12 Stunden Hohler Buckel – einfach geil! 8   Vor kurzem aktualisiert!


Geld einsammeln für den guten Zweck

Sonntag lief der Charity-Event „12 Stunden Hohler Buckel“ von Besi&Friends. Andreas „Besi“ Beseler aus Rodgau ist lebt seit mehr als 20 Jahren mit der Krankheit Multiple Sklerose und sein unermüdliches Radfahren hält ihn vom Rollstuhl fern.

Seit Jahren sammelt er unter dem Moto „Rad statt Rollstuhl“ Geld für die Nathalie-Todenhöfer-Stiftung und somit für Multiple-Sklerose-Erkrankte.

12 Stunden den Buckel rauf und runter

Besis neueste Geldeinsammelidee war interessant. 12 Stunden lang sollten 250 Radfahrer von Hörstein-Alzenau aus Richtung Mömbris über den Hohlen Buckel fahren. 4 km den Anstieg hoch auf den Buckel, 3,5 km Abfahrt, dann umdrehen und auf selber Strecke zurück, die 3,5 km rauf und die 4 km wieder runter bis Hörstein-Alzenau. Ca. 370 hm pro Runde.

Als ich von Besis Charity-Event erfuhr, meldete ich zusammen mit Andreas Stenzel, BikeBlogBerlin, und Jörg Lachmann, ilovecycling.de, das Team „Rad-Blogger für Besi“. Außerdem war Alex vom Rad-Team Rhein-Main mit an Bord.

Letztendlich konnten weder Jörg, der beruflich verhindert war, noch ich (immer noch Rückenbeschwerden) antreten. Für Jörg und mich fuhren gestern Ralf und Javier.

Team-Camp

Da außer uns noch einige meiner Bekannten auf der Strecke waren, beschloss ich, für alle das Team-Camp zu machen.

Ich stellte mich mit Wohnwagen und allem drum und dran auf die Anhöhe, also dort wo man nach 4 km schnaufend hoch kommt und dann weiter ins Tal saust, nur um dann aus der anderen Richtung wieder am Camp vorbei zu rauschen.

Im Wohnwagen gab es Schlafmöglichkeiten – von Florian gerne genutzt! Stühle waren ausreichend da, genau wie Fahrradständer.

Ich hatte Kuchen, Schokolade und alkoholfreies Glaabsbräu dabei. Außerdem waren einige Flaschen Kwaremont im Kühlschrank, speziell für Kettenhelden die sich das 6,6%iges verdienen konnten.

Der rennradbegeisterte Kaffishopp hatte außerdem 1a  Caffè San Salvador Extra Bar spendiert (Danke dafür!), den ich für jeden frisch zubereitete, der auf der Hinfahrt für die Rückfahrt bestellte. Alle die den Kaffee probierten, waren meiner Meinung. Echt lecker!

Damit mir bei den 12 Stunden nicht allzu langweilig wurde, spielte mein Teufel Rockster im Kofferraum des Yeti „Motivationsmusik“ für mich und das Team. Da der Rockster extra laut kann, trug es die Sportler den Buckel hoch. Die meisten scheint es gefreut zu haben :-).

Kettenhelden

Kettenhelden, die sich ein Kwaremont von CyclingClaude verdient hatten, bekamen es auch :-). So bspw. der Sportsfreund (Micha?), der auf einem unmodifizierten Klapprad den Buckel hoch und runter ist, schneller als mancher Rennradler.

Auch Besi schmeckte Kwaremont prima. Andreas, der noch nach Berlin musste, blieb aber beim Glaabsbräu.

Zwei Sportfreunde (einer davon hier im Olé-Trikot) Sven und Dieter aus Seligenstadt, für die der Hohle Buckel Hausstrecke ist, hatte ich an dem Tag besonders oft gesehen. Sie schafften 16 Runden in 10 Stunden! Hut ab! Beim letzten Mal bekamen sie natürlich auch Feierabend-Kwaremont.

Da neben Besi auch einige Stars wie Udo Bölts oder der 12-Stunden-MTB-Weltmeister Kai Saaler am Start waren, fehlte das Fernsehen nicht. ZDF (Mittagsmagazin) und HR (Hessenschau) berichteten. Von wo? Natürlich vom Camp der Rad-Blogger für Besi :-).

Spendensumme

Die genaue Spendensumme kenne ich nicht. Der Hessische Rundfunk berichtete von mehr als 27.000 EUR. Riesig! Die Zahl ganz oben war übrigens der Zwischenstand um 16 Uhr. Ich bin gespannt, wie viel es zum Schluss wird. Im Schwein hatten wir zum Schluß 35 EUR an Spenden. Außerdem lege ich die 40 EUR oben drauf, die Ralf und Javier als Anteil für die Startgebühr bezahlt haben.

Vielen Dank auch an die Leser, die uns mit einer Spenden unterstützt haben.

Wer noch mag, der Spendenlink funktionerte heute noch. Einfach mal probieren :-).

Fazit

Ein geiler Event! Beim nächsten 12-Stunden-Hohler-Buckel ist CyclingClaude sicher wieder dabei. Vielleicht auf der Strecke, aber wahrscheinlich wieder mit dem Team-Camp. Das hat nämlich riesig Laune gemacht! 2018 bringe ich dann noch den Grill mit!

 

 

 


Über Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.


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8 Gedanken zu “12 Stunden Hohler Buckel – einfach geil!

  • Sven

    Claude, Du bist ein echter Freak . :-):-):-) Hast Du Dich noch in der Nacht hin gesetzt und den Bericht geschrieben. Kleine Anmerkung von mir , weil er zufällig auch im Bild zu sehen ist und es dadurch sehr gut passt es zu erwähnen. Der wahre Kettenheld des Tages fährt auf dem Bild rechts neben mir . Das ist René König von Radsport-König Seligenstadt , mit sage und schreibe 19 Runden . Wir sind die ersten Runden zusammen gefahren bis ich am der Hohler Wendepunkt eine Platten hatte und bald aufs M… gefallen wäre. Ich habe nur aufgepumpt um in Hörstein komplett das Vorderrad zu wechseln . Aber da hatte ich schon 6-8min Rückstand . Kein Problem dachte ich mir :“der muss ja mal ne Pause machen“ , also Geduld . Aber nix , er ist wie ein Uhrwerk durch gefahren .Der Abstand war immer gleich . In Runde 10 musste ich mein Vorhaben aufgeben ,weil ich schon 3-4 Runden völlig trocken unterwegs war . Das „““Renngeschehen““““,:-):-):-), aus meiner Sicht und auch mit ein Grund warum in Runde 16 die Lust zu Neige ging . Ich weiß es war kein Rennen , aber den Ehrgeiz kann man nicht auf Knopfdruck abstellen .Also , der wahre König heißt sogar König . Bravo Bravo Bravo P.S. Nächstes Jahr habe ich meine Support-Box bei euch oben . Danke für den Bericht ciao Claude

  • Sandalen-Stefan

    Nachtrag: Ja, der Bursche mit dem Klapprad ist Micha – den kenne ich schon länger, weil er genau wie ich immer mit Sandalen fährt 🙂

    • Claude Beitragsautor

      Stimmt. Der Link hat geklappt, Jens. Vielen Dank. Schade, dass ihr nicht da wart. Hatte extra Eure Campingstühle mitgebracht.

  • Jan

    die Überschrift passt wirklich gut, nach mehrmaligem überfahren wird der Hohler Buckel in der Tat zum hohen Buckel – vielen Dank für die gute Stimmung oben auf dem Hügel. Die Musik war wirklich super insbesondere wenn man von Hohl aus kommend so immer wusste, dass es nicht mehr weit bis zur rauschenden Abfahrt ist.
    Hoffentlich nächstes Jahr wieder!