Praxistest Endura Helium Regenhose

Wenn man in Schweden Radfahren möchte, muss man sich zwangsläufig auch mit Regenkleidung beschäftigen.

imageDie 3/4 Regenhose Helium des schottischen Herstellers Endura holte sich im März 2014 beim Test der Tour den Testsieg mit Note 1,0.

Das Leichtgewicht besteht aus 2,5-lagigem wasserfestem/atmungsaktivem Gewebe und ist komplett nahtversiegelt.

Die Hose hat einen elastischen Bund, eine dehnbare Seitenpartie und reflektierende Elemente am Saum.

Die Form der Helium ist ‚athletisch‘, also nicht zu weit geschnitten. Wer in seinen Bibshorts Größe M fährt, sollte auch bei der Helium Größe M wählen. Zumindest bei mir (Assos Gr. M, Helium Gr. M), passt das prima.

imageDie Hose lässt sich kompakt zusammenrollen und passt in eine seitliche Rückentasche des Trikots oder der Windstopper-Jacke (hier links zu sehen).

Lt. Hersteller ist das Gewebe aus 100% Nylon mit einer Wasserdichtigkeit/Wassersäule von 15.000 mm und Atmungsaktivität von 15.000 g/m2/24h.

Nach einer 100km-Testfahrt mit anfänglich 60 km Starkregen kann ich bestätigen, dass die Hose absolut dicht hält. Auch die Atmungsfähigkeit des Materials ist o.k., wenn auch nicht vergleichbar mit Gore-Tex.
Durch den Schweiß war die Bibshort im vorderen Bereich, sowie im Schritt einigermaßen feucht. Da die Helium aber keinen Wind durchlässt, war das überhaupt kein Problem.
imageEinziger Kritikpunkt:
Dort wo die Hose mit dem Sattel in Berührung kam, wurde die Farbe ausgewaschen. Den ‚Sattelabdruck‘ kann man klar erkennen.
Solange dies der Dichtigkeit keinen Abbruch tut, soll es mir (zunächst) egal sein.
@Endura: Falls Ihr das Auslaufen der Farbe analysieren wollt, schickt mir einfach eine neue Hose in Größe M und einen Rücklieferungsschein für die andere.
Fazit: Zum fairen UVP von 79,90 EUR bekommt man eine kompakte Regenhose, die hält, was sie verspricht.

Claude

Claude ist nach langer Radabstinenz, und mehr als 20 kg Übergewicht, seit 2008 mit dem Fahrrad unterwegs; nicht gut, aber mit Freude. Neben gesunder Ernährung sind es v.a. ‚Gadgets‘ und neue Produkte rund ums Rad, die ihn interessieren. Sein Herzblut hängt an der Vätternrundan in Schweden – 300 km die ihm jedes Jahr aufs neue Respekt abverlangen.

2 Antworten

  1. Claude sagt:

    Danke Andreas. Bin auch mal gespannt. Sicher werde ich sie dieses Jahr noch öfter tragen – hoffentlich aber nicht auf der Vätternrundan – und dann werde ich das beobachten.

    Das Problem mit den Tests bei den Radzeitschriften ist halt, dass sie kaum Langzeittests machen.

  2. Andreas Tilles sagt:

    Ich bin mit der Hose auch sehr zufrieden. Bisher ca. 300 bis 400 km gefahren. Inzwischen wirft die innere Lage im Bereich des Sitzpolsters der Radhose allerdings massive Falten und kräuselt sich. Bin mal gespannt ob das dauerhaft hält.

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