Veganer „Käse“-Mohn-Kuchen à la CyclingClaude

Zum Ende der dritten Woche meines „Vegan-Experiments“ stand Kuchen backen an.

Veganer „Käse“-Mohn-Kuchen … zum Zweiten.

Von der ersten Version war ich einigermaßen enttäuscht. Das Rezept hatte ich auf einem veganen Rezeptblog gefunden. Nach dem Backen sah er durchaus gut aus, schmeckte aber nicht. Anscheinend handelte es sich um eine zuckerreduzierte Variante. Außerdem schmeckte er nicht nach „Käse“ bzw. „Quark“, weil er mit Sojajoghurt gebacken war. Als Alternative habe ich nun Sojaquark verwendet, was ein wesentlich besseres Ergebnis liefert.

Schließlich gefiel mir am Originalrezept nicht, dass der Boden zum Rand hin hoch gedrückt werden soll. So entsteht ein dicker Teigrand (links).

Rechts mein heutiger Versuch, bei dem ich den Rand nicht hoch gedrückt habe. Für den Boden hatte ich nun aber zuviel Teig. Resultat: Der Boden wurde insgesamt zu dick.

Optimal wird der Kuchen, wenn man für den Boden nur die Hälfte des Teigs nimmt. Achtung: Das habe ich in der u.a. Zutatenliste schon berücksichtigt.

Dank Sojaquark und etwas mehr Süße schmeckt die „Füllung“ wesentlich besser als beim Versuch von vor einer Woche.

Für einen veganen Käsekuchen schmeckt er relativ nah am Original, also dem nicht-veganen Pendant mit Quark.

Viel Spaß beim Nachbacken :-).

Rezept veganer „Käse“-Mohn-Kuchen à la CyclingClaude

Zutaten

… für den Boden:

  • 50 gr. Dinkelmehl 1050
  • 75 gr. Dinkelmehl 630
  • 50 gr. Margarine (bspw. Alsan oder Alsan bio)
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 50 gr. Agavendicksaft
  • 1 Teelöffel No Egg Ei-Ersatz mit 1 Esslöffel Wasser (nicht zwingend erforderlich)

… für die „Käse“-Mohn-Füllung:

  • 500 gr. Sojaquark (natur, bspw. von Alpro)
  • 400g Seidentofu (bspw. von Alnatura, gibt es aber auch im Asialaden)
  • 125g zimmerwarme Margarine (bspw. Alsan oder Alsan bio)
  • 80 gr. Speisestärke
  • 100 gr. Agavendicksaft
  • 80 gr. Zucker
  • 1 Teelöffel gemahlene Vanille
  • 2 Teelöffel geriebene Zitronenschale (bspw. Dr. Oetker oder frische Biozitrone)
  • 100 gr. Dampfmohn (bspw. agaDampfmohn von Tegut)

Zunächst einmal muss man den Teig für den Kuchenboden kneten.

Dazu nehme ich den K-Haken meiner Kenwood K-Mix, die ich für alle Backtaten empfehlen kann.

Auf Stufe 4 einige Minuten geknetet und schon hat man einen wunderbaren Teig. Übrigens braucht es nicht unbedingt den NoEgg-Ei-Ersatz. Es geht auch ohne.

Während der Teig geknetet wird, fettet man Boden und Rand einer Springform mit Margarine.

Danach wird der Teig in den Boden der Springform gedrückt und mit einen Glas glatt ausgerollt.

Bevor man die Füllung rührt, wird der Ofen auf 175° Umluft geschalten und vorgeheizt.

Für die Füllung starte ich wieder mit dem K-Haken, um Margarine und Zucker zu verrühren.

Danach kommen alle anderen Zutaten dazu, bis auf den Mohn. Nach einigen Minuten wechsele ich vom K-Haken auf den Schneebesen. Dabei löse ich mit einem Schaber die Reste der Zucker-Margarine-Mischung vom Boden der Rührschüssel.

Nach etwa vier Minuten mit dem Schneebesen ist die Füllung fertig.

Ein Drittel der Füllung wird nun mit dem Mohn verrührt und dann auf dem Teigboden verteilt und glatt gestrichen.

Nun verstreicht man die restliche Füllung auf die Mohnmischung – vorsichtig, damit die Schichten erhalten bleiben.

Schließlich kommt der Kuchen für 60 Minuten in den bei Umluft auf 175° aufgeheizten Ofen.

Nach der Backzeit sollte der Kuchen gut abgekühlt sein, bevor man ihn vorsichtig von der Springform löst.

 

 

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