Auf ein Kwaremont mit Jan Wiedemann – Paracyclist

Radcore ist Hardcore!

An meinem ersten Ruhetag tauchte ich nachmittags in der Bikestation Raiko im THB María Isabel auf, um dem Raiko-Schrauber und Stationsleiter Wolly ein wenig auf den Zeiger zu gehen ;-).

Kaum durch die Tür, begrüßte mich ein Radsportler mit „hi Claude, schön Dich zu sehen“, den ich ohne Brille und Helm gar nicht erkannt hatte.

(c) Jan Wiedemann

Paracyclist Jan Wiedemann

(c) Jan Wiedemann

Nicht, dass wir uns jemals persönlich begegnet werden, aber in der Social-Media-Rennrad-Sphäre kennt man sich.

Auf Facebook und Instagram folge ich Jan schon lange (er freut sich sicher über Deine Likes auf seinen Kanälen), nicht nur wegen der geilen Radsportfotos, die da zu sehen sind.

Imposant ist auch, was Jan und seine Radcore-Gang sportlich leisten. Hut ab!

Jan kann seit einem Motorradunfall, der schon fast 20 Jahre zurück liegt, seinen linken Arm nicht mehr gebrauchen.

Fasziniert sah ich ihm beim Zusammenbau seines Renners zu. Einhändig, schnell, zack, zack war das Rad fahrbereit.

„Das mache ich mit links“, meinte Jan augenzwinkernd, und schwups war das ganze Radcore-Team direkt nach der Anreise auf dem Rad, um noch ne größere Runde zu drehen.

Kilometerleistung und Durchschnittsgeschwindigkeiten des Teams hier auf Mallorca liegen weit jenseits von dem, was ich zu leisten fähig wäre; trotz allabendlicher „Regeneration“ im Bierkönig.

Gestern, am kältesten Tag des Trainngslagers, wollten Jan und seine Gang abends hoch nach Randa.

(c) Jan Wiedemann

Claude quatscht

Spontan und locker, wie Jan nun mal ist, ging es auf ein Kwaremont zum Holländer.

Danke, Jan, für das tolle Gespräch!