Mallorca – die Perle Cala Figuera


Nachdem ich gestern rund 55 km zum Einrollen auf den Schildkrötenwegen war, stand für heute die erste größere Runde an.

Leider kam mir gestern Abend der Bierkönig dazwischen ;-).

Trotzdem war ich früh wach und zeitig beim Frühstück, denn Cala Figuera stand auf dem Plan. Da ich es letztes Jahr nicht dorthin geschafft hatte, freute ich mich umso mehr auf die Perle mit einzigartigem Blick über Bucht und Hafen.

10 Uhr, Treffpunkt Ballermann 6

Die Sonne schien kräftig und so konnten Wolfgang, Rainer und ich kurz/kurz los fahren.

Wie gewohnt ging es zunächst das Delta hoch und dann weiter entlang der Küstenstraße. Dort hatten wir einige Zeit eine große Gruppe, mit der es schnell voran ging.

Am Glashaus bogen wir ab ins Landesinnere, wo es auf wenig befahrenen Straßen Richtung Ses Salines und Santanyí ging. Zwar waren es heute keine Schildkröten- bzw. Gartenwege, aber auch auf normalen Straßen macht das Rennradfahren auf Mallorca Spaß – v.a. wenn man so ein Wetter hat.

Schließlich erreichten wir Cala Figuera und fuhren direkt zum Hafen hinunter.

Dort bestellten wir Kaffee und Kuchen und genossen ca, eine Stunde die wärmende Sonne.

Ich bestellte Gato di Almendra, also Mandelkuchen. Den bekam ich dann – mit ganzen Mandeln. Der schmeckte zwar auch, aber lange nicht so, wie der echte Mallorquinische Mandelkuchen.

Da wir zurück nicht denselben Weg nehmen wollten, versuchten wir, unbekannte Gartenwege zu fahren. Leider ohne Erfolg, wie wir feststellen mussten. Es gab ein Dead End und wir mussten in einer Schleife wieder zurück auf die Strecke, die wir morgens in die andere Richtung befahren hatten.

Irgendwann bogen wir dann aber ab, Richtung Campos und Proreres. Bis Llucmajor wurde es dann etwas hügelig und wir konnten an den Anstiegen Intervalle fahren. Zum Schluß, kurz vor Llucmajor, wurde ich von Wolfgang beim Ortsschildsprint zersägt, obwohl Wolfgang dieses Jahr gar nicht so fit ist, wie er selbst sagt.

Von Llucmajor ging es dann Richtung Hilton Sa Torre und von dort in die Abfahrt Richtung Playa de Palma.

Bei Wetter wie heute sind die letzten 10 km ein Traum, besonders wenn man von oben einen Blick in die Bucht von Palma erhaschen kann.

Zum Schluß fuhren wir die Playa entlang bis Ballermann 4, wo es rechts abging, Richtung „Holländer“, dem berühmten Radsportlokal Terraza Carmen y Franck.

Insgesamt waren wir etwa 137 km unterwegs, mit einem 26er Schnitt. So soll es ja auch sein. Grundlage bekommt man nicht durchs Blasen.

Auch wenn es nicht so heftig war, taten die CEP-Kompressionssocken, bei der Regeneration auf dem Sonnenbalkon meines Zimmers gute Dienste. Gut, dass ich sie dabei habe!

 


Über Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.

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