Der Blog im Blog KW 52/17

So, da ist er nun, der Blog im Blog, der mitten in der Kalenderwoche 52/2017 startet – einfach so. (Fast) jeden Tag kommt hier was dazu.

Wenn Du noch einmal wissen willst warum, hier ist der zugehörige Blogbeitrag.

30.12.2017

Heute hatte ich Bea und Nico zu Gast, einerseits um veganen Christstollen zu verkosten, andererseits um Nico die Vorzüge der Kombination Wahoo KICKR und TrainerRoad zu zeigen. Nico, der ja schon Jahrzehnte Rad fährt, war restlos überzeugt. „Genau das was ich suche“, meinte er. Nico und ich haben also dieselben Anforderungen, abseits von Zwift & Co.

In Punkto Kompaktheit, Stabilität und Verarbeitung gibt es für mich nichts besseres als den Wahoo KICKR, der dazu noch wattgenau von TrainerRoad gesteuert wird. Intervalltraining im ERG-Mode, nach Trainingsplan – 1a! 

Dann habe ich heute früh Asialaden, Tegut und Lidl leer gekauft, um den Kühlschrank auf jährlich wiederkehrende Ernährungsumstellung zum 1. Januar einzurichten.

Ob ich wieder einen Monat vegan sein werde, Dr. Feil mache? Wahrscheinlich läuft es auf vegetarisch à la Dr. Feil raus.

Außerdem habe ich heute beim Media-Markt in die ein Auslaufmodell des Philips Air Fryer investiert. Das Ding ist echt multifunktional, Philippe bekommt seine Pommes mit 80% weniger Fett im Handumdrehen selbst hin und ich werde in den nächsten Monaten mit dem Ding und gesunden Zutaten experimentieren. Lachsfilet, Gemüse, Pilze, Falafel, Sojazeugs … Ich bin gespannt wie das wird.

Im Lidl fand ich übrigens heute Wein mit solchen Etiketten:

Der Wein ist nichts berühmtes, eher in der unteren Preisklasse angesiedelt, aber ein kleines Fläschchen Spätburgunder habe ich mir zum Probieren mitgenommen. Dornfelder, den gibt es als Rosé und Rotwein, habe ich stehen gelassen. Dornfelder schmeckt mir nicht, ist ein billiger „Füllwein“ und macht Zähne, Lippen und Zunge blau.

29.12.2017

Ich freue mich immer, wenn ich meine Englischen Artikel bei Litespeed sehe. Ich weiß zwar nicht, ob mein Englisch den Muttersprachlern beim Lesen in den Augen schmerzt, aber schließlich hat Litespeed weltweit Fans und die sind zum Glück nicht alle Muttersprachler. Außerdem freut es mich, dass Mike aus Stuttgart ab und an mal drüber schaut :-).

Der Jahreswechsel naht. Wie fast jedes Silvester ist Luisa bei Ihrer Familie in Ecuador. Letztes Jahr war Philippe über Silvester bei seiner Mutter. Da wollte ich eigentlich um Mitternacht Fahrrad fahren. Abends entschied ich mich jedoch anders und rockte stattdessen den Balkon um Mitternacht mit dem Teufel Rockster, während ich draußen auf der Straße mit der Nachbarschaft Sekt soff und dem Feuerwerk zuschaute.

Gut so, denn schon beim draußen Stehen bekam man Atembeschwerden wie sie Chris Froome bei der Spanienrundfahrt nicht gehabt hatte.

Glaubt man den Aussagen des Umweltbundesamtes, hat Gesamtdeutschland beim letzten Jahreswechsel  binnen Stunden eine Feinstaubbelastung produziert, die 17% (!)  der Menge an Feinstaub entspricht, die der gesamte Straßenverkehr in einem Jahr in die Luft bläst. Ca. in einer Stunde! Umgerechnet auf ein Jahr entspricht der Feuerwerksdreck der Verkehrsemission zweier volle Monate. Prost Neujahr!

Hätte ich das einen Tag früher gelesen, wäre ich beim diesjährigen Feuerwerkskauf zurückhaltender gewesen.

Da Philippe diesmal bei mir ist, muss der Sohn ja was zu knallen haben, dachte ich beim Kauf. Ich weiß ja selbst, wie ich mit 14 oder 15 war.

49 EUR im Lidl gelassen, für 10 Minuten Spaß und ne Menge mehr Dreck in der Luft.

Silvester 2018 spende ich lieber 50 EUR, schone die Umwelt und sauf‘ mir um Mitternacht einen.

A propos „Luisa ist nicht da“. Ich ernähre mich von Christstollen und dem, was es im Büro gibt. Das kann man an der Spülmaschine ablesen. Unten vier Getränkeflaschen vom Training, oben einige Kaffeetassen. Nun denn.

28.12.2017

Seit drei Jahren gibt es ciclista.net, den Radsportblog von Caro Friesl. Schon fast genauso lange kenne ich ihn, also den Blog, und Caro seit der diesjährigen Eurobike.

Gestern um 13:30 Uhr ist mir aufgefallen, dass Caro auf Facebook so ca. 930 Follower bzw. Fans hat. Eigentlich hat sie mehr verdient, dachte ich und fragte Euch, meine Leser, ob wir es gemeinsam schaffen, sie bis Jahresende über die magischen 1.000 zu heben.

Statt bis zum Jahresende hat es nur wenige Stunden gedauert, und wenn ich jetzt, nach weniger als 30 Stunden schaue, hat Caro bei Facebook über 200 neue Follower gewonnen. Vielleicht sind nicht alle durch meinen Aufruf gekommen, das mag sein. Dennoch hier noch einmal vielen Dank an alle von Euch. Ihr seid einfach eine super geniale Community. Und genau deshalb liebe ich es, meinen Blog zu schreiben und Facebook, Instragram & Co. zu machen.

Und weil wir gerade über Follower bei Facebook gesprochen haben: 1.000 Follower zu bekommen ist ein langer, beschwerlicher Weg, selbst wenn man einen guten Blog hat. Ich habe jetzt, nach mehreren Jahren, 3.800, was mich wahnsinnig freut. Viele haben mich irgendwie gefunden und wurden dann von mir eingeladen der Facebook-Seite zu folgen, sobald sie bei einem meiner Postings ein Like gegeben hatten. Das ist mühsam, aber ich freue mich über jede(n) der/die mir auf Facebook folgt.

Es geht aber auch anders. Bspw. soll es Radsportblogs geben, die nach kaum einem halben Jahr Existenz 5.000 Likes aufweisen. Denen folgt man natürlich leichter, weil so viele andere vermeintlich auch folgen. Dass man Facebook-Likes gegen Geld einfach im Internet bestellen kann, das konnte ich erst gar nicht glauben, ist aber so. Blöd nur, dass die Masse der gekauften Follower dann gar nicht interagiert. Das macht aber nichts. Hauptsache man kann den anderen vorgauckeln, man sei ein dicker Fisch.


Es gibt überall Idioten

Egal, ob Fahrrad- oder Autofahrer, Fußgänger oder Läufer, Idioten gibt es überall. Manchmal ist der Idiot am gleichen Tag Fußgänger, Autofahrer und setzt sich abends aufs Rad. Vielleicht war er auch schon ein Idiot auf der Arbeit, in der Beziehung … ach was weiß ich.

Heute früh, sah ich einen Idioten auf Inline-Skates auf der Bundesstraße, auf der es mir beim Radfahren manchmal schon bange wird.

Der Untergrund war feucht, also rutschig, und der Kollege skatete entegen der Fahrtrichtung. Bei den Skatebewegungen kam er regelmäßig mit dem rechten Bein über die weiße Linie auf die eigentliche Fahrbahn. Was reitet so einen Menschen? Wie geil muss es sein, wenn einem ein LKW entgegen kommt, der mit zu wenig Abstand an einem vorbei rauschen muss, weil Gegenverkehr herrscht. Eine Vollbremsung ist da ja nicht drin, denke ich mir. Das Foto hat natürlich mein Beifahrer gemacht. Dass da nur 70 erlaubt sind, macht es nicht viel besser. Die 70 sind nur auf ca. einem Kilometer vorgeschrieben. Ansonsten kommen dem Skater die Autos mit 100 entgegen.

Stollen

Vor Weihnachten hatten ich zwei Gewinnern Stollen geschickt und nettes Feedback bekommen.

Ein Stollen – ein veganer – ging nach Freiburg zu Simon Geschke, den ich von Guilty76 kenne. Auf Simons Feedback bin ich gespannt.

2 Kommentare
  1. Olli sagte:

    Der skatende Mensch hat fast alles richtig gemacht. Er ist straßenverkehrsrechtlich ein Fußgänger und muss daher außerorts entgegen der Fahrtrichtung laufen. Der LKW muss gegfalls bremsen. Auf derm Grabstein steht dann, dass der Skater recht hatte…

    Antworten
    • Claude sagte:

      Oha, vielen Dank, das habe ich nicht gewußt. Aber begibt man sich so in Gefahr, selbst wenn man alles dabei richtig macht? Entweder war er zum Sporteln unterwegs – wir haben auf der anderen Seite ca. 10 km schönen Radweg am Wald-/Feldrand entlang – oder er wollte wohin. An seiner Stelle hätte ich dann lieber den Bus genommen. Es ist ja auch für den entgegen kommenden Verkehr nicht leicht, wenn einer auf Inlineskates im kaum 50 cm breiten Randbereich auf einen zu gerollert kommt.

      Antworten

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