Mallorca 2018 – Tag 1 – Cala Figuera

Endlich auf’s Rad!

Gestern war ich um 6:30 Uhr ohne Wecker wach und blickte neugierig durch die Glasscheibe der Balkontür auf das Meer. Grau schaute es aus; Himmel als auch Wasser.

Ich legte meine Lightweight Edelstoff-Sachen auf’s Bett, die für die kühleren Tage gedacht sind. Die Kleidung aus der Edelstoff-Kollektion, bei der es übrigens gerade  30% Rabatt gibt, habe ich seit der Eurobike. Da ich bisher aber nie mehr als 70 km mit einer der Hosen gefahren bin, wollte ich zum Sitzpolster der Lightweight-Hosen bisher keine Bewertung abgeben. Jetzt schon: das Polster passt zu meinem Hintern, auch auf längeren Fahrten.

Wie auch immer. Um acht Uhr gab es pünktlich Frühstück. Im Foto der gesunde Teil, aber es gab auch viel Süßes im zweiten Gang.

Richtung Cala Figuera

Um zehn saßen Jenny, Jens und ich auf den Rädern.

Für mich sollte es nach Cala Figuera gehen, also flach. Jenny und Jens schlossen sich dem Vorschlag an, wollten sich aber zwischendrin ausklinken.

Wie immer rollt man zu Anfang die Playa de Palma entlang. Die Sonne war da und zum ersten Mal seit Monaten hatte ich richtig Bock aufs Radfahren.

Wenn man von der Playa de Palma bzw. S’Arenal raus will, geht es zunächst das „Delta“ hoch, einige Kilometer mit leichtem Anstieg von schätzungsweise drei bis vier Prozent. „Delta“ nennen die Radfahrer diese Strecke, weil oben das Hotel Delta liegt, von wo Hürzeler früher seine Radreisen veranstaltete.

Das Delta hoch bin ich schon unzählige Male gefahren; langsamer und schneller. Gestern merkte ich dabei sofort, dass meine Form viel schlechter ist, als die Jahre zuvor. Durch die Fußheberschwäche mit ungeklärter Ursache, hatte ich im Februar einfach zu wenig gemacht. Ca. 500 km Training fehlen in den Beinen.

Bei Temperaturen von 20 bis 25 Grad ging es herrlich voran. Bei der Wärme hätte ich besser die Sommerkollektion des Lightweight Edelstoffs gefahren, statt der Frühjahrs- bzw. Herbstkleidung. Aber egal. Besser etwas zu warm, als zu dünn angezogen.

Bei Sa Rapita trennte ich mich von Jens und Jenny, die beim Yacht Club einen Kuchenstopp einlegten. Im Sa Rapita Yacht Club soll es sehr guten Mandelkuchen geben. Probiert habe ich ihn noch nie, aber ich bin gespannt, was Jenny und Jens berichten.

In Cala Figuera angekommen, wollte ich nach 70 km Pause machen und meinen ersten Mandelkuchen der Saison bestellen. Aber leider gibt es am Hafen nur ein Café und der Mandelkuchen sah so schlecht aus, wie schon im letzten Jahr. Also entschied ich mich für eine High5-Riegel und fuhr gleich weiter.

Zurück ging es über Campos und Llucmayor, bei immer noch herrlichem Wetter, aber nun v.a. Wind, der seitlich von vorne kam.

Ich quälte mich ziemlich und musste eingestehen, dass eine kürzere Runde zum Einrollen besser gewesen wäre – v.a. bei meinem Konditionsstand.

Außerdem begann der Muskel um den rechten Knöchel zu schmerzen. Mein kaputter Fuß, also der mit der Fußheberschwäche, muss die fehlende Kraft im Zug, also wenn ich das Pedal nach oben bringe, anscheinend kompensieren, was zu einer Überlastung führt.

Nach 125 km war ich zurück an der Playa de Palma. Mein erster Weg führte in eine Apotheke, um „Reflex-Spray“ zu kaufen. Ein Spray mit Schlangengift, dass bei Muskelschmerzen und muskulärer Überlastung hilft. Leider kann man es in Deutschland nur als Reflex-Salbe bekommen.

Danach ging es sofort zu Frank, dem Holländer. Der hatte mir vor einem Jahr mein erstes Kwaremont serviert.

Lightweight Edelstoff

Die Sachen sind echt eine Empfehlung. Der Stoff greift sich schön und ist in der Tat sehr edel. Da der Preis nicht gerade niedrig ist, freue ich mich, dass es gerade den Lightweight Frühlingsverkauf 2018 gibt. 30% Rabatt auf Lightweight Edelstoff Bekleidung (Code: SpringSale2018)

https://shop.lightweight.info/EDELSTOFF/

Die Socken sind übrigens von PrimalEurope und heißen Hurricandy. Mir gefallen sie ;-).

Bei Primal-Socken ist man designmäßig ganz vorne dabei :-).

Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.

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