Alternativprogramm

Nachdem ich gestern keinen tollen Radabend hatte – nur 45 km wegen eines Regenschauers bei Gravenbruch – war es heute wettermäßig ein toller Abend. Allerdings war es um 17:30h noch 34 Grad warm und Radfahren eigentlich gar nicht eingeplant. Auf dem Nachhauseweg von meinem Work-Life-Balance-Seminar, dass alle Leiter unserer Firma in diesem Jahr durchlaufen, kam mir die Idee, mein vereinsamtes Mountainbike aus dem Keller zu holen und eine kleine Runde im Wald zu drehen. Schließlich ist es im Wald kühler. Auf dem MTB saß ich dieses Jahr erst einmal, im Winter, für eine kleine Ausfahrt auf der Straße – bin halt kein MTBler. Zuhause angekommen ging es gleich in den Keller, Rad hoch geholt, Kette kurz eingeölt, umgezogen und rauf aufs Rad. Ich bin dann zweimal die bei uns ausgeschilderte Joggingstrecke abgefahren, die heute zum Glück wenig frequentiert war. Lediglich fünf Hundehalter, drei Jogger und sieben bis acht dickhintrige (sorry for that) Nordic-Walkerinnen (schreibt man das so?) waren auf der Strecke anzutreffen. Jedenfalls habe ich dem Mountainbike alle Ehre getan und unbeschreibliche 38 hm auf 23 km erklommen. Allerdings fand ich meine Durchschnittsgeschwindigkeit von 23,5 km/h – ohne mich zu sehr anzustrengen – gar nicht so schlecht. Schließlich waren die Wege allesamt unbefestigt. Außerdem kenne niemanden der eine schlechtere Kurventechnik als ich hat.
Nach knapp einer Stunde war ich also wieder zuhause, geduscht und für einen Wein auf der Terrasse. Das nenne ich Work-Life-Balance ;-).

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