Küstenstraße, Cala Pi und Glashaus


Ruhetag(e)

Heute und morgen habe ich Ruhetag! Schließlich bin ich seit 31.3.2017 mehr als 1300 km Rad gefahren.

Oft waren es GA1/2-Einheiten und manchmal tendierten die Ausfahrten Richtung Radurlaub, statt Radtraining. Schön war es aber jeden Tag. Dass ich mit dem Garmin Edge 820 nicht navigieren kann, damit konnte ich mich arrangieren. Selbst mein Ausflug nach Cala D’or war toll, zumindest die Hinfahrt. Mit zersägtem Hinterrad im Taxi sitzend, war das anders. Aber es ging ja weiter :-).

Nun brauche ich Pause. Da Luisa jetzt auch da ist, gönne ich mir die auch.

Noch einmal dreistellig

Gestern habe ich aber noch einmal 100 km gemacht. Locker und leicht, auch wenn ich anfangs gar keine richtige Lust aufs Radfahren hatte.

Aber die Sonne war da und der Wind nicht zu heftig. So bin ich die Küstenstraße entlang gefahren.

Bevor man nach Cala Pi kommt, verläuft die Straße ein Stück ins Landesinnere. Aber davor fährt man ein Stück an der Steilküste entlang. Vom Rad aus sieht man dabei manchmal das Meer.

Gestern nahm ich mir die Zeit, bin abgestiegen und habe das Rad über die Leitplanke gehoben. Nach fünf Metern ist man an der Steilküste. Mit Radschuhen sollte man aber nicht zu nahe an den Rand gehen ;-).

Danach Cala Pi. Die blaue Bucht ist einfach herrlich. Einmal im Urlaub muss ich da gewesen sein.

Gestern nahm ich mir die Zeit, in Cala Pi die Straße entlang zu fahren, statt einfach zur Bucht und wieder raus. Was da an Fincas steht, nicht schlecht, Herr Specht!

Mittagessen im Glashaus

Das „Glashaus“, eigentlich „Cas Busso‘ liegt an der Crta Cabo Blanco, bei km 24, und ist unter Radfahrern bekannt. Es ist nicht weit von Cala Pi entfernt. Man folgt einfach der Küstenstraße und sieht es dann nach wenigen Kilometern linkerhand.

Auch Jan Ullrich sieht man dort immer wieder, wohl wegen des „Pa amb Oli“ (Serrano-Schinken-Brot), das dort klasse schmeckt.

Bevor ich dort gestern eingekehrt bin, habe ich eine eine große Runde auf den Schildkrötenwegen gemacht. Sonst hätte ich nicht genug Hunger mitgebracht.

Dann bestellte ich die Pa amb Oli mit Schinken und Käse. 10 EUR, zusammen mit einem Café con Leche. Da kann man nicht meckern.

Nach der Stärkung habe ich die 100 km voll gemacht und war pünktlich zu Luisas Ankunft geduscht in der Hotelhalle.

 


Über Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.

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