Eurobike – Tag 2 – Teil 2 4


Leute, der zweite Tag der Eurobike neigt sich stark dem Ende entgegen. Ich sitze im Wohnwagen und draußen schüttet es wie Sau! Außerdem ist es recht kalt geworden, so dass ich froh bin, meine Rapha Brevet Insulated Jacket im Wohnwagen gefunden zu haben. Wer hätte gestern gedacht, dass wir so einen Temperatursturz haben würden? Nun bin ich froh, heute Abend im Wohnwagen die Polartec-Alpha-Fütterung der Jacke genießen zu dürfen.

So schön es ist, dass ich die Rapha-Jacke dabei habe, umso ärgerlicher ist es zu wissen, dass die Gore Wear One Shakedry Regenjacke zuhause liegt :-(. Die hätte ich morgen und übermorgen mächtig brauchen können. Schließlich verheißt die Wetter-App überhaupt nichts Gutes!

Heute früh fing es zu regnen an und die Aussteller im Außenbereich der Messe tun mir echt leid.

Nur einer freut sich über das Wetter. Tja, man braucht halt das passende Produkt ;-).

Partytime

Heute, zu Messeschluss, gab es bei Bioracer eine richtig nette Party, mit einer Menge Kwaremont-Bier.

Tony Martin, na ja zumindest seine Puppe, musste als Biertresen her halten. Trinken wollte Tony selbst aber nicht ;-).

Tony Martin as Beer bar #cycling #Kwaremont @kwaremont #eurobikeshow

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Danach war ich noch beim Wriders‘ Club, wo ich Felix von my Boo traf.

my Boo #myboobamboobikes sind aus Kiel und lassen ihre Bambusrahmen in einen Dorf in Ghana fertigen. 80 Stunden Handarbeit, bevor die Rahmen nach Kiel zur Endmontage kommen.

Probefahren wollte ich natürlich unbedingt. Warum nicht mal auf der Eventbühne der Eurobikeshow? Abends um neun geht das schon mal.

Vielleicht, so die Schnapsidee, sollte ich so ein Bambus-Rad mal bei der Vätternrundan fahren? Passend wäre das zur zehnten Seeumrundung. Aber dann sollten die my-Boo-Boys mit fahren :-).

Gaerne Glitzerschuh

Diesen Damenschuh von Gaerne muss ich umbedingt zeigen. Wäre das was für die Rennrad fahrende Damenwelt?

Wiener Leichtigkeit

Um die Ecke von Brooks habe ich tubolito entdeckt. Die Wiener haben Fahrradschläuche aus Thermoplast (?) entwickelt, die – verglichen mit herkömmlichen Schläuchen – wesentlich leichter sind und ein kleineres Packmaß haben. Angeblich sind sie auch widerstandsfähiger und damit pannensicherer.  Da bin ich mal gespannt und freue mich über Testmuster aus Wien, falls man sich an mich erinnert.

Lightweight

Auch wenn auf anderer „Blogger“-Facebookseite zu lesen war, dass ich mit Berichten über teure Laufräder und Fahrradcomputer nerve, bin ich heute gerne zur Lightweight-Pressekonferenz gegangen. Andreas Wissler, ältester Sohn des Firmeninhabers stellte nicht nur den neuen Urgestalt-Rahmen vor, sondern auch die neue Disc-Generation der Meilenstein-Laufräder, die ich beim Kwaremont-Bier am Dienstagabend bestaunen durfte. Heute staunten auch Roadbike & Co :-).

Dass ich danach den legendären Entwickler der Lightweight-Räde, Heinz Obermayer, kennen lernen durfte, war ein Highlight für mich. Heinz Obermayer brennt immer noch für seine Laufräder und ist eine echt nette Persönlichkeit.

Außerdem habe ich bei Lightweight das Bugatti-Fahrrad bestaunen dürfen.

Und cooles Zubehör gibt es bei Lightweight auch … aber woher kenne ich das Logo?

Fran Contador

Wie im vergangenen Jahr durfte ich wieder mit Fran Contador, dem Bruder von Alberto sprechen. Vielen Dank an Polartec, die nicht nur Namenssponsor des Teams Fundacion Alberto Contador sind, sondern nun auch des Nachwuchsteams von Trek-Segafredo. Interessant!

Litespeed

Endlich hatte ich Gelegenheit, Steve Dunn von Litespeed USA persönlich kennen zu lernen. Seit vier Wochen blogge ich für Litespeed auf Englisch. Für mich eine neue Erfahrung.

Da ich ein ausgesprochener Titan-Fan bin, zeige Steve mir den neuen T1-Disc-Rahmen (rechts) sowie die Neuentwicklung Cherohala SE (links), mit dem man Reifen bis zu einer Breite von 30 mm fahren kann. Der Rahmen hat eine Komfortgeometrie, Richtung Gravel-Bike, hat Aufnahmen für Schutzbleche und und ist natürlich für Disc ausgelegt. Der wäre was für CyclingClaude!

Toilettenwerbung

Lieber chinesischer (?) Lastenrradhersteller. Eure Räder werden auch nicht sexy, wenn Ihr eine leicht bekleidete Frau dahinter stellt.

Wenn schon ein Produkt mit Frauen bewerben, dann kann das Pirelli besser. Die Italiener kennen sich damit schon Jahrzehnte aus ;-).

Hiplock

Heute hatte ich zum ersten Mal so ein fettes Schloss um die Hüften. Was soll ich sagen? Es liegt oben auf den Hüftknochen auf und dadurch spürt man das Gewicht so gut wie nicht. Interessant! Das könnte was für mich sein.

Brooks

Ich habe mir den Brooks Cambium C13 genauer angeschaut. Der würde vom Stil gut zu meinem Titanrahmen passen.

Was mir aber wie im letzten Jahr bei Brooks aufgefallen ist: Die Standmitarbeiter quatschen miteinander und sind mit anderen Ausstellern, die sie wohl schon Jahre kennen, im freundschaftlichen Plausch, statt sich um Fachbesucher zu kümmern. Brooks, das ist ganz schwach!


Über Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.


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4 Gedanken zu “Eurobike – Tag 2 – Teil 2

  • Stephen

    Hi Claude
    Wollte gerne als regelmäßiger Leser von deinem Blog mal etwas leise Kritik loswerden.
    Ich finde ebenso das deine Berichte leider etwas zu sehr in die Werbe Schiene abdriften. Immer und immer wieder Bier Werbung dazu in dem Bericht das Jacken Dilemma usw
    Ich persönlich würde mir wünschen weniger Werbung mehr Rennrad 😉
    LG
    Stephen

    • Claude Beitragsautor

      HI Stephen, Danke für Deine Kritik. Die ist manchmal wichtiger als Lob. Mehr Rennrad mache ich gerne, aber auf der Eurobike geht es primär um die dort angebotenen Produkte. Das Wetter ist hier so schlecht, dass an abendliches Fahren nicht zu denken ist. Das mit den Jacken, ja ich hätte die Namen nicht nennen müssen, aber die dünne Brevet hat mich vorgestern sehr gewärmt. Hätte ich von dem leichten Ding nicht erwartet. Und das Bier … ist mein Lieblingsbier. Rennrad-Kult-Bier aus Belgien, das es in Deutschland gar nicht zu kaufen gibt. Deshalb erwähne ich es immer gerne. Dadurch wird es nicht schneller nach Deutschland kommen … wobei, die Hoffnung stirbst zuletzt.
      Schick mir doch bitte ein paar Themenwünsche uns ich schaue, ob ich darüber schreiben kann.
      Übrigens, und das ist mir ganz wichtig, der Blog ist nicht mein Job, sondern mein Hobby, auch wenn ich viel Zeit rein stecke. Davon Leben müssen, das habe ich nicht vor. Viele auf der Messe fragen nach Werbung, die sie schalten wollen, nach meinem Redaktionsplan … Ich sage immer, ich mache nur das, auf was ich selbst Lust habe, schreibe über Themen, die mir vielleicht erst am selben Tag einfallen … Es soll Spaß bleiben und keine Verpflichtung werden.
      Beste Grüße, Claude