Nee, geht nimmer

Letzten Sonntag bin ich mit den Wettkampflaufrädern relativ heftig in drei aufeinander folgende Bohrlöcher gefahren, die etwa 15 cm Durchmesser hatten. Bum, bum, bum hatte es gemacht und ich glaube, dass das Vorderrad seither einen kleinen Schlag weg hat.

Da ich erst Dienstagabend von der Dienstreise zurück kam, wollte ich das Laufrad Mittwoch nach Neu-Isenburg zum zentrieren bringen. Schließlich hat es dort einen renomierten Rad- und Triathlonladen.

Leider hatten die gestern zu. Als ich nun heute morgen anrief, um zu fragen ob man das heute machen könne, bekam ich nur uninteressiert die Worte ‚Nee, geht nimmer‘ zu hören.

Ich bin zwar kein guter Kunde in dem Laden, aber dass konnte der freundliche Herr am anderen Ende des Telefons ja gar nicht wissen.

Insgesamt hat es mich aber nicht verwundert, denn die Kundenfreundlichkeit des Ladens habe ich ja schon früher zu spüren bekommen – und ist genau der Grund, warum ich mein erstes Rennrad nicht dort gekauft habe.

Damals, 2009, bin ich in meiner Mittagspause in den Laden um mich generell über Rennräder zu informieren. Als MTBler hatte ich ja keinen blassen Schimmer.
Erwartet hätte ich, dass man mal ein Einsteigerrad vom Hochregal nimmt und mir erklärt, was ich als Einteiger brauche und auf was ich achten soll. Stattdessen bekam ich zur Antwort: ‚Da müsse’se mal komme, wenn se Zeit habbe. Dann vermesse mer Sie. Wenn’se dann bei uns nix kaafe, müsse’se das bezahle.‘

Na, toll.

Übrigens bekomme ich nachher mein Laufrad bei einem anderen Radladen in Neu-Isenburg zentriert. Der Laden ist wahrscheinlich froh, wenn er an solchen Dienstleistungen verdient. Der andere wohl nicht.

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