Der Blog im Blog KW 23/2018

Der Blog im Blog für die Kalenderwoche 23/2018

Wenn Du wissen möchtest, um was es hier geht, lies bitte den zugehörige Blogbeitrag.

10.6.2018

Gestern Abend mit Jens auf dem Weg nach Schweden Zwischenstopp in Knüllwald gemacht und bei Jens‘ Eltern übernachtet.

Heute ging es zeitig auf die Autobahn, um früh in Kiel an der Fähre zu stehen. Wir wollten den Nachmittag nutzen, um mit den Rädern eine kleine Hafenrundfahrt zu machen.

Leider regnet es hier seit Ankunft.

So gab es Espresso und Rum im Wohnwagen.

Die Kaffeemühle haben wir leicht modifiziert, damit es schneller geht. Motordoping für die Mühle ;-).

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Der Wohnwagen hat übrigens ne Pole-Position, wenn es nachher auf die Fähre geht.

Die Überfahrt mit Methanol produziert keinen Feinstaub. Sobald alle Schiffe umgerüstet sind, reden wir über Dieselfahrverbote. O.k.?

9.6.2018

Bis morgens um drei gefeiert und lange geschlafen.  Das Packen für Schweden fiel mir einigermaßen schwer. Zum Glück musste ich mich nicht so sehr um das Aufräumen der Party kümmern. Das hat Luisa besorgt. Ich darf meinen Kram machen und Du hilfst mir dabei. Ich liebe Dich dafür, Corazonita!

8.6.2018

Party, Party, Party. Zum 53. gab es eine schöne Gartenparty mit vielen tollen Geschenken, jede Menge Essen und noch mehr Bier :-).

Sensationell, die selbst gebastelte Leuchtreklame von Jenny und Jens, samt Fahrradhinterbau als Ständer :-).

Aber auch die Manschettenknöpfe von Luisa, trés chic :-).

7.6.2018

Den letzten Büroarbeitstag vor Schweden hinter mich gebracht. Natürlich mit dem Rad im Maglia Nera hin und zurück. Auf der Hinfahrt volle Kanone angehupt worden, weil ich auf dem ausgebauten Seitenstreifen gefahren bin, statt – wie es der Autofahrer gerne gehabt hätte – entgegen der Fahrtrichtung auf einem nicht benutzungspflichtigen Radweg zu fahren. Der Vogel hupte schon von weitem und ziemlich ausdauernd. 500 Meter weiter wartete die rote Ampel auf ihn und mich. In meiner freundlichen Art fragte ich ihn, warum er denn gehupt habe. Antwort „Für Millionen Euro wurden Radwege gebaut und ihr wollt nicht drauf fahren.“ Auch eine Ansicht.

Morgen früh gibt es etwas Homeoffice, dann Zahnarzt, damit mir die fiese Zahnfleischentzündung nicht in Schweden erhalten bleibt, dann Physio, dann Geburtstagsparty.

Samstag, im zarten Alter von 53, sicher leicht verkatert, Auto für Schweden laden. Hoffentlich vergesse ich nichts. Mit dickem Kopf denkt es sich nicht gut.

6.6.2018

Gestern vergessen hier zu bloggen. Ts, ts, ts. War wohl zu sehr vom Magila Nera abgelenkt, das Santini gestern geschickt hat. Größe L für den fetten Sack. Aber ist halt italienischer Schnitt ;-). Geil sieht es alle mal aus.

Ein Beitrag geteilt von CyclingClaude (@cyclingclaude) am 5.6.2018

Heute war ich wieder schick mit dem Rad auf der Arbeit. Auf den wenigen Kilometern, die ich auf der Straße fahren muss, wurde ich in den allermeisten Fällen absolut vernünftig überholt. Trotzdem versuche ich der Hektik des Berufsverkehrs aus dem Weg zu gehen und fahre v.a. geteerte Wirtschaftswege, vernünftige Radwege und durch Wohngebiete.

Heute drehte in Offenthal ein schwerer SUV auf einer Straße im Wohngebiet. Es war noch ein Meter Platz zwischen Schnauze und Bürgersteig, als ich mich näherte. Der SUV-Fahrer stoppte, winkte mich vorbei und fuhr danach mit knapp 30 km/h hinter mir her, weil es in der Straße recht eng war. An der Einmündung zur Hauptstraße, ich musste links, er rechts, nickten wir uns freundlich zu und hatten einen schönen Tag. Toll, oder?

Nicht ganz so toll war, was sich in den Sekunden abspielte, bevor ich zwischen SUV-Schnautze und Bürgersteig durchstarten konnte. Ich war gerade vom Wirtschaftsweg nach rechts ins Wohngebiet eingebogen und sah in 50 Metern Entfernung den SUV wenden. Ich reduzierte brav meine Geschwindigkeit, weil ich nicht dachte, dass mich der Herr SUV-Fahrer durch lassen würde. Ein Anwohnler latschte auf der Straße umher, statt auf dem Bürgersteig zu gehen. Er Rücken zu mir, ich langsam, wie gesagt. Der SUV-Fahrer winkte mir. Der latschende Fußgänger meinte aber, ihm wäre gewunken worden. So signalisierte er dem SUV-Fahrer, der solle weiter fahren. Schließlich war der Latscher nicht so schnell zu Fuß. Ich, mich im Schritttempo nähernd, signalisierte mit freundlicher Stimme „Vorsicht“. „Hast Du keine Klingel, Du Depp?“, blaffte es zurück. Der freundliche SUV-Fahrer blickte ebenfalls perplex, ob dieser Antwort. So ist es halt, der tägliche „Kampf“ auf der Straße. Der Latscher wird heute wieder was von einem Kampfradler erzählen können ;-).

Nach Ankuft auf der Arbeit, habe ich im „Gym“ schnell noch ein paar Dehnübungen gemacht. Das sollte der alte Sack eigentlich täglich machen.

Übrigens bin ich wieder ziemlich fett geworden, wie man deutlich sieht :-(.

4.6.2018

Die Sache vor Gericht … war wohl nix. Neuer Termin ist der 6.8.2018. Dann sind seit der Geschichte schon mehr als 15 Monate ins Land gegangen.

Fahrradjäger – Wie krank muss man sein?

Ich bin kein Prozesshansel. Es war das erste Mal, dass ich einen zu eng überholenden Autofahrer angezeigt habe und auch nur um zu dokumentieren, dass der Mercedes-Fahrer, der bestreitet kurz darauf einen Rennradfahrer hupend mit dem Rückspiegel mitgenommen zu haben, schon vorher ohne Not eng überholt hat.

Jedenfalls bin ich gespannt, wie am 6.8. argumentiert werden wird. Der Anwalt ist Verkehrsrechtsexperte erster Güte, den ich wohl auch mit dem Fall betraut hätte. Er kommt bei der Autobild häufig zu Wort – v.a. wenn es um die Beziehung zwischen Fahrradfahrer und Autofahrer geht. So auch im Artikel „Der Feind auf meiner Straße“, der auf der Titelseite mit „Die Radfahrer spinnen“ angeteasert wurde.  Auch beim „Runden Tisch“ der Autobild, Wochen nach dem vorgenannten Artikel, war der Verkehrsrechtsexperte dabei. Sicherlich ein interessanter Mensch, der bestimmt weiß, dass ich hier schreibe und dass ich meine Stimme gegen die Autobild erhoben habe. Lieber Herr Rechtsanwalt, ich grüße herzlichst :-).

Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.

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