Ein weiteres Wort zum Garmin Edge 820

Nachdem ich gestern Abend öffentlich und viel über meinen Garmin Edge 820 gejammert hatte, legte ich nachts noch Hand an. Ich machte ihn komplett platt, legte alles neu an, deaktivierte die Karten „Edge DEM Map EUU 2014.20″ und “ Garmin Geocode Map EU 2016.10″ und speicherte Strecken aus 2015, die 2016 auf meinem Edge 1000 einwandfrei gelaufen sind, über Garmin Express (MacBook) neu auf den Edge 820.

Beim Frühstück lud ich eine der Strecken und es ging um einiges fixer als vorher. Ich hätte damit sogar losfahren können. Aber ich war ja noch beim Frühstücken. Also brach ich die Aktion ab.

Im Radkeller, kurz vor 10 Uhr, genau dasselbe. Alles lief prima. So gut, dass ich mir die Mühe machte, die Trainingsseiten wieder so zu belegen, wie ich sie seit Jahren fahre. Wer die Menüführung von Garmin kennt der weiß, dass das eine Heidenarbeit ist. Usability geht anders.

Alles war gut und der Edge 820 reagierte ganz normal … bis ich, kurz vor dem Losfahren, auf der Straße stand. Nichts ging mehr. Aber auch gar nichts. Eingefroren wie schon mehrfach in diesem Radurlaub.

Also wieder ein Factory-Reset, bei dem alle Einstellungen, auch die der Trainingsseiten verloren gehen. Mit 30 Minuten Verspätung war ich auf der Straße.

Zum Glück hatte ich vorher Off-Maps auf dem iPhone installiert.

Warum killt ein Software-Update wie dieses 6.3 die wichtigsten Funktionen eines so teuren Geräts? Wird da beim Programmieren nicht genug getestet?

 

2 Gedanken zu “Ein weiteres Wort zum Garmin Edge 820”

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