Die Woche – frustrierende Rückkehr


Wieder zuhause

Spät am Ostermontagabend sind wir zuhause angekommen.

Mein Bruder holte uns mit einem Lieferwagen vom Flughafen ab, weil sein Marcello-Rad, das wir im Gepäck hatten, in einer arg großen Kiste steckte. Mit einem Taxi wäre das nicht gegangen.

Morgen, also fast eine Woche später, werde ich es ihm endlich zusammen bauen. Vorher hatte ich keine Chance.

Krank

Dienstag und Mittwoch war ich im Büro, hatte aber schon Kratzen im Hals. Seit Donnerstag liege ich danieder :-(.

Das ist furchtbar frustrierend, zumal das Wetter bei uns gar nicht mal so schlecht ist bzw. war. Zum Radfahren hätte es allemal gereicht.

Na ja, so kam ich wenigstens dazu, über mein Hotel auf Mallorca und die Bikestation zu schreiben. Zusammen waren die richtig klasse!

Grund für die Erkältung ist wahrscheinlich ein Kind, das mir in den Tropfsteinhölen von Drach (unbedingt einen Besuch wert), im Vorbeigehen aus 20 cm Entfernung, ins Gesicht gehustet hat. Ich saß und war damit quasi auf Gesichtshöhe. Super Sache :-(.

Die Tropfsteinhöle Drach, bei Porto Cristo im Nordosten von Mallorca, ist riesig. Man braucht sicher eine Stunde um durchzulaufen.

Wir fuhren mit dem Bus Nr. 15 „Die Schlümpfe“ von der Playa de Palma ab. Bitte nicht nachmachen! Es war eine reine Butterfahrt. Zunächst gondelten wir 80 Minuten durch S’Arenal und die Playa entlang, bis der Bus voll war. Wahnsinn!

Dann fuhren wir nach 40 Minuten einen großen Souveni laden mit allerlei Kitsch an. Dort gab es auch Likör zu kaufen und – zum Glück für mich – 24 Sorten zum Probieren. Gekauft habe ich keinen, probiert aber einige. Wenigstens das hob die Laune!

Danach ging es weiter nach Porto Cristo. Am Yachthafen, unweit der Tropfsteinhöle, gibt es einen zweistöckigen Laden von Majorica. Die stellen nachgemachte Perlen her. Statt die Perlenproduktion zu sehen, wurden wir durch die Verkaufsräume gelotst, wobei der Reiseleiter den Männern den direkten Weg in die Bar zeigte ;-).

eTap

Die Woche bekam mein Titanrad ein Upgrade von SRAM Red 10fach manuell auf 11fach SRAM Red eTap. Dass ich wegen der Erkältung nich nicht fahren konnte hebt meinen Frustrationslevel gewaltig. Jetzt kann ich es kaum erwarten, raus zu kommen. Aber da ich kommende Woche dienstlich unterwegs sein werde, übe ich mich in Geduld.

Übrigens war die eTap mit wenig Aufwand zu montieren und, nach Handbuch, kinderleicht einzustellen. Dazu schreibe ich mehr, sobald ich die Schaltung richtig ausprobiert habe.

 


Über Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.

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