Schneeritt

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Am Wochenende war ich in Langenlonsheim, bei meinen Eltern. Den Crosser hatte ich bereits Mitte der Woche ins Auto verfrachtet, weil ich unbedingt eine große Runde drehen wollte. Leider wurde ich vom Schnee überrascht. Eigentlich wollte deshalb auf das Aldi-Ergometer meiner Eltern. Samstagnachmittag war es dann aber so sonnig, dass ich es nicht lassen konnte. Dick eingepackt bin ich mit dem Crosser in die Weinberge gefahren. Berghoch, in den Spurrillen der Winzerfahrzeuge, ging es prima, obgleich ich sagen muss, dass eine 10%ige Steigung im Schnee ganz schön Körner kostet. Nach vier Kilometern, fast immer leicht bergauf, waren dann aber immer weniger Spurrillen vorhanden. An vernünftiges Fahren war nicht mehr zu denken, da die Wegbeschaffenheit unter der geschlossenen Schneekette nicht zu sehen war. Statt weiter hin und her zu rutschen, entschloss ich mich zu drehen. Bergab war es bei den schlechten Wegverhältnissen aber noch schlimmer, sodass ich kurz darauf die Kontrolle verlor und eine kleine Böschung hinunter, direkt in einen Weinberg fuhr. Zum Glück fing mich der Weinbergdraht wie ein Netz auf, sodass mir nichts passierte.
Bis nachhause war es dann aber doch übel, weil ich vor lauter Bremsen Schmerzen in die Finger bekam. So gut es die 10% hoch gegangen war, so schlecht ging es herunter. Erst als der Garmin nur noch 2% Gefälle anzeigte, wagte ich es einfach so rollen zu lassen.

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