Die Woche …


Zurzeit ist Radfahren bei mir nicht im Fokus. Es gibt wichtigere Dinge im Leben. Leider musste ich mich von meinem Vater verabschieden. Gute Reise, Vater.

Das war auch der Grund, warum ich Mallorca abbrechen musste – was einigen Lesern aufgefallen ist.

Aber Radfahren hilft, in schwieriger Zeit bessere Gedanken zu finden – genau wie Mandelkuchen backen oder sich mit neuen Gadgets zu beschäftigen.

Deshalb habe ich mir die Tage das Garmin Varia Vision Insight-Display genauer angeschaut und kann sagen, sehr geil!

Garmin Varia Vision

Varia VisionSicher kann man sich die Frage stellen, ob ein Insight-Display für 399 EUR Sinn macht.

Ich habe bisher drei Vorteile feststellen können:

1. Navigation

Eine Strecke mit Abbiegehinweisen, die man immer ‚im Auge‘ hat. Verfahren wird praktisch unmöglich, ohne dass man laufend auf das Display des Edge achten muss.

2. Intervalltraining

Ich habe mir eine Trainingsseite mit vier Werten zusammengestellt, die ich beim Intervalltraining auf dem Varia Vision sehe. Leistung – 3s / Herzfrequenz / Zeit aktuelle Runde / Balance – 3s

Da ich das Display ständig sehe, kann ich besser in meinen Trainingsbereichen bleiben. Prima!

3. Sicherheit

Die Augen sind immer auf der Straße (siehe oben), egal ob bei Navigation, Intervalltraining oder ganz allgemein beim Ablesen der Werte. Statt Blick nach unten heißt es immer Blick geradeaus.

Stichwort Sicherheit: Zusammen mit dem Varia Vision wird das Garmin Varia Radar seine Stärken ausspielen. Von hinten annähernde Fahrzeuge werden im Display des Varia Vision angezeigt. Das macht die Sache rund … und Mr. Gadget #CyclingClaude wird das in Kürze testen. Stay tuned!

 

Der Blick zurück

Ein weiteres Gadget, das indirekt zur Sicherheit beiträgt (oder wenigstens zur Beweissicherung) ist die Rücklicht-Kamera-Combo Fly6 von Cycliq. Die fahre ich schon lange.

Neben der Beweissicherung sammelt die Kamera lustige oder kuriose Dinge, die am Hinterrad passieren.

Cycliq hat einige Szenen von Nutzern zusammen geschnitten. Mein Hängenbleiben in Darmstädter Bahnschienen haben sie (zum Glück) nicht verwendet.

Die Fly6 filmt übrigens mit 720p in guter Qualität und wurde letztens auch von der Roadbike empfohlen.

Zu haben exklusiv bei Wigglesport: Fly6 mit kostenlosem Versand nach Deutschland

Doping im Hobby-Radsport

… eine ernste und sehr, sehr dumme Sache, die ich nicht nachvollziehen kann.

Caro – ciclista.net – recherchiert gerade dazu und sucht Leute, die gedopt haben.

Außerdem hat sie eine Umfrage gestartet. Macht doch einfach mit. Danke :-).

Bekomme-keinen-mehr-hoch-Challenge

Und nun zur Challenge des Monats, an der ich mir seit einigen Tagen die Zähne ausbeiße.

Bring Sally Up – Push Up Challenge – vorgestellt von Coffee & Chainrings.

Bei mir heißt die Challenge aber nicht ‚Bring Sally Up‘ sondern ‚Bekomme keinen mehr hoch‘, weil bei mir nach kurzer Zeit Schicht im Schacht ist. Bisher schaffe ich es nur solange wie der im Video, der als erster abbricht. Ich bekomme dann einfach keinen mehr hoch.

Ob das bis Monatsende besser wird? Ich wage es zu bezweifeln.

Ihr schafft sicherlich mehr, bzw. schafft es länger, oder?

 

Gewinnerin des Parax D-Rack von #Lieblingsblogs steht fest

Daniel von Coffee & Chainrings hat den Gewinner des Parax D-Rack ermittelt. Es ist eine Gewinnerin :-).

Die #Lieblingsblogs Coffee & Chainrings, Trailrunnersdog und #CyclingClaude bedanken sich bei allen Teilnehmern und gratulieren Maria D. aus Brandenburg, die nun ein Parax D-Rack ihr Eigen nennen darf :-).

 

Gravel Bikes

Der Trend kommt aus den USA und wurde in den vergangenen Monaten in Europa aufgegriffen.

Im Grunde sind Gravel Bikes Cyclocross-Räder mit Komfortgeometrie. Standardmäßig mit Scheibenbremsen ausgerüstet, machen sie On- und Off-Road eine gute Figur.

Auch Votec hat ein Gravel-Bike am Start und seit Donnerstag ein schönes Video dazu.

Mit so einem Bike kann Jedermann bestimmt gut ‚Roubaix‘ fahren, oder? Bock hätte ich da auch mal drauf.

Apropos Roubaix

… leider ohne John, aber sicher wieder spannend.

Letztens fand ich einen schönen Artikel im Netz: Zwei Deutsche in der Hölle des Nordens #lesenswert

 

Ansonsten

… hat das abgebrochene Trainingslager und die schwere Zeit auch bei Fitness und Kondition ein Loch gerissen. So ist es halt. Ich gehe die Saison nun langsamer an. Bei Eschborn-Frankfurt fahre ich einfach aus Spaß an der Freude und bis Schweden ist ja noch eine Weile. Eine weitere persönliche Bestzeit war sowieso nicht eingeplant.

 

 

Die Woche …

eine Rubrik auf #CyclingClaude, die nicht zwingend wöchentlich und auch nicht immer am selben Wochentag erscheint.

So halt – mit unterschiedlichsten Themen zu mir selbst oder der weiten Welt des Radfahrens.


Über Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.

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