Am dritten Tag Richtung Inca

Heute, am dritten Tag, bin ich mit Wolfgang und Benni (beide aus Magdeburg) eine 2/3-Runde gefahren. Zwei Drittel deshalb, weil wir uns nach 94 km trennten. Die beiden wollten von Santa Maria de Camí über den Flughafen auf direktem Weg zurück, doch ich wollte noch ein wenig mehr. „Ein wenig mehr“ wurden dann insgesamt 147 km bei ca. 1000 hm und einem langsamen 24,8er Schnitt. Die Grundlagenausdauer wird es mir danken, glaube ich.

Zunächst einmal ging es, wie gewohnt, das Delta hoch, dann links ab Richtung Hilton und weiter bis Llucmajor. Sind die Gartenwege beim Hilton schön, werden sie hinter Llucmajor, Richtung Inca, noch schöner.

Anfangs war es noch recht frisch, sodass ich für meine Rapha-Weste „Brevet Insulated Gilet“ dankbar war. Die ist leicht, passt mir in Größe M extrem gut (da flattert nichts, aber man sieht trotzdem nicht aus wie eine Wurst) und die Polartec-Alpha-Füllung auf Brust und Bauch wärmt entsprechend. Grau mit Streifen in Pink sieht eigentlich gut aus. Das Pink passt aber leider nicht zu meinen schwarz-gelben Trikots. So habe ich sie nicht oft dabei. Falls jemand dieses Model in Größe M in schwarz hat und tauschen möchte … gerne.

Heute war sie aber ideal, die Weste, und ich habe sie erst auf den letzten 50 km in die Rückentasche gesteckt, nachdem die Sonne richtig raus war und wir wenigstens 18 Grad hatten.

In Inca angelangt machten wir einen längeren Kuchenstopp auf der Terrasse des Café Ciutat, wo es heute wesentlich besseren Mandelkuchen gab als gestern in Cala Figuera. Lediglich die Orangen-/Zitronennote fehlte ein wenig. Aber er war schön fluffig und zart. Meine Empfehlung hat er!

Von Inca aus ging es weiter nach Alaró, über einen schönen kleinen Anstieg, den ich letztes Jahr in andere Richtung gefahren war und mir in der Abfahrt der Titanrahmen aufgeschaukelt ist. Nun weiß ich warum. Beim Hochfahren sah ich viele Bodenwellen und Unebenheiten. Wenn man da dann mit 70 drüber saust, ist das nicht ungefährlich. Oder man sollte vorher bremsen. So werde ich das machen, wenn ich die Strecke wieder andersrum fahre.

Wie ich oben schon erwähnte, bin ich auf dem Rückweg dann von Santa Maria de Camí Richtung Santa Eugènia und von dort über Algaida, Llucmajor zurück an die Playa de Palma gefahren. Natürlich ging es zum Schluss wieder im Schuss das Delta hinunter, was bei schönem Wetter herrlich ist.

A propos Wetter: Morgen ist etwas Regen angesagt und nachmittags starker Wind. Ob ich dann die große Runde bis Cala d’Or machen kann bleibt abzuwarten. Falls nicht, wird kürzer gefahren und Regenkleidung getestet :-).

 

 

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