Bulletproof Coffee – neu aufgebrüht 5


Bulletproof Coffee – der Kaffee mit Kick

imageKaffee und Rennrad gehören ja irgendwie zusammen. Ich war jedoch schon vor meiner späten ‚Rennradkarriere‘ passionierter Kaffeetrinker. Um genau zu sein, seit dem 2.4.2003. Zwei Tage nach der Geburt von Philippe, also nach etwa 48 Stunden Schlafentzug, trank ich im Krankenhaus die erste Tasse Kaffee – nach sieben Jahren totaler Kaffeeabstinenz.

Seither bin ich ‚hooked‘, auch wenn ich zuhause vom Vollautomaten auf die Aldi Expressi umgestiegen bin.

Deshalb las ich mit Interesse den Beitrag ‚Bulletproof Coffee‚ auf Tim Böhme’s Blog ‚Cycling for Fit‘.

Tim schreibt, dass man mit dem 600-kJ-Trunk (143 kcal) gut auf nüchternen Magen 45 bis 90 Minuten trainieren kann. Das Koffein macht wach, das Fett spendet schnelle Energie und sättigt lange.

 

Train Low

Nüchtern, ohne Kohlenhydrate, kann man gut den Fettstoffwechsel trainieren. Das ist nicht neu und wird unter anderem von Dr. Feil, dem Herausgeber des Buches >>Was erfolgreiche Sportler anders machen – Die F-AS-T Formel<< propagiert. Übrigens trainiert auch Jan Frodeno nach Dr. Feil.

Mit dem Bulletproof Coffee vor dem morgendlichen ‚Nüchterntraining‘ kann man trotzdem hart trainieren. Die aus reinen Fetten bestehenden 600 kj des Bulletproof Coffee spürt man merklich.

IMG_3558Laut Valentin Feil vom Dr.-Feil-Team ist Bulletproof Coffee ist ‚F-AS-T konform‘ und bestens für die Train-Low-Strategie geeignet, solange er ungesüßt bleibt.

F-AS-T steht übrigens für

F = Fettstoffwechselaktivierung
AS = allgemeine Stabilität
T = Topleistung im Wettkampf

 

Bulletproof Coffee zur Gewichtsreduktion

Wenn ich in der Saisonvorbereitung Gewicht reduziere, brauche ich bei einem 60minütigen Rollentraining vor der Arbeit keine zusätzliche Kalorienzufuhr. Schließlich habe ich genügend Fett auf den Knochen.

Dennoch spielt der Bulletproof Coffee auch in der Abnehmphase eine wichtige, wenn nicht die entscheidende Rolle.

Nach dem nüchternen Rollentraining bleibe ich erst einmal ohne Frühstück und genehmige mir den Bulletproof Coffee um neun Uhr im Büro.

Die Fettkalorien helfen mir, bis zum Mittagessen ohne weitere Nahrung auszukommen.

Bulletproof Coffee ist also super zum ‚Gewichtmachen‘.

 

Zubereitung

imageTim Böhme – sowie der Originalfilm auf Youtube, den Tim verlinkt hat – empfehlen Filterkaffee.

Ich mache es mir einfacher und nehme eine Aldi-Expressi-Kapsel, einen Teelöffel Butter und einen Teelöffel hochwertiges Kokosöl bzw. Kokosfett.

Tim empfiehlt einen Milchaufschäumer zum Quirlen. Wir haben seit Weihnachten die Luxusausführung zuhause :-), aber im Büro tut es der batteriebetriebene Handquirl genauso.

Das Resultat seht Ihr oben. Der Kaffee schmeckt cremig und lecker, auch wenn die meisten Kollegen das nicht glauben können. Die Kokosnote ist interessant.

Witzig ist, dass die Fette beim Trinken die Lippen pflegen. Gerade im Winter fühlt sich das toll an.

Gesundes Kokosöl bzw. Kokosfett

Wichtig ist, dass man beim Kokosöl/-fett auf eine gute Qualität achtet. Es sollte kalt gepresst bzw. nativ oder ‚virgin‘ sein.

Näheres könnt Ihr bei Foodwatch erfahren.

Ich bestelle mein Kokosöl bei Amazon in einer 1-kg-Dose. Das ist kein Problem, da das Fett etwa zwei Jahre haltbar ist.

 


Über Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.


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5 Gedanken zu “Bulletproof Coffee – neu aufgebrüht

    • Claude Beitragsautor

      Hallo Jörn,

      bei mir hilft er v.a. über den Morgen, wenn ich Gewicht abbauen will.
      Deshalb habe ich das Thema noch einmal aufgegriffenen.
      Wo siehst Du die Marketingidee? Beim nativen Kokosöl?
      Der Preis pro kg geht ja eigentlich noch und wenn man jeden Tag nur einen Teelöffel braucht, hält das kg ewig.

      Beste Grüße
      Claude

      • Jörn

        Die Marketing-Idee erklärt sich für mich, wenn ich den Begriff in eine Internet-Suchmaschine eingebe.
        Ich bekomme dann eigentlich nur Seiten angezeigt, auf denen relativ wenig Text und viele (aber dafür umso flackerigere) Bilder zu finden sind, die mich nach einem Klick auf andere Seiten lenken, auf denen ich dann Kaffee, Öle & Fette, Kaffeemaschinen, Mixer oder Küchenmaschinen häufig aber auch abwegigere Produkte wie rezeptfreie Medikamente oder sogenannte Nahrungsergänzungsmittel, Zeitschriftenabos, Rezeptbücher, alkoholfreies Bier, Säure-Basen-Regulatoren, Körperfettwaagen, Telefon-Flatrates oder Sportsender-Abos kaufen kann.
        Das war jetzt nur eine Schnellauswertung der ersten Treffer-Seite der Suchmaschine und ich habe danach alle Cookies gelöscht : )

        Der Begriff und die hinter dem Begriff aufgebaute Legende (die bis in das sturmumtoste Himalaya-Gebirge zurückreichen soll) ist aus meiner Sicht daher eine Marketing-Idee, die sich -ausgehend von einer definierten Zielgruppe: sportlich und ernährungsbewußt- ganz wunderbar durch das Netz schlängelt und Klicks generiert und hin und wieder auch einen virtuellen Warenkorb füllt, der dann mit dem Bezahl-Kumpel ausgelöst wird. Wobei das Klicks-Generieren den schlaueren Seitenbetreibern ja schon reicht, egal ob etwas gekauft wird, oder nicht.

        Daß das funktioniert sehen wir ja schön an Dir und mir.
        In diesem Sinne: Blog on!
        http://www.spreeblick.com/blog/2012/12/28/2013-das-web-zuruck-erobern/

        J.

  • micha

    Ich verstehe es so, dass Du den Kaffee NACH Deinem Training erst im Büro zu Dir nimmst. Ist der Gedanke nicht der, dass man den Kaffee VOR dem Training trinkt?

    • Claude Beitragsautor

      Hallo Micha,

      wenn ich morgens ‚locker‘ ne Stunde auf der Rolle trete, schaffe ich das auch komplett auf nüchternen Magen. Lediglich wenn ich hart trainiere, nehme ich den Bulletproof Coffee vorher.
      Ihn hinterher zu nehmen, hat bei mir den Zweck, das Hungergefühl nach dem leichten Rollentraining zu reduzieren. Kalorien hat der Kaffee ja, aber keine Kohlenhydrate. So bleibt der Körper länger im Fettverbrennungsmodus – und damit nehme ich ab.