Superprestige CX 60 Test Ride

Letztens hatte ich über die geplante Superprestige-CX-Serie geschrieben, die es im Herbst/Winter rund um Rhein-Main geben soll.

Superprestige CX 60

Als Rennradfahrer bin ich kein begnadeter „Querfeldein-Fahrer“. So wollte ich üben.

Deshalb ging es gestern mit meinem Marin Four Corners Elite, das eigentlich als „Reise-Gravel-Bike“ gedacht ist, auf die Superprestige-CX-Strecke.

Mein Marin ist von der Papierform kein Sportler. Aber im Trail läuft es gut, dank seiner 700x45C-Bereifung. Das hatte ich schon im Sommer bemerkt, als ich die Strecke des MTB-Vättern in Schweden damit gefahren bin.

Gut gelaunt ging es gegen Mittag auf die Strecke, den Track auf dem Wahoo ELEMNT sichtbar vor Augen.

Im Gegensatz zum farbigen Garmin Edge zeigt der Wahoo ELEMNT die Streckendarstellung in schwarz/weiß, wobei die Strecke mit Pfeilen gekennzeichnet ist. Etwa so: >>>>>>> Dadurch erkennt man, in welche Richtung es geht. Das ist. v.a. dann von Vorteil, wenn sich die Strecke kreuzt, oder man auf dem Rückweg Passagen des Hinwegs fährt.

Trotzdem fiel es mir in technischen Passagen nicht immer leicht, die Strecke akkurat ab zu fahren. Oft musste ich die Augen vor dem Rad haben, statt auf dem Wahoo ELEMNT, weil die Strecke anspruchsvoll ist – zumindest für mich als Gravel-CX-Novizen. Aber nach kurzer Zeit war ich immer wieder „on track“.

Knapp über drei Stunden benötigte ich für die zu fahrenden 62 km mit 270 hm. Mehr als ich dachte, wobei ich in den meisten Passagen für meine Verhältnisse schnell unterwegs war. Schieben musste ich aber auch mal.

Mehr als die Beine waren es Hände, Rumpf und Hals, die auf die Probe gestellt wurden. Schließlich ist Gravelbikefahren so ähnlich wie zu Anfängen der MTB-Zeit, ende der achtziger Jahre. Da hatte man auch keine Federgabel verbaut.

Mir hat es dennoch Spaß gemacht! Die Superprestige-CX-60-Strecke ist anspruchsvoll, macht aber Freude, auch wenn ich danach relativ fertig war.

 


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