Langsam wird es ernst

Heute habe ich begonnen, mein Fahrrad für die Vätternrundan fit zu machen. Videokamera (Drift HD170), Edge 800, 3. Flaschenhalter und Batterielampe sind am Lenker angebracht. Die Provianttasche am Oberrohr bietet noch Platz für den Zusatzakku und die große Satteltasche muss für den Rest reichen. Das gelbe Flaschenunterteil im hinteren Halter ist übrigens für die Regenhose gedacht, die mir schon letztes Jahr gute Dienste erwies. Die Windstopperjacke war auch ohne Regenüberzug dicht genug aber für die trockene Hose war ich richtig dankbar, zumal die Füße klatschnass und kalt waren.
A propos Füße: Im vergangenen Jahr hatte ich wärmende Überschuhe, die aber null wasserdicht waren – was ich erst merkte, als es zu spät war. Neopren, so sagte man mir, wäre besser. Es lässt zwar auch das Wasser durch, würde aber wärmen. Also habe ich gestern meine Vaude-Neoprenüberschuhe einer fünfminütigen Dauerberegnung per Dusche unterzogen. Resultat: klatschnasse Schuhe und Socken.  Ob das Neopren dann dennoch warm hält? Und vor allem, wie lange? Wenn man bspw. noch 200 km zu fahren hat, ist das vielleicht auch kein Spaß. So habe ich abends noch einmal im Internet recherchiert.
Craft bietet Neopren-Überschuhe, die angeblich ‚waterproof‘ sein sollen. Das wollte ich wissen. Bei Hibike gab es die Dinger für schicke 44,95 EUR, aber für trockene Füße vielleicht eine gute Investition. Zuhause auf dem Balkon habe ich dann gleich den Regentest gemacht. Auch nach fünf Minuten war der Radschuh noch trocken. Ich weiß zwar nicht, wie sich das Wasser bei Bewegung ins Material einarbeitet, aber im Vergleich zum Vaude war das jetzt nicht schlecht. Zufrieden – aber in Hoffnung auf eine trockene Vätternrundan – können die Vorbereitungen weiter gehen.

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