direkt bei meinem Frisör um die Ecke, ist ein inhabergeführtes Fachgeschäft, dem sich ein großes Kundenpotential verschließet, weil der Inhaber nicht ganz so eloquent ist, wie man das von einem Einzelhändler erwartet und Hibike in Kronberg ist mir für Reparaturen mit Hinbringen und später wieder Abholen, einfach zu weit. Bleibt Flamme Rouge in Downtown Frankfurt. Auch dahin ist es mir eigentlich zu weit, aber die Jungs sind ebenfalls richtig gut und genauso nett wie Inhaber und Personal von Radsport360.

Bei Radsport360 habe ich heute natürlich auch gekauft. Die Socken von Northwave, passend zu meinen Extreme-Schuhen und v.a. Nahrungsergänzung von Sponser.

 

2.2.2018

Wieder zurück aus Paris. Außer etwas Auslauf in den Gängen von CDG war kein Sport drin.

Zumindest war der Nachmittagstermin in der Nähe des Trocadéro und so konnten wir uns in einer Regenpause ein wenig die Beine vertreten. Das macht Vorfreude auf die nächsten Dienstreisen nach Paris … und die Tour de France.

Ernährungsseitig war ich standhaft. Drei Päckchen Nüsse mit Cranberries à 40 Gramm (Lidl), eine Banane und zwei Äpfel. Zuhause gab es dann noch einen Proteinshake.

Auf das Frühstück im LH-Flieger verzichtete ich lieber.

Dafür konnte ich als Titan-Fan hier nicht nein sagen. Nun habe ich abwechselnd Titan am Handgelenk. Hat was, auch wenn es nicht von Litespeed ist.

Ruhetag! Und ab nach Paris, wo ich 2018 öfter sein werde. Beruflich, wie privat – u.a. zum Tour-Finale :-).

1.2.2018

Den ersten Monat des Jahres haben wir abgehakt und Frühjahr, Trainingslager und vielleicht ein erster Renneinsatz kommen näher :). Die Jedermann-Challenge von Paris-Roubaix geht am 7.4.2018 über die Pflastersteine. Das sind gerade mal 66 Tage. Bock hätte ich drauf!

Von der Fitness her sollte es nach Mallorca reichen, wenn keine besonderen Umstände eintreten. Schaut man sich meine Leistungskurve auf Strava an (rein auf Watt basierend, seit ich mit Powermeter fahre), sieht man im April Werte, die keine Spitzenleistung erwarten lassen, aber um bei der mittleren Distanz ins Ziel zu kommen, dafür sollte es reichen. Nur die 33 km Cobbles machen mir Sorgen. Die sollen ja extrem sein und ich bin null pflastersteinerfahren.

Der Januar war bei mir übrigens ganz gut, auch wenn das Training v.a. aus kurzen Einheiten auf dem Wahoo KICKR bestand. Das Wetter draußen war ja gruselig oder nur dann schön, wenn ich maximal aus dem Bürofenster schauen durfte.

Nur Krafttraining hätte es etwas mehr sein dürfen. Aber auch hier: Wer spät aus dem Büro kommt, hat abends nur bedingt Zeit … oder keine Familie. Mir ist die Familie dann doch wichtiger!

Übrigens lag die Kilometerleistung bei 802 km. Der Wahoo KICKR schickt super genaue Kilometerleistungen an Strava, entweder über den ELEMNT, oder über die Trainingssoftware TrainerRoad. Gerade sitze ich auf dem Bock und trainiere mit konstant 120 Watt (nehme ein Antibiotikum und möchte mich nicht ausbelasten). Egal in welchem „Gang“ ich fahre. Die Geschwindigkeit bleibt konstant auf 25,1 km/h, selbst wenn ich vorne auf dem großen Blatt und hinten auf dem kleinsten Ritzel fahre. Mit einem „dummen“ Rollentrainer kann man da viel manipulieren und belügt sich bei lockerem Training bspw mit einem 32er Schnitt. Trainiere ich bspw. mit TrainerRoad ein Kraftausdauerintervall, simuliere also eine Bergauffahrt im Intervall, ist der Schnitt automatisch so bei 22 oder 23 km/h. Die Zeiten der Rollentrainerbescheißer sind vorbei, vorausgesetzt man hat das richtige Material.

Übrigens: Findest Du Tipp-, Rechtschreib- oder Grammatikfehler … gerne geschehen! Beim Tippen während des Rollentrainings achte ich nicht sauber darauf.

31.1.2018

Heute geht es in den 31. Tag der #bauchfettchallenge, die noch nicht gewonnen ist.

Zwar habe ich heute früh die magischen 70 kg unterboten, aber der Körperfettanteil, falls meine Withings/Nokia-Waage einigermaßen brauchbare Werte liefert, ist immer noch recht hoch und ein Bäuchlein ist auch noch zu sehen.

Wie auch immer. Am 1.1.2018 hätte ich mich sicher nicht getraut, mich ohne Trikot zu zeigen. Jetzt schon eher. Was man in dem Foto aber sieht, sind meine Spatzenarme. Beinkraft ist da ohne Ende, bei den Armen ist es das Gegenteil. Nicht nur die Kraft fehlt, sondern auch das „Volumen“. Die nächsten Wochen muss ich also auch daran arbeiten, zumal ich mein tägliches Kaloriendefizit im Februar verkleinern werde. 68 kg Ende Februar und etwas dickere Ärmchen wären ideal für den Saisonauftakt in Mallorca.

Ach ja, weil viele mich loben, was ich schon abgenommen habe und dann auf ihr Alter verweisen und dass es mit 50 nicht mehr so geht: Es braucht Willen und Disziplin, v.a. wenn man über 50 ist. Ich bin 52 und schaffe es auch. Also ran an den Speck!

Was man in o.a. Foto allerdings schön sieht, ist die gute Rumpfmuskulatur unter dem Rippenbogen, auch wenn sie von Speck überlagert ist. Kieser-Training ist also genau richtig für Core-Training.

30.1.2018

Bei den Conti 4000 Grand Prix 4000s sieht jeder Laie, wenn die Reifen entgegen der Laufrichtung aufgezogen sind. Schwach, wenn den großen Social-Media-Kanälen wie road.cc und GCN, die viel Geld von den Herstellern bekommen, wenn sie Produkte für Youtube in Szene setzen, auf solche Details nicht achten.

Schöner Mist. Gestern schwere Zahnschmerzen bekommen. Heute beim Arzt gewesen und eine fette Entzündung unter einem überkronten Backenzahn diagnostiziert bekommen. Sieben Tage Antibiotikum, um den Zahn zu retten :-(. So wird das nichts mit vernünftigem Training. Stattdessen ist zurückhaltendes GA1-Training angesagt. Nun denn.

Dafür erfreue ich mich seit gestern meinem neuen Salz- und Pfefferset, wobei im Pfefferstreuer Chilipulver ist. Dr. Feil und CyclingClaude schwören auf Gewürze.

Schöne Gravel-Bike-Szenen in diesem Video und eine gute Diskussion, ob man ein Gravel-Bike wirklich braucht. Auf Englisch, aber allemal sehenswert.

Interessant ist auch dieser Vergleich, Road gegen Cyclo/Gravel. In der Abfahrt sind sie gleich, in der Ebene …, bergauf ist der Unterschied am größten.

 

29.1.2018

Aufgrund der schlechten Kilometerausbeute des Wochenendes wird mein Kilometer-Minimalziel für Januar nur noch gerade so erreichbar sein. 800 km waren angepeilt. Ca. 75 km fehlen noch.

Dafür liege ich gewichtsmäßig besser als geplant und bin entsprechend stolz darauf. Die #bauchfettchallenge ist ein voller Erfolg. Sechs Kilogramm weniger in vier Wochen und mehr als sieben Zentimeter weniger Bauchumfang. Hervorragend! Jetzt passen Trikots in Größe M wieder 1a.

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