Mallorca 2018, Tag 5, das schönste Rad …

Das schönste Rad auf Mallorca ist natürlich mein Litespeed. Welche Frage.

Das zweitschönste Rad der Insel habe ich heute in Petra gesehen. Dazu später mehr.

Mein fünfter Tag

Regen war keiner vorher gesagt. Aber reichlich Bewölkung und wenig Sonne. Entsprechend lustlos machte ich mich fertig und kam erst um 10:45 aus dem Radkeller.

Wegen der fehlenden Sonne hatte ich die Knielinge übergezogen und ein Winstopperunterhemd unter dem Trikot. Die Windjacke durfte natürlich nicht fehlen.

Die Primal-Socken hat der Sockenfetischist passend zur Guilty-Radhose ausgesucht. Die Hurricandy sind schon scharf.

Als ich ins Hotel zurück kam, hatte ich ein Paar Socken mehr im Gepäck. Rapha-Pink aus dem Hause Monaco. Dazu später auch mehr.

Tourenplanung / Navigation

Seit ich Komoot nutze, kann ich mit wenigen Klicks geplante oder gefahrene Touren anpassen, die ich per gpx importiere. Das geht tierisch einfach, quasi für Gerds Oma. Da ich einmalig für die Karten bezahlt habe, kann ich die Touren offline auf der iPhone-App verfügbar machen und navigieren, ohne großartig Akkuladung zu verlieren.

Übrigens reicht mir die Sprachnavigation, die ich mir über Kopfhörer geben lasse. Gute Sache!

Velodrom

Heute wollte ich endlich zum Velodrom nach Sineu. Seit Jahren habe ich mir das vor genommen und immer wieder vergessen. Diesmal nicht!

Von dort wollte ich nach Petra, wo ich dieses Jahr noch nicht war. Tanja / Veloemotion war vor einigen Tagen dort und kann bestätigen, dass es im Café Ca Na Bel den besten Mandelkuchen gibt.

Sie war übrigens auch gerade auf der Radrennbahn und Ihr Instagram-Foto erinnerte mich, dass ich da hin will. Vielen Dank dafür!

In Sineu gurkte ich erst einmal durch die Stadt, bis ich das Velodrom gefunden hatte.

Das Tor war auf und man konnte einfach so auf die Bahn. Ein geiles Gefühl war das, muss ich sagen, vor allem in den Steilkurven, auch wenn die Bahn von 1903 nicht mit schnellen, modernen Bahnen vergleichbar ist. Die Runde ist 333,33 Meter lang, wenn ich recht recherchiert habe, und überraschend anstrengend, v.a. wenn man auf der Gegengeraden gegen den Wind kämpft. Nach drei Runden war ich heftig außer Puste.

Gerade als ich fertig war, kamen Ilona und Niels, die ich vom Hotel und vom Blog kenne. Sehr nett, die beiden! Schönen Gruß an dieser Stelle!!!

Wir quatschten eine Weile, und bevor ich weiter fuhr, klebte ich schnell einen kleinen CyclingClaude-Aufkleber auf das Tor der Rennbahn.

Nils, so sah ich später auf Facebook, setzte meinen Aufkleber, zusammen mit Ilona, toll in Szene :-).

Das Marcello-Rad in pink, das Ilona fährt, ist übrigens ein Unikat in Größe 50 der Bike-Station im THB María Isabel. Ein schönes Rad, farblich nicht nur für Frauen interessant.

Auf schönen (Um-)Wegen nach Petra

Von Sineu ging es weiter Richtung Muro und dann nach Petra, möglichst auf Nebenstraßen. Ein kleines Stück war schlecht befahrbar, aber ich liebe diese kleinen Nebenstraßen auf Mallorca, auch wenn man kein Vollgas geben kann.

Nach längerer Fahrt und entsprechend Hunger, war ich endlich in Petra auf dem hinteren Marktplatz.

Den besten Mandelkuchen gibt es in Petra, schrieb ich vor einem Jahr, und stehe dazu, auch wenn der gestrige Mandelkuchen in Can Picafort ebenfalls sehr, sehr gut war.

Den besten Mandelkuchen gibt es in Petra!

Falls Du das Ca Na Bel nicht findest und schlechteren Mandelkuchen bestellst: Das Café Ca Na Bel ist das Café an der Ecke, das am nächsten beim Bikedress-Shop von Heiko Wild liegt.

Zuerst ins Ca Na Bel und dann in den Bikedress-Shop, der viel geile Sachen und immer gute Schnäppchen hat! So geht Petra!

Als ich gerade zum Ca Na Bel wollte, sah ich Heiko Wild vor dem Sa Placa sitzen, genau wie vor einem Jahr, als ich ihn zufälliger Weise samt Familie kennen lernen durfe, ohne zu wissen, wer er ist. Dass die Tour damals aktuell über seinen Monaco Cycling Club und sein Münchener Radcafé berichtet hatte, erfuhr ich erst beim Lesen auf dem Rückflug.

Wie damals lud Heiko mich an seinen Tisch ein. So gab es Mandelkuchen vom Sa Placa.

Der Kuchen war gut, aber nicht sensationell. Teilweise waren die Mandeln zu grob gemahlen und es fehlte Zucker, glaube ich. Ansonsten war er mit neun Eiern und ohne Mehl, ich vermute aber, ohne Zitronen- und Orangenschalen gebacken. Gesund war er aber allemal.

Wer richtigen Mandelkuchen zuhause selbst backen möchte, mein Rezept ist hier. Es ist gar nicht so schwer.

Ich fragte Heiko, ob er schicke Socken da habe und folgte ihm in sein Geschäft. Der Trigger „50%“ zieht bei mir sowieso immer ;-).

Heiko hat ein edles Sortiment u.a. mit Rapha und alé, aber auch von seinem eigenen Label „Monaco Cycling Club“ bzw. MCC.

Die pinkfarbenen Socken hatten es mir angetan, und ich bekam sie geschenkt! Vielen Dank dafür, Heiko. Ich werde sie gleich morgen tragen. Die Socken fühlen sich sehr hochwertig an und sehen von der Farbe spitze aus. Das mag ich.

Was Kleidung betrifft bin ich mit Heiko übrigens einer Meinung.

In der Tour 4/2017 wurde er folgendermaßen zitiert:

„Es geht nicht darum schnell oder langsam zu fahren, sondern darum, beim Radfahren gut auszusehen.“

Gut aussehen würde ich in Heikos MCC-Trikots. Genau mein Geschmack!

Auch bei den Mützen habe ich gezuckt.

Das zweitschönste Rad

Im Raum daneben sah ich ein Rad mit echt geiler Lackierung. Auch wenn ich als Titan-Liebhaber auf Rahmen ohne Lack stehe, Farbe zu zeigen, das hat was – nicht nur bei Socken.

 

Das ist eine endgeile Lackierung!

Pasculli, die Maßrahmen-Edelschmiede aus Berlin, ist bis Ende Mai mit einem Test-Center im Shop von Heiko vertreten.

Es stehen die Modelle Modelle Altissimo, Tomarlo, Pianazze, Pradello, Cremona zum Testen zur Verfügung.
Alle Testräder sind mit Leistungsmessung von power2max und ELEMNT Computern von Wahoo ausgestattet.

Pasculli kenne ich schon länger und Maßbau interessiert mich als „Langbeiner“ ungemein, da die meisten Rennräder von der Stange für mich zu lang sind.

In den nächsten Tagen fahre ich sicher noch einmal in Petra vorbei und schaue bei Pasculli rein, damit ich mehr erfahre. Heute war einfach nicht genügend Zeit.

Die heutige Tour

Insgesamt war ich 126 km unterwegs, was auch gereicht hat.

 

Und zum Schluss – off topic – einen schönen Gruß nach Gangelt 🙂

Prost, Roger, aus der Hotelbar des THB María Isabel.