Urlaub mit Rücken

Gerade sitze ich im Languedoc am Strand und genieße das Wetter, das geradezu zum Radfahren einlädt.

Ich habe extra meine Faltrackete Tern Verge X20 sowie meinen Crosser eingepackt. Aber leider habe ich ‚Rücken‘.

Man merkt, dass ich seit sechs Monaten nicht mehr beim Kieser-Training war. Beim Faltwohnwagenaufbau habe ich wohl irgendwie falsch gehoben – und vorbei war es.

So werde ich die zwei Wochen Urlaub mit wenig Bewegung verbringen. Auf Baguette mit Salami und Käse, Grillade, Moules, Vin Rouge etc. werde ich dennoch nicht verzichten und sicher ein paar Kilo auflegen. Aber egal, die Saison ist ja sowieso fast rum.

Über den Winter, mit Kieser und Rollentraining, werde ich wieder in Tritt kommen.

Übrigens habe ich gerade Marc Bators Kolumne in ‚Die Welt‘ gelesen. Es geht ums Sprinten, den Ortsschildsprint und das HIT-Training.

Beides mache ich sehr gerne. V.a. am Ende meiner Trainingsfahrten, auf der vierspurigen Offenbacher Straße in Dietzenbach. Aufgrund der hohen Blitzerdichte wagt es dort kein Auto, schneller als 50 zu fahren. Im Gegenteil – viele sind mit 40 unterwegs.

Ich liebe es, im Sprint an den Autos vorbei zu gehen. Blicke ich dann nach links (oder rechts, wenn ich in der Mitte vorbei ziehe) , schaue ich meist in erstaunte Gesichter.

Mein Glück ist es, dass die nächste Ampel schon nach wenigen hundert Metern kommt. Ist sie auf Rot, kann ich verschnaufen, während sich die gerade überholten Autos neben mir aufreihen. Springt die Ampel dann auf Grün, kann ich vor den Autos noch einmal weg springen. Nach 100 Metern biege ich dann nach rechts ab und bin zuhause; einen weiteren Sprint würde ich nicht überstehen.

So ein Trainingsabschluss ist zwar dumm, denn schließlich sollte man es langsam auslaufen lassen, aber Spaß macht es allemal – und das ist die Hauptsache.

Ach ja, hier noch der Link zu Marc Bator für diese Woche:
http://www.welt.de/sport/fitness/article131469927/Der-Ortsschildsprint-gibt-den-richtigen-Kick.html