Über Rad-Kunst gestolpert

Vergangene Woche war ich in Brügge, nach der Tour de France und Flandern ein paar schöne Tage mit der Familie erleben.

Brügge, soviel dazu, ist unbedingt sehenswert. Vom Campingplatz hatten wir 3 km mit dem Rad bis ins historische Stadtzentrum, wo man herrlich flanieren kann.

Neben Biergärten, Frittenbuden und Waffelstuben gib es in Brügge einige Galerien, die den Besuch lohnen.

Schon beim Eintreten in die Galerie von Jan Desmarets entfuhr mir ein lautes „Wow“. Im Fenster links neben der Eingangstür stand die Skulptur eines Rennradfahrers – fast oder vielleicht sogar in Lebensgröße. Genau kann ich das gar nicht sagen.

Beeindruckend, aber leider nicht billig. EUR 14.500 stand am Fuß der Skulptur.

Um die Skulptur springend und wild fotografierend, war mir sogleich die Aufmerksamkeit der Galerieinhaberin sicher, die übrigens die Schwester des Künstlers ist, wie sich heraus stellte.

Meine Begeisterung lenkte sie geschickt auf eine kleinere Ausgabe der Skulptur, die von Größe und Preis besser zu meinen Verhältnissen passt. Doch 5.800 EUR für ein paar Kilo Metall? Die könnte man genau so gut in ein Rennrad investieren, bestenfalls ebenfalls aus Metall ;-).

Aber schön ist die Skulptur allemal.

Übrigens gibt es die kleinere Skulptur nicht nur einmal. Lance Armstrong hat wohl eine. Die gewann er, so erzählte die Dame, „bei einem unserer lokalen Rennen“. Welches Rennen es war, daran erinnerte sie sich nicht. Die Flandernrundfahrt oder Lüttich-Bastogne-Lüttich, so bin ich mir sicher, hat Lance Armstrong nie gewonnen.

Die Website von Jan Desmarets findest Du hier ->.

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