Assos Cento S7 Radhose 1


Vor zwei, drei Monaten las ich zum ersten Mal folgenden Werbetext über die die Assos Cento S7, die Nachfolgeversion der lägenderen Assos Mille Radhose, die mich schon viermal die 300 km der Vätternrundan ‚gut sitzend‘ begleitet hat:

‚Diese Shorts überzeugen durch ihren völlig neuen comfortFit: weniger Kompression und weniger enge Passform an der Taille und der Bauchregion, jedoch im Beinumfang und der Länge identisch mit der T.équipe. Das einzigartige Sitzpolster ist ein kleines Meisterstück, das speziell für ultra-lange Distanzen kreiert wurde. Ergonomisch geschnitten, mit hoch verdichtetem Memoryschaum, der Erschütterungen optimal abfedert und einer weiteren ASSOS-Neuheit, dem kuKuPenthouse. Im vorderen Bereich des Polsters ist ein weniger voluminöses Material eingearbeitet, das Ihre „Kronjuwelen“ kokonartig umfasst und unauffällig umschmiegt. Ebenso werden Sie feststellen, dass die T.cento Ihnen mehr Halt und höhere Atmungsaktivität in dieser sensiblen Region bietet.

WANN WÄHLE ICH DIE T.CENTO_S7?
Wir empfehlen die T.cento auf langen Distanzen oder zu Saisonbeginn, wenn Sie vielleicht ein paar Kilo mehr auf die Waage bringen. Ihre Passform ist auch ideal für Fahrer mit etwas kräftigerem Körperbau.‘

Leute, Leute, dachte ich, diese Hose ist nicht nur zu Saisonbeginn die richtige für mich. Kräftigen Körperbau habe ich immer, und die Langdistanz in Schweden wollte ich ja auch wieder fahren.
Dass es dabei meinen ‚Kronjuwelen‘ gut gehen soll ist selbstverständlich.

So war ich also neugierig auf das kukuPenthouse, wobei ich bis heute nicht weiß, für was ‚kuku‘ steht.

Dafür weiß ich aber jetzt, dass die T.CENTO_S7 nicht nur eine würdige Nachfolgerin für die Millie ist, sondern die beste Radhose die ich je ‚an den Kronjuwelen‘ hatte.

Das Penthouse der Assos Cento S7 ist im Prinzip eine Aussparung im Sitzpolster, das das Gemächt aufnimmt. Dabei halten die seitlich noch vorhandenen Ränder des Sitzpolsters alles in der richtigen Position.

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Zur Vatertags-RTF in Rodgau-Jügesheim, immerhin 166 km mit An- und Abfahrt, trug ich die Hose zum ersten Mal und war so zufrieden, dass ich sie auch für die 300 km der Vätternrundan wählte, für die eigentlich bisher die Mille vorgesehen war.

Die 300 km fuhr ich in 9:55h ohne auch nur einmal an die Hose zu denken. Ich saß einfach optimal.

Das Memoschaumnpolster der Assos Cento S7 ist ’schwimmend‘ vernäht. Eigentlich gibt es nur hinten und vorne Nähte, sodass das Polster auch dann in die richtige Position rutscht, wenn der Hosenstoff irgendwo am Sattel hängt und man eigentlich die Hose zurecht zupfen müsste.

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Die Bündchen am Beinabschluss sind nun etwa doppelt so breit, sitzen eng und verrutschen nicht.

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Gut finde ich auch, dass die Träger der Assos Cento S7 nicht direkt über den Brustwarzen liegen sondern außen daran vorbei führen.

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Fazit: Die Hose Assos Cento S7 ist an sich ein teurer Spaß – aber mit guten Innovationen. Wenn sie solange wie die Vorgängerin hält, macht sie sich allemal bezahlt.

Assos Cento S7 bei wigglesport.de


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Ein Gedanke zu “Assos Cento S7 Radhose

  • Speedware Bike Parts

    Auch wenn sich die neuen Träger an den S7 Radhosen im allgemeinen beim ersten Tragen etwas seltsam anfühlen, sind diese ein deutlicher Fortschritt. Wie schlecht gewöhnliche Träger sind merkt man erst wenn man wieder zurück wechselt.
    Was bei der T Cento allerdings etwas empfindlich ist, ist der vordere Bereich, dieser ist aus einem sehr dünnen und elastischem Stoff, der sich zwar sehr angenehm trägt aber auch leicht einreißen kann.
    Hier hatten wir bereits Reklamationen, ansonsten ist das wirklich eine gelungene Hose.
    Für empfindliche Fahrer bezüglich Sitzposition ist zu erwähnen, das die T Cento ein 2mm dickeres Polster als alle anderen Radhosen von Assos besitzt und man mit dieser auch etwas höher auf dem Rad sitzt.
    Es ist zwar ein geringer Unterschied, es gibt aber Leute die damit ein Problem haben.