Garmin vivofit vs. Jawbone Up

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Unten findet Ihr meinen Funktionstest zum Garmin Vivoft. Nach wie vor finde ich, dass das Vívofit in den meisten Belangen ein gutes Fitnessarmband ist.

ABER: Der Verschluss des Bandes ist schlecht. Sobald man irgendwo leicht hängen bleibt, fällt es vom Arm. Das ist mir mindestens 20mal passiert, meist wenn ich im Auto hantiert habe.

In Schweden, während der Vätternrundan, habe ich im Sportzelt Kleidung anprobiert. Abends merkte ich, dass das Band nicht mehr da war. Sehr ärgerlich.

Noch ärgerlicher ist es aber, dass Garmin nicht in der Lage oder willens ist, zu prüfen, ob jemand anderes das Band mit Garmin Connect synchronisiert (ohne Sync ist das Band nutzlos).
Ich habe das Band mit der Seriennummer bei Garmin registriert.
Warum eigentlich, wenn der Finder es nachher einfach schadlos weiter verwenden kann?

Das ist m.E. neben dem schlechten Verschluss der eigentliche Schwachpunkt. Garmin denkt wohl, dass ich ein neues kaufe und sie damit wieder Umsatz machen.

Deshalb: Garmin Vívofit – nicht empfehlenswert.

Nachtrag: Nachdem Garmin diesen Text im Blog gelesen hat, bekam ich ein Angebot über 50% Rabatt beim Bestellen eines neuen Vivofit im Garmin-Shop.

Vivofit ist aber anderswo billiger, sodass es gar keine 50% Rabatt sind, die man wirklich bekommt.

Darüber hinaus hätte ich vorher eine Eidesstattliche Versicherung abgeben sollen, dass a) mein Band ohne Vivokeeper geliefert wurde und b) ich das Band wirklich verloren habe.
Danke, aber das ist mir zu viel Aufwand um ein paar Euro zu sparen.
Lieber lebe ich ohne Vivofit.

 

Hier ist der ursprüngliche Bericht:
imageSeit August trage ich ein Jawbone Up Armband, das meine tägliche Bewegung sowie den Schlaf  aufzeichnet.

Das Jawbone Up sieht stylisch aus; mit seinen silbernen Applikationen vielleicht sogar etwas edel, fast wie ein Schmuckstück.

Es besitzt nur einen Knopf, nicht aber ein Display. Über den Knopf kann man u.a. vom Aktiv- in den Schlafmodus schalten.

Alle anderen Funktionen werden über die App gesteuert und beim Synchronisieren mit dem Band abgeglichen.

Charmant finde ich die Weckfunktion des Up. Man kann eine Weckzeit einstellen und bestimmen, ob man pünktlich, oder in einem gewissen Zeitfenster davor, geweckt wären möchte, je nachdem in welcher Schlafphase man sich gerade befindet.

Das funktioniert erstaunlich gut und ist eine Funktion, die ich vermissen werde, wenn ich in Zukunft nur noch das Garmin Vívovit nutzen werde.

Gründe, die nach rund 8 Monaten Gebrauch gegen das Jawbone-Up-Band sprechen:

  • Es muss etwa alle 10 Tage geladen werden.
  • Es hat kein Display, weshalb die Tageslaufleistung nicht ablesbar ist. Man hat also keine direkte Motivation.
  • Das Band ist nur ums Handgelenk geschlungen. Beim Ausziehen der Kleidung verfängt es sich gerne im Ärmel.
  • Keine drahtlose Synchronisation.
  • Man verliert die Abdeckung des Klinkensteckers gerne.

Pro Jawbone Up:

  • Es sieht gut aus.
  • Weckfunktion über Vibration.
  • Gute mitgelieferte App, bspw. fürs iPhone.
  • Gute Darstellung der Schlafphasen im App.

Vorteile des Vívofit:

  • Extrem lange Batterielaufzeit von (angeblich) bis zu einem Jahr.
  • Display, das neben der Schrittzahl (Motivation!) u.a. auch die Uhrzeit anzeigt.
  • Kann zusammen mit einem Ant+-Pulsgurt als Pulsuhr genutzt werden.
  • Besserer Verschluss.
  • Drahtlose Synchronisation über Bluetooth 4 oder Ant+.
  • Armbänder in zwei Größen liegen bei.
  • Auswertung über Garmin-Connect, wo auch meine Aufzeichnungen mit dem Garmin Edge 810  abgelegt und analysiert werden.

Nachteile Vívofit:

  • Keine Weckfunktion/Vibration

Fazit:

Das Garmin vívofit ist das bessere Fitnessarmband. Wer auf die Weckfunktion verzichten kann, ist damit besser beraten als mit dem Jawbone.
V.a. für Nutzer weiterer Garmin-Geräte, die mit Garmin-Connect kommunizieren ist vívofit die bessere Wahl.


 

Ein Gedanke zu “Garmin vivofit vs. Jawbone Up”

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