Im Test: Rapha Brevet Insulated Jacket

Rapha Brevet Insulated Jacket – Was für ein funktionales Jäckchen!

Recht leicht mit unter 250 Gramm und einer regenabweisenden Oberfläche mit leichter Isolierung ist die Rapha Brevet Insulated Jacke wie geschaffen für Sommer wie diesen.
Wenn man dann noch früh morgens vor dem ersten Kaffee Rad fährt, bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt kommt die Brevet Jacket in Ihren idealen Benutzungsbereich.

Dank innovativen Materials der Firma #Polartec – Polartec Alpha – ist die Jacke atmungsaktiv und wärmend zugleich. Ursprünglich wurde der Stoff für die U.S. Special Forces entwickelt, als Isolationsmaterial in Ihren Kampfanzügen.

Durch die gute Luftdurchlässigkeit kann Wasserdampf ständig entweichen und kühlende Luft die Körpertemperatur an die äußeren Gegebenheiten anpassen. Dazu ist Alpha mit einer hydrophoben Außenschicht versehen, die dafür sorgt, dass keine Nässe nach innen auf die Haut gelangt. So kann man nicht auskühlen.

Eine echte Temperaturregelung

Mir war es nie unangenehm in der Jacke, selbst bei meinen morgendlichen Sprintsessions nicht. Auch lange Einheiten im hochintensiven Bereich mit vielen Pulsschlägen reguliert diese Jacke superb, egal ob es 5 oder 15 Grad sind.
Bei kühlen Temperaturen wärmt sie und bei warmen Temperaturen kühlt sie, jeweils ohne in ein extremes Temperaturfenster zu fallen, so als wüsste der Stoff, wie man es gerne hat.
Temperaturstau und kochen im eigenen Schweiß gehören damit der Vergangenheit an. Zusätzlich ist der im Brustbereich eingearbeitete Windschutz ein Garant dafür, dass jede noch so schnelle Abfahrt genossen werden kann, egal aus welcher Höhe man nach dem Anstieg abfährt.

Man kann die Brevet Insulated Jacke morgens bis abends tragen, ohne zwischendurch das Gefühl zu haben, sie wäre zu warm oder zu kalt. Sie ist die perfekte Jacke fürs Frühjahr und den Spätsommer.

Zudem kann man Sie im Notfall in die Trikottasche stecken, nachdem man Sie komplett zusammen gepackt hat.
Das erfordert etwas Übung, ist aber vom Packmaß grundsätzlich möglich.

Der Schnitt der Jacke ist sportlich, fast zu kurz wenn man Sie gern enger anliegend trägt wie ich.
Bei meinen 184cm und schlanken 67 Kilo trage ich Größe Medium.

Besonders toll finde ich die eingearbeiteten Reflektionsstreifen, gerade am linken Oberarm. Sie sind unaffällig integriert, reflektieren aber stark, wenn sie angeleuchtet werden. Sehr intelligent.


Endlich kommt so etwas auch mal im Brustbereich zum Einsatz und nicht immer nur am letzten Bündchen unten an der Jacke. Super, immerhin dauert so manches Brevet auch von von den dunklen Morgenstunden bis tief in die Nacht!

Die Gesamte Optik der Jacke wird hier sogar aufgewertet, wie ich finde.

Der Reisverschluss ist sehr gut, auch mit Handschuhen zu öffnen und zu verschließen.

Was mir nicht gefällt, ist die Tatsache, dass die Jacke keine ausreichend große Tasche am Rücken hat. Es passt kaum ein aktuelles Handy rein, oder ein Käsebrot. Auch die Jacke selbst passt nicht rein.

Für spitze Gegenstände wie Werkzeug oder Schlüssel, ist der Stoff gefühlt zu dünn und anfällig.

Dazu sitzt Sie am Rücken etwas weiter, so das Sie flattert. Nicht viel, aber spürbar. Würde man den Bund etwas enger machen, vielleicht mit einem Gummi oder so, wäre der Sitz perfekt. So ist es, wenn der Wind doch mal von hinten kommt, manches Mal morgens etwas zügig am Rücken. Nicht schlimm, wenn man Baselayer und oder auch noch ein Trikot drunter trägt, doch wünschte ich mir dort einen etwas definierteren Halt.

Insgesamt, gerade für die erprobte Nutzung diesen Frühjahrs/Sommers bekommt die Jacke von mir 5 von 6 Sternen.

Grüße

Euer Collin

2 Gedanken zu “Im Test: Rapha Brevet Insulated Jacket”

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